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Echte Stubenmusik zu Weihnachten? Lassen Sie sich überraschen!

Echte Stubenmusik zu Weihnachten? Lassen Sie sich überraschen!

Vielleicht nicht für jeden etwas, aber dennoch wunderbare Musik, die es lohnt entdeckt zu werden. Ich liebe sie und das nicht nur aus dem Grunde, weil meine Familie und ich jede freie Zeit in den Alpen in einem kleinen Dorf auf fast 1000 m Höhe verbringen. Nein, ohne Berge fehlt mir einfach etwas, u.a. weil ich es liebe durch diese zu laufen (neu-deutsch: Trail Running).

Und da wir in diesem Jahr auch über den Jahreswechsel nicht in unsere zweite Heimat fahren können, erfreuen mich diese drei CDs in dieser so andersartigen Weihnachtszeit umso mehr, bringen sie mir doch das Gefühl un die besondere Stimmung der Berge zu Weihnachten zumindest ein wenig ins Haus. Und alle drei Empfehlungen überzeugen neben vielen inspirierenden Momenten auch klanglich durch eine Naturbelassenheit der kammermusikalisch aufgenommenen Instrumente.

Stubnmusik zur Advents- und Weihnachtszeit

Die Musiker*innen diese Produktion des Tonmeisters Robert Meilhaus sind wohl nur sehr wenigen Menschen bekannt. Dass es zudem viele verschiedene sind, hängt damit zusammen, dass diese CD eigentlich eine Zusammenstellung von 8 CDs ist.

Was erwartet Sie hier? Sehr ruhige und dennoch sehr ausdrucksstarke und anspruchsvolle Instrumentalmusik zur Advents- und Weihnachtszeit. Echte alpenländische Volksmusik. Mehr kann ich dazu eigentlich schon gar nicht mehr sagen, denn die Lieder waren, zumindest für mich, unbekannt. Aber genau das macht einen besonderen Reiz aus, denn hier hören wir neue Lieder und sehr besinnliche Klänge, gespielt auf und mit den klassischen Saiten-Instrumenten und mit fühlbarer Spielfreude und innerer Harmonier der Musiker*innen.

Eine entspannte Reise in stimmungsvolle Momente in der Weihnachtszeit, gespielt auf authentischen Instrumenten und all das weit entfernt von den immer gleichen typischen Weihnachtsliedern.   

Meilton CD im BRITON Musikverlag (CD 3042), Lützowstr. 11, 81245, T: 089 88 86 03; Fax: 089  8342982

Weihnachten mit Stubenmusik, 1 und 2

Die beiden Folgen der „Weihnachten mit Stubenmusik“ des BOGNER VERTRIEBS aus dem schönen Rottach-Egern bestehen ebenfalls aus Zusammenstellungen reiner Instrumentalstücke. Die Stimmung ist die gleiche, wie in der ersten Empfehlung und alle drei CDs haben den musikalischen Schwerpunkt in der echten und typischen Volkmusik der Alpen mit vielen zu dieser Musik zwingend dazugehörenden leisen Stellen und vielen Tönen, die sich aus der Stille erheben und erst mit dieser und durch diese dem aufmerksamen Zuhörer ihren zum Teil wehmutigen Blick auf die dunkle Zeit des Jahres eröffnet.

Einfühlsame, ausdrucksstarke, entspannende und fast schon meditativ beruhigende Stücke, die einen sofort in ihren Bann ziehen und ein Gefühl erzeugen, dass wir alle vielleicht gerade in diesem Jahr in der Advents- und Weihnachtszeit mehr als irgendwann vorher so dringend brauchen.

Weihnachten mit Stubenmusik

2004, Produzent: Karl Bogner, Vertrieb Bogner Records, Postdach 129, 83697 Rottach-Egern, CD 11523, www.bogner-records.com info@bogner-records.com 

Weihnachten mit Stubenmusik Folge 2

2011, Produzent: Karl Bogner, Vertrieb Bogner Records, Postdach 129, 83697 Rottach-Egern, CD 14513, www.bogner-records.com info@bogner-records.com

Und hier noch eine Buchempfehlung. Keine, die mit Musik zu tun hat, aber einfach perfekt zu den 3 CD-Tipps der alpenländischen Volksmusik und der Weihnachtszeit passen.

Christian Signol: Marie des Brebis – Der reiche Klang des einfachen Lebens

Die Geschichte eines Findelkindes in den Bergen, das sein ganzes Leben als einfache Schafhirtin verbringt. Sehr gut geschrieben, gibt dieser Lebensbericht, gerade in Coronazeiten, vielleicht ein paar Denkanstöße, um einige unserer Verhaltensweisen und unsere ganzen Ansprüche mal wieder ein ganz klein wenig in Bezug auf deren Wichtigkeit zu hinterfragen.

Verlag Urachhaus, 19. Auflage 2019, aus dem Französischen von Corinna Tramm

Ortofon = SPU? War da nicht noch mehr?

Ortofon = SPU? War da nicht noch mehr?

Viele Musikliebhaber*innen verbinden mit Ortofon natürlich die bekannten Tonabnehmer, allen voran das meiner Meinung nach völlig zurecht auch heute noch wahnsinnig gute SPU, die bekannten und wirklich ausgezeichneten Tonarme (viele sind heute gesuchte Klassiker) und Übertrager. Aber in der mittlerweile über 100-jährigen Geschichte gab es auch Geräte. Eines war dieser wunderschöne Vollverstärker aus den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts, gebaut übrigens nicht von Ortofon selbst, sondern von dem dänischen Hersteller Axel Kjaer. Die ganzen Hintergründe zu diesem Gerät finden Sie in dem von mir schon vorgestellten und besprochenen Buch: Schweizer Präzision, Band 1, Seite 405.

Neuer Videobeitrag ist online

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Heute ist mein neuer Videobeitrag online gegangen. Darin u.a.: Roeder 300B Röhrenvollverstärker ElMago, Pure Sound P10 Röhrenphonovorverstärker, DÄDMÄT Plattenspielermatte, Acoustic Revive Kabel, ProJect Plattenklemme, Simply Analog Plattenbürsten, McIntosh Röhrentuner, Schweizer Präzision von Joachim Bung u.a.

Schauen Sie doch mal rein und empfehlen Sie uns weiter!

Schweizer Präzision von Joachim Bung

Schweizer Präzision von Joachim Bung

Waren schon die ersten beiden Auflagen dieses Buches weit mehr als nur ein Werk über den bekannten Thorens TD 124 Reibradspieler, ist die revidierte 3. nun so umfangreich, dass es gleich 2 echte Prachtbände wurden. Auf insgesamt fast 1000 großformatigen Seiten stellt Joachim Bung mit fast 2000 Abbildungen und Fotos nicht nur die bekannten Thorens Laufwerke und deren historisch mit diesen im Wettbewerb stehenden Produkte von Garrard, Lenco und Co. dar, sondern er zeigt auch eine unglaublich faszinierende Übersicht über sehr viele Hifi-Geräte dieser wunderbaren Ära auf.

Die Texte machen schnell deutlich, dass hier ausnahmslos wahre Kenner und zugleich echte Musikliebhaber am Werk waren. Menschen, die zudem auch heute noch, wie ich selbst, mit Thorens Laufwerken und manch anderem klassischen Gerät aus dieser Zeit zuhause wundervoll Musik genießen. Ich konnte diese tollen Bücher gleich beim ersten Durchblättern schon nicht mehr aus den Händen legen und merkte nicht einmal, dass es schon tiefe Nacht war, als ich schließlich zum ersten Mal wieder von den Büchern aufsah. Lustiger Weise war ich gerade auf Seite 114 von Band 1 und erblickte dort den Thorens TD 124 mit SME 3009 und SPU von Robert Thorens in der identischen Lichtstimmung, in der mein eigener TD 121 mit SME 3009 und einem SPU nur wenige Meter vor mir stand. Gelebte Geschichte…

Was die Bücher zudem nicht nur für Liebhaber klassischer analoger Wiedergabegeräte interessant macht, sind zum einen die zahlreichen wundervollen Fotos, zum anderen aber insbesondere auch die vielen klassischen Werbungen, Beschreibungen und ausnahmslos ausgezeichnet recherchierten Hintergründe dieser vielfach auch heute noch klanglich absolut wettbewerbstauglichen Geräte. Ganz egal ob Thorens, EMT, Garrard, Quad, Ortofon, Leak, Scott und Co, alle sind es wert erhalten, genutzt und weiterhin „gehört“ zu werden. Vielleicht heute mehr denn je, denn was gibt es nachhaltigeres, als Dinge zu bewahren und nicht durch immer neue mit zudem meist immer kürzeren Lebenszyklen zu ersetzen?

Es ist wirklich beeindruckend, mit welchem unglaublichen Gespür die Zeit mit ihren Produkten durch die Bilder und Texte gleichermaßen kompetent und interessant wiedergegeben wird. Eine Zeit, in der sich übrigens die Hersteller noch gegenseitig durch immer bessere Produkte zu übertreffen versuchten, wo Qualitätsführerschaft vor einer Preisführerschaft stand. Eine Zeit, in der man Geräte im täglichen Leben ganz bewusst kaufte, um sie nicht selten viele Jahrzehnte zu nutzen.  Ein Anspruch, den ich heute bei vielen Produkten leider vermisse, egal in welchen Bereichen.

Nein, früher war nicht alles besser, aber der Fokus war damals ein anderer und ein besserer. Heute gibt es wieder einige wenige meist kleinere Hersteller und Manufakturen, die auch wieder so denken und arbeiten und deren Ergebnisse zeigen, dass es auch heute noch möglich ist, absolut phantastische Produkte zu bauen, die eine so hohe Qualität besitzen, dass man sie nicht immer gleich gegen vermeidlich „bessere“ Nachfolger austauschen will. Ganz egal, ob der Erzeugung landwirtschaftlicher Produkte, Uhren, Kleidung, Möbeln, Musikinstrumenten oder auch Musikwiedergabegeräten. Daher waren wohl einige Ansichten in Bezug auf den eigenen Konsum und dessen tatsächliche Notwenigkeit früher vielleicht doch besser.

Und man muss ehrlich zu sich sein: Wer sich heute unvoreingenommen mit den Geräten aus dieser Zeit beschäftigt, sich auf diese offen einlässt und sie in einem technisch adäquat ausgesuchten Umfeld hört, wird sicherlich früher oder später zu einem Punkt gelangen, an dem (auch) er sich fragen wird, wie viele der Entwicklungen, die diesen Geräten zeitlich nachfolgten, aus klanglicher Sicht, aber erst recht aus der Sicht der wunderbaren Vermittlung musikalischer Inhalte, wirklich einen „Fortschritt“ darstellten oder sie doch nicht selten eher nur der jeweiligen Mode und der zum Teil maßlosen Steigerung von immer neuem Konsum dienten.

Nahezu alle Geräte dieser Ära sind, wenn sie nicht mutwillig zerstört werden, in der Regel immer reparabel. Wie viele technische Geräte in unserem täglichen Leben kennen Sie, bei denen Sie das auch heute noch behaupten können? Früher war es einfach nur normal gelebte Nachhaltigkeit, erwachsen aus dem da noch bestehenden Selbstverständnis im Umgang mit Ressourcen und der Setzung des Schwerpunktes auf Qualität und nicht nur auf schnelle Gewinne. 

Diese beiden Bände sind daher für mich viel mehr als nur die wunderbare Darstellung der Geräte, den Menschen dahinter und deren Geschichten. Sie sind ein Beweis dafür, dass schon seit einiger Zeit in der Wirtschaft und unserer Gesellschaft einiges nicht mehr so ganz optimal läuft und wir nicht selten die eigentlich wichtigen Dinge und Fragen aus den Augen verloren haben. Oder glauben Sie vielleicht, dass es in 50 Jahren ein 1000-seitiges Buch über Produkte der heutigen Zeit geben wird, egal welcher Branche?

Wir leben in einem Zeitalter größter Veränderungen, einer ständig steigenden Komplexität und persönlichen Belastung, schwindenden Gewissheiten und großen Unsicherheiten. Mein Thorens ist nun rund 55 Jahre alt, erfreut mich weiterhin täglich und ich glaube, nein, ich bin mir sogar ganz sicher, dass er auch meinem Sohn und seinen Kindern noch Freude bereiten wird, wenn sie es denn wollen. Und genau hier scheinen sich viele Dinge bei der jüngeren Generation aktuell wieder zum positiven hin zu ändern. Weniger blinder massenhafter Konsum und wieder mehr Qualität und weniger sinnlose Quantität…Allein der täglich von uns allen produzierte Müll nimmt ständig zu. Jedes Gerät, das reparabel ist, durchbricht diesen für die Umwelt so schädlichen Vorgang. Das ist gelebte Nachhaltigkeit ohne eine wie auch immer geartete Einschränkung in der Nutzung.  

Ich glaube, wir alle sollten daher die sich geänderten Wünsche unserer Kinder nicht nur im Bereich unseres eigenen heute vielfach an Wahnsinn erinnernden Konsumverhaltens endlich wieder ernst nehmen. Und vielleicht werden sie dann selbst in 10, 20 oder noch mehr Jahren unsere so liebgewonnen Geräte so schätzen, wie wir es heute schon tun. Sie haben es verdient.

Ich denke, Sie verstehen, was ich meine. Und ich lege nun eine Platte auf…

Mehr dazu erzähle ich Ihnen in meinem Videobericht vom 29.11.2020

Viel mehr als nur ein Werk in zwei Bänden …kommentiert Claus Volke, Musikliebhaber, langjähriger HiFi- und High-End-Tester sowie Autor, Schweizer Präzision in einem sehr persönlichen Statement – und macht sich über Nachhaltigkeit und die Wegwerfmentalität heutiger Tage Gedanken. (www.joachim-bung.de)

Hier noch die notwendigen Informationen und die Kontaktdaten.

Informationen:

Preis: 198 EUR für das zweibändige Werk im Schuber einschließlich Mehrwertsteuer

Versand in doppelwandigem Karton als versichertes Paket:
Deutschland: 12 EUR
EU-Länder: 26 EUR
Schweiz: 26 EUR (39 EUR abzüglich 13 EUR Mehrwertsteuer)

Kontakt Vertrieb:

Verlag Joachim Bung

Stichelwiese 2 b 61389 Schmitten GERMANY

Tel. +49 (0)6084-3764 mail@joachim-bung.de

www.joachim-bung.de: