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Mozarts Requiem in der Oper Frankfurt!

Mozarts Requiem in der Oper Frankfurt!

Noch während er das Requiem schrieb, verstarb Wolfgang Amadeus Mozart am 05. Dezember 1791 nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von nur 35 Jahren. Hatte er hier eine Vorahnung? Wurde er, wie er selbst vermutete, vergiftet? Was hätte das Genie Mozart der Welt noch alles geben können, wenn er länger gelebt hätte?

Das Werk (KV 626) wurde nur in Fragmenten von Mozart verfasst und dann schließlich von seinem Schüler Franz Xaver Süßmayr vervollständigt.

Sehen Sie hier unter der musikalischen Leitung von Thomas Guggeis eine besondere Aufführung (04.06.2021) mit kurzer Werkeinführung dieses wunderbaren Meisterwerks, bei dem absolut jeder Mensch bereits nach 1-2 Minuten ergriffen wird von der unglaublichen Erhabenheit dieser Totenmesse, die weltweit als die wichtigste dieser Werkgattung angesehen wird. Hören Sie selbst!

https://www.youtube.com/channel/UCJxEjoXB9TabN8p163dgsiQ

Besonderer Musik- und CD-Tipp: Minoriten Codex – Virtuose Violinsonaten aus Wien mit Nina Pohn

Besonderer Musik- und CD-Tipp: Minoriten Codex – Virtuose Violinsonaten aus Wien mit Nina Pohn

Die österreichische Geigerin Nina Pohn präsentiert hier auf Ihrer Debüt-CD sieben der Sonaten aus dem Codex 726 des „Wiener Minoritenkonvents“ (hier die Nummern 81 bis 87). Die Sonaten stellen bis auf die Nr. 82 und 87 sogar eine Ersteinspielung dar.

Der Begleittext des Videos sagt dazu folgendes:

„Als Autoren sind bei der Sonata Nr. 83 Johann Jakob Walther sowie bei der Sonata Nr. 84 Heinrich Ignaz Franz Biber genannt, die übrigen Sonaten sind anonym überliefert. Angesichts der herausragenden Rolle Bibers in der Geschichte der Violinskordatur ist bemerkenswert, dass in der Sonate Nr. 84 keine Skordatur vorgesehen ist – sie wird hier lediglich in den anonymen Sonaten Nr. 81 in A-Dur und Nr. 85 in a-Moll verlangt, wobei es sich um eine im 17. und 18. Jahrhundert häufige Form, a – e’ – a’ – e’’, handelt. Neben virtuoser Violintechnik und Skordatur ist es aber auch die Form der Sonaten, die beim heutigen Zuhörer Staunen hervorruft: Die Sonaten basieren allesamt auf einer Anreihung von kontrastierenden und unterschiedlich langen Abschnitten, wobei sich diese Kontraste sowohl auf die Satzweise (einstimmig vs. mehrstimmig bzw. homophon vs. kontrapunktisch) und/oder Takt sowie Tempo beziehen. Um die Bedeutung dieser besonderen Formbildung zu begreifen, ist es notwendig, die Musik jener Zeit im Einklang mit der Musikästhetik des 17. und 18. Jahrhunderts als „Abbildung“ menschlicher Emotionen bzw. „Affekte“ zu verstehen. Laut dem aus der Antike stammenden Nachahmungsprinzip waren in der Barockzeit alle Künste wie auch die Musik der Nachahmung der Natur verpflichtet. Diese konnte sich in der Musik entweder auf die tatsächliche „Natur“ wie Nachahmung diverser Tierstimmen oder Naturgeräusche (hier in der Sonata Nr. 83) oder eben auf die Nachahmung menschlicher Emotionen („Affekte“) beziehen. Die Aufnahmen fanden in der Kirche St. Anna in Steinbruch (Oberösterreich) statt. Die dortige einmanualige Orgel, erbaut 1726 vom Linzer Orgelbauer Josef Richter, eignet sich perfekt für diese Musik. Im Sinne der historischen Aufführungspraxis wurden vier der sieben Sonaten in tiefer Haltung, allerdings alle im Untergriff eingespielt.“

Unbedingt empfehlenswert!

https://www.youtube.com/channel/UC7_E2IE3OL-XbwhHpRUOONw

Weitere Produktionen:

Quelle Begleittext des Videos

https://vkjk.de/

Der Shop:

https://vkjk.de/artikelliste/kategorie/willkommen-in-unserem-shop-unsere-neuerscheinungen.html

Crowdfunding für ein neues Lauten-Album beim Carpe Diem Label

Crowdfunding für ein neues Lauten-Album beim Carpe Diem Label

„Zusammen mit dem französischen Lautenisten Florent Marie planen wir ein neues Solo-Lauten-Album auf Carpe Diem Records. Die Aufnahme selbst wird im nächsten Herbst stattfinden, in einer wunderschönen kleinen alten Kirche in Nordfrankreich. Es wird Renaissance-Lautenmusik von Giovanni Antonio Terzi (fl. 1580-1600) gespielt werden.

Sie können dieses Projekt unterstützen, indem Sie an Florent’s Crowdfunding Kampagne teilnehmen und diese mit einem kleineren oder größeren Betrag fördern – dafür gibt es unterschiedliche „Dankeschöns“, u.a. auch das Album selbst als Download oder CD noch vor dem offiziellen Erscheinungstermin.

Hier finden Sie die Website der Kampagne (Auf Französisch & Englisch):

Crowdfunding Website

Und hier gibt es mehr Informationen über den Künstler, Florent Marie:

Florent Marie Website

Wir freuen uns über jeden Einzelnen, der uns dabei hilft, aus unseren Ideen ein großartiges Projekt werden zu lassen!“

Mit Dank und besten Grüßen!

Jonas Niederstadt

Carpe Diem Records
Niederstadt & Wallbrecher GbR
Landsberger Str. 25
82110 Germering
Deutschland

+49 30 67 51 80 91
info@carpediem-records.de
http://www.carpediem-records.de/
CEO: Jonas Niederstadt

Quelle: Bild: carpe-diem-records

Martha Argerich wird 80!  Herzlichen Glückwunsch!

Martha Argerich wird 80! Herzlichen Glückwunsch!

Heute wird eine der interessantesten und besten Pianist*innen 80 Jahre alt.

Zu Martha Argerich muss man eigentlich nichts mehr schreiben.

Aber: Wer sie noch nicht live erlebt hat, hier ein Tipp:

Martha Argerich mit Anne-Sofie Mutter und dem Cellisten Mischa Maisky:

https://www.elbphilharmonie.de/de/programm/martha-argerich-festival/16523

Hier zwei spannende Videos:

Klavier-Festival Ruhr 2021 ist gestartet!

Klavier-Festival Ruhr 2021 ist gestartet!

In zwei Staffeln ist das Klavier-Festival Ruhr 2021 gestartet!

Als Gründerkreismitglied des Klavier-festival Ruhr war es für mich eine doppelte Freude, endlich wieder einmal etwas von Herrn Prof. OIhnesorg zu hören. Und es waren gleich so unheimlich gute Nachrichten:

Das Klavier-Festival Ruhr 2021 ist gestartet und wird – hoffentlich bald – wieder mit uns allen als echtes Publikum in den Konzerten weiter stattfinden können.

Und wenn Prof. Ohnesorg schreibt: „Wir sehnen uns danach, Ihnen bei unseren Konzerten endlich wieder persönlich begegnen zu können!“, so möchte ich diesen Wunsch gerne zurückgeben und zudem an uns alle weiterleiten.

Mein besonderer Dank, und das möchte ich hier auch einfach mal schreiben, gilt hier den ganzen Musiker*innen und allen Mitarbeiter*innen und Unterstützer*innen des Klavierfestivals, die sich auch im letzten Jahr nicht von der Pandemie unterkriegen ließen.

Einen ganz herzlichen Dank an Herrn Prof. Ohnesorg und das ganz Team!

Wie wichtig Kultur ist, wurde vielen erst wieder bewusst, als sie praktisch zum Erliegen kam.

Ich freue mich auf das wieder wunderbare, abwechslungsreiche und künstlerisch unglaublich wertvolle Programm.

Zur Einstimmung: Das Eröffnungskonzert mit Anna Vinnitskaya

Das Programm 2021:

Quelle Bild und link auf den Stream: https://www.klavierfestival.de/

Vor 115 Jahren wurde „Andrea Chénier“ uraufgeführt. Callas oder Tebaldi? Oder doch Netrebko? Entscheiden Sie selbst!

Vor 115 Jahren wurde „Andrea Chénier“ uraufgeführt. Callas oder Tebaldi? Oder doch Netrebko? Entscheiden Sie selbst!

Die Oper von Umberto Giordano über das schicksalshafte Leben und den gewaltsamen Tod des französischen Dichters André Chénier ist vielen Musikliebhaber*innen insbesondere wegen der unsterblichen Arie „La Mamma Morta“ bekannt. Geprägt hat dieses Bild wohl allein Maria Callas, die die Oper übrigens niemals im Studio aufgenommen hat und nur an 6 Abenden konnte man sie in der Mailänder Scala in der Rolle der Maddalena di Coigny hören. Danach hat sie die Rolle nie wieder gesungen. Die Arie ist sehr bekannt und u.a. Grundlage einer der stimmungsvollsten Szenen in dem US-amerikanischen Spielfim „Philadelphia“ mit Tom Hanks und Denzel Washington aus dem Jahr 1993 (der Film gewann 1994 zwei Oskars).

Einer dieser denkwürdigen Abende wurde aufgezeichnet und bietet neben der unglaublichen Musik, wenn man genau hinhört, viele weitere Besonderheiten. Die Fans von Renata Tebaldi nutzten nämlich die Aufführungen in der Scala, um ihre Favoritin zu fördern und Maria Callas „offen“ zu kritisieren. Es gab sogar fast persönliche Auseinandersetzungen auf den Rängen. Hören Sie mal genau auf den Applaus nach der Arie…Aber das ist eine andere Geschichte, die ich später noch mal genauer erzählen werde, wenn ich Ihnen die Doppel CD dieses Abends genauer vorstelle, s.u.

Hier also die Aufnahme mit der unsterblichen Maria Callas aus dem Januar 1955 in der Mailänder Scala. Im Anschluss daran zum direkten Vergleich eine Aufnahme mit der (ewigen) Konkurrentin, Renata Tebaldi, die durch ihre Fans an der Aufnahme der Maria Callas in der Scala ja zumindest mittelbar „beteiligt“ war.

Als Alternative dann noch eine Aufnahme von Anna Netrebko aus dem Jahr 2013, aufgenommen in Moskau.

Entscheiden Sie selbst, welche der 3 dramatischen Sopranistinnen die für Sie emotionalste ist. Weiter unten noch 2 Plattentipps dazu…

Maria Callas, Januar 1955

Renata Tebaldi aus dem Jahr 1960

Anna Netrebko aus dem Jahr 2013

Hier die Aufnahme des denkwürdigen Abends in der Mailänder Scala am 08.01.1955, die ich noch einmal separat besprechen werde und darunter noch ein besonderer Tipp für Maria Callas Fans…