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Wolf von Langa STAGE zum Test eingetroffen!

Wolf von Langa STAGE zum Test eingetroffen!

Sehr viele Zuschauer:innen haben mich darum gebeten: Einen Test der STAGE von Wolf von Langa. Seit rund 2 Wochen spielen die Lautsprecher nun schon in meiner Referenzkette…und so auf die Feiertage gefreut, wie in diesem Jahr, habe ich mich schon lange nicht mehr…Ich verrate noch nichts, aber mal ganz unter uns: Das ist ein absoluter Traumlautsprecher.

Zur Einstimmung ein paar Fotos der STAGE und der SON:

Wolf von Langa STAGE
Wolf von Langa SON Edition beaudioful
Wolf von Langa STAGE
Wolf von Langa SON
Wolf von Langa SON

Hier noch ein Bild der optisch ähnlichen SON von der Webseite von beaudioful (s.u.)

https://wolfvonlanga.de/

https://beaudioful.com/

Neuer Bericht von John Devore und über seine beiden neuen verdammt spannenden Projekte!

Neuer Bericht von John Devore und über seine beiden neuen verdammt spannenden Projekte!

Der großartige Mensch, Musikliebhaber und geniale Entwickler John Devore hat in seinem Video zwei neue Projekte vorgestellt. Das erste, ein kleinerer neuer „Würfel-Lautsprecher“ ist nicht so ungewühnlich, ist doch Devore seit Jahren ein Begriff für echt gute MUSIK-Lautsprecher. Noch spannender ist aber, dass John nun eine neue Firma gegründet hat, die Verstärker herstellt.

Und, wie zu erwarten (und von mir gehofft), sind es natürlich Röhrenverstärker. Das ist phantastisch, denn nun kann man bis auf die Quelle die Devore Lautsprecher so hören, wie John sie hört, entwickelt und abstimmt. Und die ersten Bilder sind wirklich sehr vielversprechend…

Übrigens: Wenn Sie mal die Chance haben…hören Sie sich eine Devore O/96 mit guter Röhrenelektronik und am besten mit LP an…das ist gut…VERDAMMT GUT!!!

https://www.youtube.com/channel/UCLm8fBcqXx3qEyKjZHmtiTA/videos

Der Verstärker:

https://twitteringmachines.com/introducing-the-komuro-amplifier-company-first-listen/embed/#?secret=VCgKVvwOqJ

Der deutsche Vertrieb:

https://h-e-a-r.de/devore-fidelity-hersteller-informationen

Besessen von Originalität und Authentizität. Drei frühe LPs von Roy Orbison waren wieder zu haben – stereofon und monaural

Besessen von Originalität und Authentizität. Drei frühe LPs von Roy Orbison waren wieder zu haben – stereofon und monaural

Ein Beitrag von Joachim Bung

Roy Orbison zählt sicher zu den Großen in der Geschichte der Rockmusik.

Auch wenn ihn Rockfans der härteren Gangart als Intonator süßlicher Schnulzengesänge glattweg ablehnen. Wenn man seine großen Hits der Monument-Ära hört – „Only The Lonely“, „In Dreams“, Blue Bayou“ und ein Dutzend andere –, wenn man wirklich hinhört, ja, dann packt es einen. Es sind „Schnulzen“ ganz besonderer Klasse. Das geht ans Gemüt, das strapaziert längst tot geglaubte Nervenpartien. Schnulzen? Ich glaube nein. Roys Songs sind gefühlvolle Balladen, geschickt konzipiert, bravourös vorgetragen – einfach verdammt gut. Anfang 2000 sind drei seiner raren Monument-LPs in einem bisher nicht gekannten Standard wieder erschienen.

Seine große Zeit hatte der Texaner, als er bei Monument Records, einem gerade aus dem Ei geschlüpften Label, von 1959 bis 1965 unter Vertrag stand. Bei Monument entwickelte er zusammen mit Produzent Fred Foster den unverwechselbaren Orbison-Sound – umrahmt von Streichern und (dum, dum, dum dummy-doo-wah) einem Chor. Viele Songs schrieb der 1988 im Alter von 52 Jahren gestorbene Sänger selbst, unterstützt von Joe Melson und Bill Dees. Aber die Samtstimme hatte auch rockigere Töne zu bieten, etwa mit den Titeln „Dance!“, „Mean Woman Blues“ und „Oh Pretty Woman“. Auch bei mir drehte sich „Pretty Woman“ – eine der wenigen Singles, die ich mir 1964 als Schüler leisten konnte – wochenlang auf dem Plattenteller.

Gesuchte LPs der Monument-Ära

Nach über 50 Jahren zählen viele Rock‘n‘Roll-LPs aus der Zeit vor 1965 zu den Raritäten. Zum einen war populäre Musik auf Langspielplatten damals noch kaum verbreitet. Zum anderen ist es schwierig, von diesen Schallplatten, die von ihren jugendlichen Besitzern oft nicht pfleglich behandelt wurden, noch gut erhaltene Exemplare aufzutreiben. Teuer auf dem Sammlermarkt sind vor allen die seltenen Stereo-Versionen, die Anfang der 1960er Jahre wegen des noch geringen Verbreitungsgrades stereotüchtiger Plattenspieler in sehr begrenzter Stückzahl gepresst wurden. Das gilt auch für die Monument-LPs von Roy Orbison „Lonely And Blue“ (1960), „Crying“ (1961) und „In Dreams (1963).

Bei den verlangten Preisen für Originale – 800 Dollar für die Stereo-Version von „Lonely And Blue“ – müssen sich die meisten Liebhaber mit einer Wiederveröffentlichung begnügen. Die hatten allerdings häufig den Charakter eines Behelfs. Erscheinungsbild und Anfassqualität der Reissues wichen von den Vorbildern mehr oder minder stark ab. Oder die Nachbildung des Originalcovers war zwar gelungen, aber die Platte trug nur das hauseigene Label oder – schlimm – einen Barcode. Solchen Surrogaten „wohnt nicht die Kraft inne, den Besitzer in die alten Zeiten zu versetzen“, wie es der kalifornische Plattenhändler Scott Wax ausdrückt.

Reissues von unglaublicher Qualität

Michael Hobson präsentiert die Wiederveröffentlichung der ersten Orbison-LP von Classic Records

Ein wohltuende Ausnahme sind die Remakes der ersten drei Orbison-LPs von Classic Records, einem Speziallabel aus Los Angeles. Als langjähriger Sammler alter Scheiben muss ich sagen: Hier stimmt einfach alles! Diese Reissues sind in punkto Cover, Label und Anmutung von den Originalen so gut wie nicht zu unterscheiden. Es scheint, als ob die Firma keine neuen Schallplatten gepresst, sondern in irgendein verlassenes Lagerhaus gegriffen hat, wo fabrikneue LPs mit Cover aus steifem Karton ein halbes Jahrhundert lang „vergessen“ wurden.

Für die Wiederveröffentlichungen kommt ein hochwertigeres und noch etwas dickeres Vinyl als bei den Originalen zum Einsatz. Was dem Projekt die Krone aufsetzt: Classic Records hat die drei Alben nach den Gepflogenheiten der 1960er Jahre zweigleisig – also sowohl in „Golden Stereo“ als auch in Mono produziert! „Wir stellten fest, dass die Sammler solcher Platten hinsichtlich Originalität und Authentizität geradezu besessen sind“ berichtet Michael Hobson, Chef der Plattenfirma.

Superqualität: die zweite Monument-LP in Stereo                 und die gleiche Wiederveröffentlichung in Mono

Als ich die Orbison-Monos zum ersten Mal in einem Katalog entdeckte, dachte ich zunächst an einen Gag. Dass es sich um Pressungen mit parallel geschalteten Kanälen in der üblichen 45-Grad-Schrift handelt. Doch die Nachfrage bei Experten ergab: Es sind echte Monos in Seitenschrift, in deren breitere Rillen ich mein Ortofon SPU Mono oder das Shure M 44-1 mit Nadelverrundung 25 µ unbesorgt absenken kann. Die 200-Gramm-Pressungen liegen satt in der Hand, ihr Klang ist über alle Zweifel erhaben.

„Getreu unserer Firmenphilosophie ‚A new Standard of Reissue‘ haben wir die Schallplatten in der alten Mono-Technik produziert“, erklärt Hobson. „Wir benutzten einen Westrex 3A Mono-Schneidkopf sowie einen restaurierten Mono-Schneidkopfverstärker vom gleichen Hersteller. Das Schneidsystem haben wir so modifiziert, dass es auch die hochfrequenten Tonsignale der Bänder aufzeichnen kann. Die sind nämlich auf den Originalschallplatten kaum vorhanden, da es den früheren Schneidsystemen an Kraft und Stabilität mangelte, den vollen Frequenzumfang der Masterbänder in die Lackfolie zu schneiden.“

Mono-Schneidkopf 3A von Westrex

Beim Klangvergleich Mono zu Stereo bemerkten die Experten, dass die Mono-Schnitte eine bessere Bassdefinition aufweisen und dem damals beabsichtigten Klang näher kommen als die stereofonen Versionen. „Da wurde uns klar, warum manche Schallplattensammler bis ans Ende der Welt gehen, um in den Besitz der Mono-Ausgaben zu gelangen.“

Die LPs von Classic Records weisen auch den so genannten „Deep Groove“ auf – eine ringförmige Vertiefung im Label, die das Erkennungsmerkmal vieler vor 1965 gepresster US-LPs ist. „Die Vertiefung war quasi ein Nebenprodukt des damaligen Herstellungsverfahrens“, erläutert der Firmenchef. „Sie rührt vom Mechanismus her, der die Matrizen während des Pressvorgangs in Position hielt. Sammler sind auf den Deep Groove besonders erpicht, da dieser ein untrügliches Zeichen für Original-LPs ist.“

Label der ersten Monument-LP mit Deep Groove – vor dem goldenen Hintergrund gut zu sehen

Gleiche Aufmerksamkeit galt bei Classic den „Tip On“-Schallplattenhüllen. Diese sind nicht wie die heutigen in einem Stück produziert, sondern auf die Vorderseite wird wie in den Kindertagen der Langspielplatte ein separates Blatt mit dem Covermotiv geklebt. Um die Authentizität noch zu toppen, hat Classic die Orbison-LPs ohne „Groove Guard“ produziert.

Dieser Schutz – eine leicht konkave Form der Spielfläche – wurde Ende der 1950er Jahre wegen der damals beliebten Plattenwechsler eingeführt. Er vermindert Reibung auf der Plattenoberfläche, wenn eine neue LP auf die darunter rotierende, gerade abgespielte fällt. Allerdings ist der Groove Guard klanglich von Nachteil, weil dadurch die Abtastnadel nicht bei jedem Schallplattenradius senkrecht in der Rille steht. Hobson: „Beim Test unserer Reissues stellten wir fest, dass die Schallplatten mit ebenem Profil besser klingen, weil sie auf dem Plattenteller vollständig aufliegen und Vibrationen gedämpft werden.“

Leider war Classic Records kein langes Leben beschieden. Das Label befand sich schon vor seinem Ende oft in Schwierigkeiten. Händler klagten über Lieferverzögerungen, und die Kommunikation mit den Verantwortlichen in den USA klappte selten, wenn es um Reklamationen ging. Im Jahre 2009 stellte das Label, das unter anderem auch seltene Blues- und Klassik-LPs in dem ihm eigenen Standard reproduzierte, seine Geschäftstätigkeit ein. Was bei dem Qualitätsanspruch nicht wundert: Die Scheiben sind heute gesucht! Fabrikneue Restbestände werden bei Plattenversendern in der Preisspanne 50 bis 400 Euro angeboten – für Reissues nur 20 Jahre nach ihrem Erscheinen ein außergewöhnlicher Wert.

Nachruf auf einen liebenswerten Menschen

Nachruf auf einen liebenswerten Menschen

Ein Beitrag von Joachim Bung

Dr. Karl Gerhard Baur mit seinen Thorens TD 124 und TD 125 – zirka 1970

Die in meinem letzten Beitrag erzählte unglaubliche Geschichte über die Rettung eines makellosen Thorens TD 124 vor dem Sperrmüll hat auch eine bedrückende Seite.

Hin- und wieder war ich bei meinem generösen Tippgeber Dr. Karl Gerhard Baur und seiner liebenswürdigen Frau Gudrun zu Gast. Kennen gelernt hatten wir uns über einen Hinweis auf mein Buch SCHWEIZER PRÄZISION, den der Chemiker in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung entdeckte. Als Besitzer des Thorens TD 124 seit 1963 war die sofortige Bestellung meines Werkes – im Jahr 2005 noch die erste Auflage – für den Ludwigshafener ein Muss. Tochter Vera erinnert sich noch an den Stellenwert der beiden oben abgebildeten Plattenspieler als Mittelpunkt des Familienlebens: „Das waren die heiligen Geräte, auf denen Kinderschallplatten nur unter Aufsicht abgespielt werden durften.“

Über die Jahre entwickelte sich zwischen uns beiden ein lockeres, freundschaftliches Verhältnis. Wir tauschten uns über viele Themen rund um unseren Lieblingsplattenspieler aus. Baurs persönlichen Werdegang zu einem der ersten HiFi-Enthusiasten im Westdeutschland der frühen 1960er Jahre und die Einbindung der ganzen Familie in sein glühendes Hobby habe ich in Band 2 der dritten Auflage sogar zu einem kleinen Feature verarbeitet.

Der Musikliebhaber betrieb inzwischen einen Thorens TD 126 in seiner HiFi-Anlage, verriet mir aber, wo sein alter TD 124 abgeblieben sein könnte. Den hatte er nämlich vor vielen Jahren einem Arbeitskollegen verkauft. Baur gab mir dessen Telefonnummer in Heppenheim – die tatsächlich noch stimmte. Am Telefon erfuhr ich, dass der ehemalige Kollege den Plattenspieler mit Werkstonarm BTD-12 S sogar noch besitzt! Zwar nicht mehr in Betrieb, aber sorgfältig verpackt und eingelagert. Der Mann am anderen Ende der Leitung schien auch nicht abgeneigt, das Gut in seiner Garage zu veräußern – „aber 100 Euro will ich schon noch dafür haben“.

Jetzt wissen Sie schon, was ich gemacht habe. Anderntags holte ich den Plattenspieler gegen den grünen Schein an der Bergstraße ab und informierte einen Buchkunden und TD-124-Interessenten auf meiner „Warteliste“ über den Neuzugang. Der war froh über die Nachricht und übernahm den Thorens TD 124 der ersten Serie sofort. Dieser Spieler war natürlich nicht, wie das Exemplar aus der Pfälzer Villa, praktisch neu, sondern – wie man es von Baur nicht anders erwarten konnte – viel benutzt, aber stets penibel gepflegt und bestens erhalten. Nach der Revision durch Peter Feldmann, dem Einbau des Laufwerks in eine lange „Maxplank“-Zarge des englischen Spezialisten Dr. Martin Bastin und der Bestückung mit einem SME-Tonarm 3012-R aus meinem Bestand ist der cremefarbene Thorens heute das Traumgerät eines Siemens-Ingenieurs aus der Oberpfalz.

DCF 1.0

Der Thorens TD 124 von Dr. Baur – heute in langer Maxplank-Zarge mit Tonarm SME 3012-R

Telewatt Ultra, Acoustic Research AR 3a, Klein + Hummel ES 707 …

Karl Gerhard Baur war immer sehr besorgt, dass seine nicht mehr genutzten HiFi-Geräte noch in kundige, wertschätzende Hände kämen – und sah auch da in mir den richtigen Adressaten. Zunächst diente er mir seine beiden Telewatt-Ultra-Röhrenverstärker in Mono mit Leistungsröhren EL 34 an. Mit unvorstellbaren 40 Watt Dauerton war der „Ultra“ ab 1957 der kräftigste deutsche Verstärker im Heimbereich. Die beiden sehr gut erhaltenen, restaurierten Geräte besitze ich heute noch – sorgfältig eingelagert, in Schweizer Präzision abgebildet und gelegentlich an meine Anlage angeschlossen.

DCF 1.0

Mono-Vollverstärker Telewatt Ultra von Klein + Hummel, Baujahr 1957 – 1961

Als nächsten Schatz vermachte mir Baur seine Lautsprecher Acoustic Research AR 3a, deren Klang er immer so liebte. Bei einem Exemplar war leider die Frequenzweiche defekt, bei der anderen eine Sicke gerissen. Da ich selbst gute Tannoy-Boxen – damals die D 700 – besaß und für die sperrigen und etwas angeschrammelten AR ohnehin keinen Platz hatte, fuhr ich die beiden Kästen nach einigem Zögern, ja, auf den Sperrmüll. Damals wusste ich nicht, dass man das alles reparieren kann und man sich im Online-Auktionshaus um diese berühmten Modelle selbst in dem mir übergebenen Zustand geprügelt hätte.

Gudrun Baur am Transistor-Vollverstärker Klein + Hummel ES 707

Als nicht restaurierbar stellte sich dagegen der mir ebenfalls anvertraute Nachfolger der beiden Telewatt Ultra im Hause Baur heraus – ein stattlicher, 2 x 90 Watt Dauerton leistender Transistorverstärker Klein + Hummel ES 707 mit den Anfang der 1970er Jahre modernen Flachbahnreglern. Den ES 707 nahm ich nicht mit nach Hause, sondern brachte ihn zur Revision gleich zu Roger Weber von der Fachwerkstatt Audiotronic ins nahe Heidelberg. Nach einigen Tagen rief mich der viel beschäftigte Rundfunk- und Fernsehtechnikermeister an und teilte mir mit, dass da leider nichts zu machen wäre. Für den Boliden, so wie er ist, fand ich aber in der Nähe von Paris noch einen Abnehmer.

… dann noch die Kammermusikschatulle

Baurs höchstes Glück bedeutete es schließlich, dass ich für die Siemens-Kammermusiktruhe aus Vorkriegszeit, die er als Andenken an seinen ebenfalls musikbegeisterten Vater aufbewahrte, noch einen dankbaren Interessenten fand. Ein Kenner und Liebhaber im Rentenalter aus Mecklenburg-Vorpommern nahm sogar die 750 Kilometer auf sich, um das wuchtige Erbstück, dem man schon Ende der 1930er Jahre HiFi-Qualität zuschrieb, bei ihm persönlich abzuholen.

Dr. Karl Gerhard Baur im Herbst seiner Lebensjahre auf einer Wanderung im Pfälzer Wald

Nur die beiden hochwertigen Telefunken-Plattenspieler im Keller seines Hauses in Friesenheim, Baujahr 1951 und noch mit Stahlnadel-Tonabnehmer, wollte man selbst im Schwarzwald beim Deutschen Phonomuseum in St. Georgen nicht haben.

Vor einiger Zeit erfuhr ich über seinen Verlag, für den er im Ruhestand renommierte Fachbücher über Eisenbahntechnik schrieb, dass Karl Gerhard Baur Anfang Juli 2020 mit 85 Jahren gestorben ist. Er liebte zeitlebens die klassische Musik, und wie ihn diese Liebe bereits mit seinem Vater verbunden hat, so hat er sie auch an seine beiden Töchter weitergegeben.

WINTERZEIT = RÖHRENZEIT

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Wynton Marsalis feiert seinen 60. Geburtstag

Wynton Marsalis feiert seinen 60. Geburtstag

Am 18.10.1961 wurde der begnadete Trompeter Wynton Marsalis in New Orleans geboren. Also Spross einer Musikerfamilie wuchs er mit dem Sound der Stadt auf. Egal ob Vater oder Brüder, der Marsalis Clan ist weltberühmt. An der Spitze steht aber wohl Wynton, der es zudem geschafft hat, nicht nur im Genre des JAZZ zur absoluten Spitze aufzusteigen, sondern gleichzeitig auch in der Klassik. Außerdem hat er etwas geschafft, was vor ihm noch kein Jazz-Musiker geschafft hat: 1997 erhielt er für sein Werk „Blood On The Fields“ (s.u.) den Purlitzer Preis (s.u.).

Seit vielen Jahren ist er der künstlerische Leiter des „Jazz at Lincoln Center“ und spielt unglaublich viele Alben ein. Er ist praktisch immer auf einer Bühne zu sehen und zu hören, denn nur so kann man den Jazz schließlich wirklich erleben.

Wynton Marsalis wird aber auch kritisch gesehen und spaltet die Jazz-Fan-Gemeinde. Die einen sehen ihn ihm einen brillanten Musiker, die anderen einen „ewig gestrigen“, der dem Jazz keine neuen Impulse gibt. Insbesondere seine Auseinandersetzungen mit anderen Musiker:innen zeigen, wie hart die Fronten hier sind. Insbesondere seine „Anmerkungen“ über Miles Davis führten zu zum Teil heftigen Diskussionen und persönlichen Anfeindungen.

Jeder mag selbst entscheiden, wie er seine Arbeit bewerten möchte. Ich denke, dass Vergleiche ohnehin nicht angebracht sind und gerade im Jazz haben diese doch noch niemals zu etwas geführt. Wie man so schön sagt: Jeder soll das tun, was er für richtig hält.

Wynton Marsalis ist ein technisch perfekter Musiker, der sehr genau weiß, was er will und was er kann. Er macht so viel für die Musik und für die Verständigung zwischen den Generationen und setzt sich immer für die Gleichberechtigung ein.

Ich habe Ihnen hier ein paar Tipps eingefügt. Zunächst das sehr persönliche Buch: „Jazz mein Leben, Von der Kraft der Improvisation. Eine wunderbar zu lesende Reise in den Jazz, verfasst von einem Menschen, der Musik nicht nur liebt, sondern lebt.

Als Tipps zudem eine Box mit 10 großartigen Alben und das Werk, für dass er den Purlitzer Preis erhalten hat: Blood On The Fields.

Schließlich noch meine ganz persönliche Lieblingsplatte von Wynton Marsalis: „Standard Time Vol. 2, Intimacy Calling“. Ich habe dieses 1991 erschienene Album sicherlich weit mehr als 1000 mal gehört…  

Schließlich habe ich unten für Sie noch ein wunderbares Konzert und weitere interessante  websites eingefügt.

Also: Feiern Sie mit und genießen Sie die großartige Musik dieses wunderbaren Menschens!

https://www.pulitzer.org/winners/wynton-marsalis

https://wyntonmarsalis.org/

Quelle Video:

https://www.youtube.com/channel/UC4eYXhJI4-7wSWc8UNRwD4A