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Neues Interviewformat

Neues Interviewformat

Viele Musiker:innen haben  in der Coronazeit um ihre Existenz gekämpft. Gerade die nicht bei einem großen Label unter Vertrag stehenden und nicht in der breiten Masse bekannten Künstler:innen haben aktuell kaum noch eine Chance sich und ihre Werke der Öffentlichkeit vorzustellen.

Das werde ich ändern und habe daher mit einigen Labels und Musiker:innen ein neues Interviewformat erarbeitet, dass genau diese Möglichkeiten gibt und auf die Wünsche der Kreativen eingeht! Zudem werden Konzerttipps mit im Blog aufgenommen.

Es gibt so viel gute Musik und so viele unglaublich tolle Künstler:innen zu entdecken.

Lassen Sie sich überraschen!

Graham Candy und Deepend: „Belong“

Graham Candy und Deepend: „Belong“

Frischer, zeitgenössicher Pop mit Bedeutsamkeit und Tiefgang
Locker und geprägt von Candys neuseeländisch-leichtem Flair sowie Deepends Beats

Graham Candy und Deepend veröffentlichen Remix-Single „Belong“

Graham Candy ist ein in Berlin lebender Künstler mit neuseeländischen Wurzeln. Enorme Bekanntheit verschaffte ihn seine Zusammenarbeit mit Alle Farben. 2014 schoss „She Moves“ an die Spitze der Charts und verschaffte ihm mit seinen schrulligen, hochfrequenten Vocals Aufmerksamkeit. Resultat: Der Song wurde zur Platin-Single. Seine weiteren Kollaborationen mit Parov Stelar, Robin Schulz, Deepend und Thomas Gold brachten ihm sowohl in Europa als auch in den USA eine große Fangemeinde ein.

Mit Deepend harmonierte Candy so gut, dass sich beide ein weiteres Mal zusammengetan haben. Diesmal für die Single „Belong“. Deepend war vom Original derart angetan, dass er sich diesem Stück einfach widmen musste. Und abermals trifft die Kombination aus seinen Beats mit Candys unverwechselbarem Style genau ins Schwarze. Die Stile kulminieren zu einer eingängigen Single. Hier verschmilzt Elektro und Pop, Beat und Groove. Ein einzigartiges Sound-Konglomerat.

Deepend, Falco van den Aker, ist Musiker, DJ und Producer aus den Niederlanden. Mit seinen Songs erreicht der aus Roermond stammende Künstler mehr als 250 Mio. Spotify-Plays und 80 Mio. youtube-Streams. Mit seinem Remix von Matt Simons „Catch & Release“ Platz 1 der Deutschen Singlecharts.

Mit seinem Album „Plan A“ (2016) schuf Candy ein Paradebeispiel für seinen vielfältigen Musikstil, dessen Bestandteil auch immer intime, eingängige Texte sind. Das Album nahm er mit dem Produzententeam Feeling Valencia auf, aus dessen Feder auch seine von der Kritik hochgelobte EP „Holding Up Balloons“ stammt.

Candy tourte bereits ausgiebig durch Europa und spielte vor Zuschauermassen auf Festivals wie Glastonbury, Sziget und Rock im Park. Auf Festivals wie Tomorrowland, Melt und Lollapolooza animierte Candy das Publikum zum Tanzen.

Kürzlich sind die Singles „Belong“ und „Aroha“ erschienen. Jetzt folgt der Remix von Deepend.

Raul de Souza ist gestorben

Raul de Souza ist gestorben

Zum Tod des brasilianischen Posaunisten Raul de Souza 

Der Protagonist des Disco-Funk-Hits “Sweet Lucy” brachte  im Mai 2021  sein letztes Album „Plenitude“ heraus. Ich habe darüber berichtet.

Der brasilianische Posaunist und Komponist Raul de Souza ist am Sonntag, 13.6., im Alter von 86 Jahren nach längerer Krankheit in Frankreich verstorben. 

Sein letztes Album “PLENITUDE” (PAO, TheOrchard/Bertus Musikvertrieb), aufgenommen 2019 in Deutschland mit Musikern aus vier Generationen (Christophe Schweizer, Posaune / Alex Corrêa, Piano / Glauco Solter, Bass / Matheus Jardim, Drums) ist am 21. Mai 2021  erschienen.

Geboren 1934 in Rio de Janeiro, wuchs der virtuose Posaunist früh in die pulsierende brasilianische Musikwelt hinein und spielte unter vielen anderen mit Sérgio Mendes und Eumir Deodato.  Zusammen mit Airto Moreira und Flora Purim, mit denen er bis heute zusammenarbeitet, gehörte er zum Kreis jener Musiker, die aus der coolen Bossa Nova der 50er Jahre und der Gafieira den heißen Samba Jazz entwickelten. 

Neben einem seinem unverwechselbaren Klang und Spielstil auf der Zugposaune, die er gerne auch im tiefen Register spielte, entwickelte er eine spezielle Ventilposaune, die unter dem Namen “Souzabone” sein Markenzeichen wurde.

1973 zog er auf Einladung von Moreira und Purim nach Los Angeles und beeindruckte den legendären Produzenten Orrin Keepnews derart, dass dieser 1974 Airto das Album “Colors” produzieren ließ, auf welchem Superstars wie Cannonball Adderley, Jack de Johnette oder J.J. Johnson gastierten. 

Es folgten Kollaborationen mit Airto / Herbie Hancock (Album “Identity”), Milton Nascimento, Sonny Rollins, und Jaco Pastorius.  1977 dann der Höhepunkt: das von George Duke produzierte Funkjazz-Album “Sweet Lucy” wurde ein Welthit, und auch “Don’t ask my Neighbors” von 1978 war ein großer Erfolg. Darauf folgten einige turbulente Jahre, und Raul zog zurück nach Brasilien.  Mit dem Album „Antônio Brasileiro” der Bossa-Legende Antonio Carlos Jobim, welches 1996 mit einem Grammy ausgezeichnet wurde, machte er wieder international auf sich aufmerksam. 

Neben Konzerten mit alten Freunden wie etwa Toninho Horta pflegte der nach wie vor auch kompositorisch aktive Raul de Souza vermehrt die Zusammenarbeit mit jüngeren und hochtalentierten Musikern – eine für beide Seiten gleichermaßen inspirierende Begegnung. Die interkontinentale Besetzung der „Raul de Souza Generations Band“ vereint den in der Schweiz geborenen Posaunisten, Arrangeur und Produzenten CHRISTOPHE SCHWEIZER (*1968), die Klavier-Entdeckung ALEX CORRÊA aus Brasilien (* 1981), den Bassisten GLAUCO SOLTER (*1968), welcher seit zwei Jahrzehnten zu Rauls musikalischer Familie gehört, und das Schlagzeugwunder MATHEUS JARDIM (*1995).

In seinem letzten Lebensjahrzehnt, das er teilweise in Frankreich verbrachte, wuchs er in Brasilien in die Rolle einer lebenden Legende hinein, dessen Lebensleistung von anderen Helden wie Hermeto Pascoal, João Bosco, João Donato ebenso wie von vielen jüngeren Musikern hoch geschätzt wurde. Die “Generations Band” wird die Musik des Albums “Plenitude” mit dem Harmonika-Virtuosen Gabriel Grossi 2021 / 2022 in Europa präsentieren. 

Wir von Hören und Fühlen trauern um ihn. Unsere Gedanken gehen an die Angehörigen dieses wunderbaren Musikers und Menschen!

Neues Album von Sean Chambers

Neues Album von Sean Chambers

Eine neue Produktion der Blues/Country/Rock/Soul-Legende: Das Tribut-Album für Hubert Sumlin

„That’s What I’m Talkin About“

Am 9. Juli veröffentlicht der seit 1998 aktive, in Florida geborene amerikanische Blues Rocker, Americana- und Country-Rockmusiker Sean Chambers sein 8. Album. „That’s What I’m Talkin About“ ist der Nachfolger des 2018 erschienenen Werkes „Welcome To My Blues“. Es erscheint als CD auf Quarto Valley Records, Proper / Bertus Musikvertrieb GmbH.

Sean Chambers mit Album „That’s What I’m Talkin About“ (9.7. auf Quarto Valley, Proper / Bertus Musikvertrieb)


Aufgewachsen mit der Musik von Jimi Hendrix und Stevie Ray Vaughan, auch Johnny Winter, Freddie King oder B. King gehören zu den von ihm verehrten Musikern. Chambers arbeitete bereits mit Größen wie Johnny Winter, Freddie King sowie Albert King, Eric Clapton oder Jeff Beck.

Als erste Single erscheint am 11.6. „Hidden Charms“

Seinen musikalischen Feinschliff erlangte der Künstler zu einem frühen Zeitpunkt seiner Karriere, als er über vier Jahre mit dem Blues-Urgestein Hubert Sumlin tourte. Sumlin – geboren 1931, verstorben 2011 – hat Rang 43 im Rolling Stone Ranking „100 Greatest Guitarists of All Time“ inne.