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Punk-Sound in seiner ehrlichsten Form.Der Beginn einer DIY-RevolutionKeine Regeln sind auch Regeln

Am 9.6. sind die Album Compilations „Bullshit Detector I, II, III“  erschienen. Anfang der 80er Jahre rief die Band Crass Punk-Bands dazu auf, ihnen Songs zu schicken, um daraus eine Compilation zu machen. Zwischen 1980 und 1984 wurden drei Ausgaben veröffentlicht, die aus den Einsendungen von Demobändern, Rohaufnahmen und Kunstwerken bestanden. Dabei wurden die Originalfassungen auf die Platten gemastert, was zu einem rohen, aber echten DIY-Punk Sound Erlebnis führt.

Crass war ein englisches Kunstkollektiv und 1977 gegründete Punkrockband, die den Anarchismus als politische Ideologie, Lebensweise und Widerstandsbewegung propagierte und setzte sich für Tierrechte, Feminismus, Antifaschismus, Umweltschutz und direkte Aktionen ein. Die Band vertrat in ihren Alben, Soundcollagen, Flugblättern und Filmen eine Do-It-Yourself-Ethik. Die von Crass gelebten Werte formten ihre Punk-Musik und sind bis heute in der Sub-Kultur Punk präsent.

Cover von „Bullshit Detector II“

Der Titel der Compilation „Bullshit Detector“ ist eine Anspielung auf den Clash-Song „Garageland“, der auch als Cover-Version von Chumbawamba-Gitarrist Boffo auf dem zweiten Volume, wie auch Napalm Death auf dem dritten Volume auf dieser Compilation zu finden sind. Für die Kreation der Compilation gab es vor allem eine Regel: dass es keine Regeln gab.

Cover von „Bullshit Detector III“


I have always felt that „Bullshit Detector“ was the most honest statement ever made on the true nature of punk as it really was and still can be.“

Penny Rimbaud, Drummer von Crass

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