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Neues Classic-Country-Album von Connie Smith, der bedeutsamen US-Countrysängerin der 1960er

Neues Classic-Country-Album von Connie Smith, der bedeutsamen US-Countrysängerin der 1960er

„The Cry of the Heart“ erscheint am 20.08.2021

“If you’re talking about a country singer,
there ain’t nobody better.”

 Merle Haggard on Connie Smith

“There’s really only three real female singers: Streisand, Ronstadt, and Connie Smith.
The rest of us are only pretending.”
Dolly Parton

Schmerz und Herzschmerz bestimmen Connie Smiths zeitlosen Country-Sound seit jeher. Auch auf ihrem neuen Album pulsiert dieser als thematischer Motor ihrer musikalischen Geschichten. „The Cry of the Heart“ ist Smiths erstes Album seit einem Jahrzehnt. Es erscheint auf Fat Possum Records, TheOrchard / Bertus Musikvertrieb am 20. August (CD & LP).

Seit Mitte der 1960er-Jahre ist die 1941 geborene Musikerin, Sängerin und Songwriterin aktiv. Ihre contralto-Stimme galt bereits ab einem frühen Zeitpunkt ihrer Karriere als richtungsweisend für weibliche Stimmen. Sie beeinflusst bis heute Künstlerinnen sowie den Nashviklle Sound enorm. 2012 wurde Smith in die Country Music Hall of Fame aufgenommen. Sie erhielt in ihrer langen Karriere eine Vielzahl an Preisen und Auszeichnungen sowie unzählige Nominierungen.

Das Album ist Connys dritte Zusammenarbeit mit ihrem Ehemann Marty Stuart (der das Werk auch produziert hat). Im Opener „A Million and One“ fragt Smith: „How many teardrops have I cried over you“ und stellt dabei dem Hörer ihre strahlende, strukturierte Stimme vor. Smith und Stuart steuern zwei gemeinsam geschriebene Originale bei, das erhabene „Here Comes My Baby Back Again“ und das gefühlvolle „Spare Me No Truth Tonight“. Weitere Songs auf The Cry of the Heart“ sind I Don’t Believe Me Anymore“, der 72. Song, den Smith aufgenommen hat und der von dem Hall of Fame-Songwriter Dallas Frazier geschrieben wurde, und Merle Haggards „Jesus Takes a Hold“, der Smiths grenzenlosen Glauben inmitten unruhiger Zeiten reflektiert. Der mit dem Grammy Award ausgezeichnete Produzent und Songwriter Carl Jackson schrieb „To Pieces“ und „I’m Not Over You“ entstand in Zusammenarbeit mit der Country-Sängerin Melba Montgomery.

Connie Smith liefert mit „The Cry of the Heart“ eines der Highlights des diesjährigen Country-Sommers.

„The Cry of the Heart“ erscheint auf Fat Possum Records, TheOrchard / Bertus Musikvertrieb

Creedence Clearwater Revival-Drummer Doug Clifford & Steve Wright „For All the Money In the World“

Creedence Clearwater Revival-Drummer Doug Clifford & Steve Wright „For All the Money In the World“

Creedence Clearwater Revival-Drummer Doug Clifford bildet mit
Steve Wright (Greg Kihn Band) das Duo Clifford/Wright
und veröffentlicht das Album „For All the Money In the World“


Lebhaft-rigoroses Kombinat aus 80er-Rock mit CCR-Roots-und-Blues-Rock:
Das 11 Tracks umfassende Album erschien am 27. August auf CD

Doug “Cosmo” Clifford schrieb mit Creedence Clearwater Revival ab Ende der 1960er-Jahre schlichtweg Musikgeschichte. Mit Songs wie „Proud Mary“, „Bad Moon Rising“ und „Have You Ever Seen the Rain“ feierte das kalifornische Quartett rekordverdächtige Erfolge. Einer der Höhepunkte der Band war sicherlich ihr Auftritt auf dem sagenumwobenen Woodstock-Festival im Sommer des Jahres 1969. Bassist Steve Wright startete 1976 zusammen mit Greg Kihn die Greg Kihn Band. Ebenfalls aus Kalifornien stammend, etablierten die Musiker rasch den für sie typischen Musik-Stil-Mix aus Rock, Pop und Power Pop, womit sie eine ganze Ära prägten. Mit ihren Hits „The Breakup Song (They Don’t Write ‚Em)“ und „Jeopardy“ sind sie bis heute präsent und bei Rockfans beliebt.

Doug ‚Cosmo‘ Clifford damals …


„For All The Money In The World“ ist ein spannendes Musikprojekt, welches Clifford neben CCR auf den Weg brachte. Während er mit den Rock and Roll Hall of Famern (Aufnahme 1993) am laufenden Band Alben einspielte, tourte und Erfolge feierte, strotze der Künstler nur so vor kreativer Energie. Diese liess er in die Produktion diverser Album-Projekte fließen. Sein Konzept war es, mit hochkarätigen Musikern ein Album mit Originalsongs zu schreiben und aufzunehmen, abzumischen und zu mastern. Wenn ein Projekt abgeschlossen war, wurden die Master archiviert und sicher in seinem Archiv gelagert, bis die Zeit reif war, sie zu veröffentlichen. Mit Beginn der Pandemie im letzten Jahr war der Zeitpunkt für Clifford gekommen, die gemeinsamen Aufnahmen mit dem im Januar 2017 an einem Herzinfarkt verstorbenen Wright hervorzuholen und das Album „For All The Money In The World“ fertigzustellen.

und heute:

Vervollständigt wurde die Clifford/Wright-Besetzung durch die Keyboarder Tim Gorman (The Who) und Pat Mosca (Greg Kihn Band) sowie die Gitarristen Greg Douglass (Steve Miller Band), Jimmy Lyon (Eddie Money) und Joe Satriani. Nach Leadsänger-Auditions wählte der 1945 im kalifornischen Palo Alto geborene Clifford Keith England aus, der perfekt zu den Clifford/Wright-Songs passte. Mit der Band im Rücken entstanden die 11 Album-Songs in diversen Aufnahme-Sessions in verschiedenen Studios in Nevada und der San Francisco Bay Area.

Mein Hörtipp: TiKA: „Anywhere but there“

Mein Hörtipp: TiKA: „Anywhere but there“

Im Jahr 2015 springt die in Toronto lebende Künstlerin, Musikerin, Sängerin und Filmemacherin TiKA bei einer Veranstaltung kurzerhand für einen verspäteten Sänger ein und singt den Prince Hit: „I Would Die For You“ und startet damit ihre Karriere. Das Debüt-Album von TiKA „Anywhere But There“ stellt sie nun in ihren vielen musikalischen und menschlichen Facetten dar.

Und es lohnt sich, denn nicht nur, dass diese zum Teil elefenartige Stimme einen schnell verzaubern kann, hat TiKA wirklich was zu sagen und tut dies auch! Sie spielt anspruchsvollen Pop mit Elementen aus dem Bereichen des Dance und der Black Music. Alles immer mit anspruchsvollen Texten zu wichtigen gesellschaftlichen und politischen Themen. Sie selbst beschreibt ihren Stil übrigens als „Futuristic Nostalgia“

Unbedingt anhören!

Ach ja, der Prince Song ist natürlich auch auf der CD…

(Next Door Reccords)

Neues Album von Mike Zito: Resurrection

Neues Album von Mike Zito: Resurrection

Der gerade mit 2 Blues Music Awards ausgezeichnete Blues Rocker Mike Zito veröffentlicht

sein neues Album „Resurrection“

Mike Zito, welcher bereits mit zahlreichen Blues Music Awards ausgezeichnet wurde, präsentiert 11 erlesene Blues-, Rock- und Soul-Schätze. Das mit Spannung erwartete Album „Resurrection“ strotzt nur so vor tiefgründigen und mitreißenden Melodien. Es stellt nicht nur Zitos Stärken als Komponist unter Beweis, sondern auch als Interpret anderer Kompositionen, mit schillernden und einflussreichen Neuinterpretationen von Stücken wie „I’ll Make Love To You“ von JJ Cale, „Presence of the Lord“ von Eric Clapton und „Evil“ von Willie Dixon.

Über die neue Veröffentlichung sagt Mike: „Ich habe immer Ideen für neue Songs in mir und ich schreibe, was ich kann und versuche, meine Gedanken für die Nachwelt zu bewahren. Einige der Songs sind einfach nur Songs, die nicht immer eine tiegfründige Bedeutung für mich haben und andere werden sehr persönlich. Damit ich Songs singen und dabei echte Emotionen fühlen kann, müssen sie aber etwas Persönliches sein.“ 

Mikes persönliche Botschaft trifft von Anfang an ins Schwarze, denn er lässt Emotionen und Melancholie in jede Gesangsstimme einfließen. Es ist ein Album über die Wiederauferstehung, wobei Mike es als „Wiedergeburt“ bezeichnet nach einem Jahr, das viele Schwierigkeiten mit sich brachte. Das Werk bietet markante Gitarrenriffs in Verbindung mit fesselnden Blues-Elementen. Mike Zito fängt die goldenen Zeiten des Rock n Soul ein und stellt sie in ein neues Licht.

Mein ganz besonderer Musik- und Videotipp: Hanne Mjøen

Mein ganz besonderer Musik- und Videotipp: Hanne Mjøen

Hanne Mjøen aus Norwegen gehört zu den angesagtesten jungen Talenten aus Skandinavien, die mit ihrem frischen Sound und klaren Messages die Pop-Welt erobern. 2017 startete Hanne ihre vielversprechende Karriere. Ihr Song „Sounds Good To Me“ erreichte 15 Millionen Streams; Vor allem in UK schlug die Single ein.

Auch die Radiosender entdeckten das Talent der in Oppdal geborenen Sängerin und Songwriterin: „Sounds Good To Me“ wurde in 25 Ländern weltweit Bestandteil der Airplaylisten. In diesem Jahr veröffentlichte die Künstlerin die beiden Singles „Hell with you“ und „Too tired“, womit sie auch in Deutschland einige Aufmerksamkeit auf sich zog. Mit ihrer 3. Single „Emotional Fever“ unterstreicht sie den bisherigen Eindruck als neue, frische skandinavische Pop-Stimme, die abseits von gewöhnlichen Pop-Mustern neue Akzente setzt.

„Emotional Fever‘ beschreibt, dass man gemischte Gefühle für jemanden hat und sich nicht entscheiden kann, ob die Person die richtige für einen ist oder nicht. In einem Moment fühlt es sich an wie eine Ewigkeit, und im nächsten bekommt man eine Panikattacke und will nur noch weg. Und es fühlt sich wie ein Fieber an, wegen der plötzlichen Veränderungen, über die man keine Kontrolle hat. 

https://www.youtube.com/channel/UCu_WVwhGsKsJMmCUBJtyj1w/videos

Neues Jazzpodium mit tollen Themen!

Neues Jazzpodium mit tollen Themen!

Die aktuelle Ausgabe des Jazzpodium (8-9/2021) hat wieder viele spannende Themen. So viele, dass ich darüber kurz berichten möchte. Neben u.a. Stephan Micus und Helge Schneider, sind es besonders die Beiträge über die großartige Clara Haberkamp und Irène Schweizer.

Über Clara Haberkamp hatte ich schon mehrfach etwas geschrieben, u.a. im Zusammenhang mit dem Berliner Schlagzeuger Thilo Weber. Clara stellt nun mit Ihrem Trio die CD „Reframing the Mon“ vor und das Album ist richtig gut! Unbedingt anhören! Im Magazin gibt es alle Hintergründe zu dem neuen Werk und zu dieser wunderbaren Künstlerin.

Am 02.06.2021 wurde Irène Schweizer 80 Jahre alt. Kaum zu glauben, wie lange diese unglaublich innovative Musikerin schon die Grenzen der Musik immer wieder zu sprengen scheint. Das freie Spiel am Klavier wäre nicht das Gleiche ohne Sie!

Ein großartiger Bericht über sie von Manfred Papst finden Sie in der aktuellen Ausgabe des Jazzpodium! Ich musste sofort wieder mal ein paar ältere Aufnahmen der Pianistin hören…aus einem kurzen Reinhören wurden schließlich viele Stunden…

Siehe auch:

http://www.intaktrec.ch/schweizer-a.htm