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Mein Hörtipp: Batila mit seinem Debütalbum „Tatamana“

Mein Hörtipp: Batila mit seinem Debütalbum „Tatamana“

Heute mal etwas ganz Besonderes. Das Album von Batila:: „Tatamana“, heute, am 19.11.2021, erschienen bei Galileo Music.

Der Sänger, Gitarrist und Songwriter Batila liefert hier ein phantastisches Debüt-Werk ab, in welchem er mit den Musiker:innen seine persönliche Mischung aus treibenden kongolesischen Rhythmen, Elementen von Reggae und coolen und sehr stimmigen Grooves mit R&B, Soul- und Jazzanleihen entwirft und so einen ganz eigenen sehr individuellen Bantu-Soul. erschafft. Ein Album, dass mit seinen elektronischen Klangelementen wohl jeden (!) sofort in gute Laune versetzt, ohne jedoch dabei beliebig zu sein. Hier sind Musiker:innen am Werk, denen nicht nur die Musik wirklich etwas bedeutet, sondern die auch ihr Können unter Beweis stellen, ohne dabei zu prahlen. Die Titel können wunderbar auf einer Gartenparty im Hintergrund laufen. Wer aber wirklich genauer zuhört und sich die zum Teil auch ernsten Themen in den Texten in dem informativ und gut gemachten Booklet genauer ansieht, kann mehr entdecken. Viel mehr!

Die 15 Songs, aufgenommen übrigens in den genialen Trixx-Studios in Berlin, sind kleine abwechslungsreiche musikalische Perlen, die die Zuhörer:innen immer wieder in neue Richtungen führen und rhythmische Wechsel und Überraschungen beinhalten, die von einem tief zu empfindenden Groove und einer wunderbaren Leichtigkeit getragen werden.

Auch klanglich überzeugt das Werk, dass von einem für das Genre nicht unübliche Abmischen mit einem Fokus auf die tieferen Frequenzen abgesehen hat. Solche vordergründigen Sound-Effekte hat Batila nicht nötig. Im Gegenteil: Man kann die Musik nur als Aufforderung verstehen zu tanzen, Spass zu haben und dennoch sich mit den Inhalten und Hintergründen offen zu beschäftigen. Eine schöne Herangehensweise. 

Es ist gerade Winter, und jede aufwärmende Stimmung ist gut. Und der nächste Sommer kommt bestimmt. Also gibt es absolut keinen Grund, sich dieses Album mal genauer anzuhören. Ein wirklich großartiges Debüt.

Es lohnt sich. Versprochen!

Hier ein Vorgeschmack:

https://www.youtube.com/c/BATILA/videos

www.galileo-mc.de

Heute mal etwas mehr Musik: 5 neue tolle Blues-Alben!

Heute mal etwas mehr Musik: 5 neue tolle Blues-Alben!

Das legendäre Blues-Label Dixie Frog Records veröffentlicht im Herbst gleich fünf aufregend-spannende Alben aus der reichhaltigen und variantenreichen Welt der Blues-Musik.

Super Soul Bros. – „Shadows & Lights“


Das Sextett The Super Soul Brothers spielt charismatischen, kraftvollen Blues/Blues Rock mit französischem Touch. „Shadows & Lights“ ist das Debütalbum der Band aus der Nähe von Biarritz im Südwesten Frankreichs.


Die Super Soul Brothers sind die Daddies des Riffs, des Shuffle, des Southern Swing und des Backbeats. Allesamt echte ‚Sons of Memphis‘. Sechs erfahrene Interpreten rollen ihren reinen Stax/Atlantic-Stil zu einem tiefgründigen Deep Soul aus, getragen von einer heißen und groovigen Basis, einem V8-klingenden Drumbeat, der eindringlichen Posaune und nicht zuletzt dem charismatischen und kraftvollen Gesang. Mit ihren Zoot-Anzügen, schwarz-weißen Derbys und dunklen Brillen kennen die Super Soul Brothers die bedeutsame Geschichte und alle Tricks des ehrenvollen old-fashioned Soulman-Handwerks.

Die Band schreibt und komponiert während des globalen Lockdowns, ihr Debüt-Album „Shadows & Lights“ ist das Resultat. Über diese Kreation entsteht das neue Live-Programm „Soul Revue“, mit dem die Super Soul Brothers im kommenden Jahr die touren werden. Doch bevor die Tourbusse rollen, unterschreiben sie beim renommierten französischen Blues-Label Dixie Frog, auf dem nun am 24.9. die Kreation „Shadows & Lights“ in den Formaten CD und LP das Licht der Welt erblickte.

Circle of Mud – „Circle of Mud“

Circle of Mud haben sich eins auf die Fahne geschrieben: Sie wollen den klassischen Blues, der sie so sehr fasziniert, ins 21. Jahrhundert transportieren und damit einer völlig neuen, jungen Generation zugängig machen. Wie dies gelingt, ohne die Ursprünge außer Acht zu lassen, zeigt das Quartett aus Flo Bauer, Gino Monachello, Franck Bedez und Matthieu Zirn auf dem am 22.10. auf Dixie Frog (CD & LP) erschienenen gleichnamigen Debüt-Album.


Natürlich macht es keinen Sinn, zu versuchen, die legendären Blueser zu kopieren oder zu imitieren, die als Meister dieses Genres in die Musikgeschichte eingegangen sind. Statt eine halbherzige Kopie abzuliefern, interpretiert „Circle of Mud“ den Blues von einem ganz persönlichen Standpunkt aus neu. Und das mit einer modernen Note. Das Projekt wurde vom Gitarristen Gino Monachello und dem jungen Sänger und Gitarristen Flo Bauer ins Leben gerufen, mit Matthieu Zirn am Schlagzeug und Franck Bedez am Bass, produziert und aufgenommen im Studio von David Husser.

Ihre Musik ist sowohl traditionell als auch zeitgenössisch, stark und für ein universelles Blues-Publikum zugänglich. Das Debütalbum von „Circle of Mud“ will die Blueswelt aufrütteln und deren Türen einer neuen Generation von Bluesfans öffnen… Prüfen Sie selbst, ob dem Quartett dies gelingt.


Joe Barr w. Breezy Rodio – „Soul for the Heart“

„A voyage from the original soul, to a modern R&B full of soul“, beschreibt der in Chicago geboren und aufgewachsene Blueser seinen musikalischen Ansatz. Seit Jugendjahren bewegt sich der stattliche Barr in der Blues-Szene der Metropole an den Great Lakes. Jetzt veröffentlicht er sein Album „Soul for the Heart“ auf Dixie Frog (22.10., CD & LP).


Seit 2007 bespielte Barr die Blues-Bühnen der Stadt. Nach einem dieser Gigs, die sich schnell eines legendären Rufes erfreuten und nicht selten bis in die frühen Morgenstunden reichten, trafen Barr und Breezy Rodio aufeinander. Letzterer spielte ebenfalls mit seiner Band. Am Ende standen beide Combos gemeinsam auf der Bühne, jammten und entdeckten ihre großartige Chemie. Nach weiteren gemeinsamen Auftritten war die Idee zu einem gemeinsamen Album geboren. So kam es, dass „Sould for the Heart“ in den Joyride Studios in Chicago aufgenommen wurde. Zur Besetzung gehörten „Big“ Lewis Powell am Schlagzeug, Johnny Reed am Bass und der fabelhafte Chris Foreman vom Blues Organ Trio an der Hammond B3. Gemischt und gemastert wurde das Album von Pete Galanis und Breezy Rodio.


Phillip-Michael Scales – „Sinner-Songwriter“

B.B. Kings Neffe präsentiert seine ansprechende Americana-Blues-Roots-Mixtur „Sinner-Songwriter“ ab dem 29.10. auf CD und LP. Das legendäre Blues-Label veröffentlicht das Album des in Detroit geborenen, musikalisch in Chicago aufgewachsenen und heute in Nashville lebenden Künstlers. Es ist das Debüt-Werk dieses interessanten Mannes, der ohne falsche Zurückhaltung in die großen Fußstapfen seines Onkels trifft. Phillip-Michael Scales mischt die hingebungsvollen, leidenschaftlichen Formeln und Sounds des Blues mit dem aus Indie Rock und Singer-Songwriter bekannten Techniken des Storytellings.


Scales wurde mit einer wilden, unabhängigen Ader und einer Leidenschaft für Live-Performances geboren. Er spielte Gitarre in eigenen Indie-Bands, schrieb und nahm seine eigene Musik auf. Sein Onkel ermutigte ihn zur Weiterentwicklung, und als Scales die Wurzeln des Blues in seinem privaten und persönlichen Leben entdeckte, wurde ihre Beziehung immer enger. Erst nach dem Tod seines Onkels begann Scales, den Blues stärker in seine Musik einzubeziehen. „Heutzutage finde ich viel von meiner persönlichen Geschichte im Blues wieder. Dieser hat mich an diesen Punkt meines Lebens geführt. Politik, meine Identität und natürlich das Erbe prägen meine Musik.“ Das Ergebnis ist ein Sound, den er „Dive Bar Soul“ nennt, mit der ein Indie-Rock-Storytelling und die Leidenschaft des Blues verbindet.

Natalia M. King – „Woman Mind of my own“
(VÖ: 5. November)

Die 52-jährige New Yorkerin Natalia M. King legt mit dem am 5.11 auf Dixie Frog erscheinenden Album (CD & LP) „Woman Mind of my own“ ihr erstes Blues-Album vor. Bisher hat die in Brooklyn geborene Künstlerin mit Jazz und Soul beachtenswerte Erfolge gefeiert. Nun ist für sie die Zeit gekommen, sich dem Blues zu widmen. Und dies gelingt ihr mit Bravour, da sie ihrer besonderen Herangehensweise, Stile und Elemente ineinanderfließen und zu einem einzigartigen Konglomerat verschmelzen zu lassen, auch bei diesem klassischen, altehrwürdigen Genre, treu bleibt. Abermals bestätigt sie sich damit als Wandlerin zwischen den Welten, die mit ihrer ureigenen kreativen Offenheit Neues schafft.


Das Album ist die Geschichte einer Pioniermusikerin mit großer Wirkungs- und Strahlkraft; mit einer fesselnden Stimme, die auf ihrem 6. Album erstmals das uralte, fast heilige Terrain des Blues, des Rhythm and Blues und der amerikanischen „Roots“-Musik betritt. Das wunderbare Gefühl der Wiederentdeckung eines musikalischen Ausdrucksvermögens macht sich über die neun Titel bemerkbar. Blues scheint das Puzzlestück in Kings Schaffen zu sein, welches ihre gesamte künstlerische Kraft zur Entfaltung bringt. 

Mit dieser sehr individuellen Sound-Patina, sorgfältig orchestriert von Gitarrist und Produzent Fabien Squillante, ist „Woman Mind of my own“ nie Retromanie. Im Gegenteil, es handelt sich um ein zeitgenössisches Werk, eine ganzheitliche Platte, die nicht aufhört, die Liebe zur Musik zu feiern und stilistisch moderne Elemente mit klassischen Strukturen zu kombinieren.

Wynton Marsalis feiert seinen 60. Geburtstag

Wynton Marsalis feiert seinen 60. Geburtstag

Am 18.10.1961 wurde der begnadete Trompeter Wynton Marsalis in New Orleans geboren. Also Spross einer Musikerfamilie wuchs er mit dem Sound der Stadt auf. Egal ob Vater oder Brüder, der Marsalis Clan ist weltberühmt. An der Spitze steht aber wohl Wynton, der es zudem geschafft hat, nicht nur im Genre des JAZZ zur absoluten Spitze aufzusteigen, sondern gleichzeitig auch in der Klassik. Außerdem hat er etwas geschafft, was vor ihm noch kein Jazz-Musiker geschafft hat: 1997 erhielt er für sein Werk „Blood On The Fields“ (s.u.) den Purlitzer Preis (s.u.).

Seit vielen Jahren ist er der künstlerische Leiter des „Jazz at Lincoln Center“ und spielt unglaublich viele Alben ein. Er ist praktisch immer auf einer Bühne zu sehen und zu hören, denn nur so kann man den Jazz schließlich wirklich erleben.

Wynton Marsalis wird aber auch kritisch gesehen und spaltet die Jazz-Fan-Gemeinde. Die einen sehen ihn ihm einen brillanten Musiker, die anderen einen „ewig gestrigen“, der dem Jazz keine neuen Impulse gibt. Insbesondere seine Auseinandersetzungen mit anderen Musiker:innen zeigen, wie hart die Fronten hier sind. Insbesondere seine „Anmerkungen“ über Miles Davis führten zu zum Teil heftigen Diskussionen und persönlichen Anfeindungen.

Jeder mag selbst entscheiden, wie er seine Arbeit bewerten möchte. Ich denke, dass Vergleiche ohnehin nicht angebracht sind und gerade im Jazz haben diese doch noch niemals zu etwas geführt. Wie man so schön sagt: Jeder soll das tun, was er für richtig hält.

Wynton Marsalis ist ein technisch perfekter Musiker, der sehr genau weiß, was er will und was er kann. Er macht so viel für die Musik und für die Verständigung zwischen den Generationen und setzt sich immer für die Gleichberechtigung ein.

Ich habe Ihnen hier ein paar Tipps eingefügt. Zunächst das sehr persönliche Buch: „Jazz mein Leben, Von der Kraft der Improvisation. Eine wunderbar zu lesende Reise in den Jazz, verfasst von einem Menschen, der Musik nicht nur liebt, sondern lebt.

Als Tipps zudem eine Box mit 10 großartigen Alben und das Werk, für dass er den Purlitzer Preis erhalten hat: Blood On The Fields.

Schließlich noch meine ganz persönliche Lieblingsplatte von Wynton Marsalis: „Standard Time Vol. 2, Intimacy Calling“. Ich habe dieses 1991 erschienene Album sicherlich weit mehr als 1000 mal gehört…  

Schließlich habe ich unten für Sie noch ein wunderbares Konzert und weitere interessante  websites eingefügt.

Also: Feiern Sie mit und genießen Sie die großartige Musik dieses wunderbaren Menschens!

https://www.pulitzer.org/winners/wynton-marsalis

https://wyntonmarsalis.org/

Quelle Video:

https://www.youtube.com/channel/UC4eYXhJI4-7wSWc8UNRwD4A

Neu erschienen: „Love, Liberty, Goodwill and Optimism“  mit den „Super Soul Brothers“

Neu erschienen: „Love, Liberty, Goodwill and Optimism“ mit den „Super Soul Brothers“

Das Sextett The Super Soul Brothers spielt charismatischen, kraftvollen Blues/Blues Rock mit französischem Touch.

Ihr Debüt-Album „Shadows & Lights“ erschien am 24. September auf Dixiefrog, Bertus Musikvertrieb. The ultimate music of the soul!

Die Super Soul Brothers sind die Daddies des Riffs, des Shuffle, des Southern Swing und des Backbeats. Allesamt echte ‚Sons of Memphis‘. Sechs erfahrene Interpreten rollen ihren reinen Stax/Atlantic-Stil zu einem tiefgründigen Deep Soul aus, getragen von einer heißen und groovigen Basis, einem V8-klingenden Drumbeat, der eindringlichen Posaune und nicht zuletzt dem charismatischen und kraftvollen Gesang. Mit ihren Zoot-Anzügen, schwarz-weißen Derbys und dunklen Brillen kennen die Super Soul Brothers die bedeutsame Geschichte und alle Tricks des ehrenvollen old-fashioned Soulman-Handwerks

Die Geschichte der Super Soul Brothers beginnt 2016. Vier Musiker, ausgerüstet mit Bass, Drums, Gitarre und einer markanten Gesangsstimme, schleifen über Monate an ihrem eigenen, unverkennbaren Sound, der als Basis für das künftige Werk entstehen soll. 2017 folgen erste Live-Erfahrungen, bevor 2018 die Keyboards und ein Jahr später die Posaune das heute Setup vervollständigen. Die Super Soul Brothers sind geboren, finden zu ihrem klanglichen Gleichgewicht und begeistern auf eigenen Konzerten und Festivals die sich rasch formierende Fanbase. Das Corona-Jahr 2020 nutzen sie als Kreativzeit.

Die Single „Don’t Lockdown Your Heart“ – Out now!


Die Band schreibt und komponiert während des globalen Lockdowns, ihr Debüt-Album „Shadows & Lights“ ist das Resultat. Über diese Kreation entsteht das neue Live-Programm „Soul Revue“, mit dem die Super Soul Brothers im kommenden Jahr die touren werden. Doch bevor die Tourbusse rollen, unterschreiben sie beim renommierten französischen Blues-Label Dixiefrog, auf dem nun am 24.9. die Kreation „Shadows & Lights“ in den Formaten CD und LP das Licht der Welt erblickte.