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Lautsprechertest eines guten Freundes

Buchardt S400 Mk. II Signature Edition, Tribut (limitiert auf 50 Paare)

Mein lieber Freund Jan Specht betreibt den hervorragenden (Prog-Rock-) Musik-Blog unter:

Heute aber nun schildert er uns allen seine Erfahrungen mit seinen neuen Lautsprechern. Lesen Sie hier den Beitrag und weiter unten sehen Sie Fotos.

Buchardt S400 Mk. II Signature Edition, Tribut (limitiert auf 50 Paare)

Wenn eurer Raum so ca. 20qm hat und ihr keine großen Standboxen unterbekommt, dann bieten sich Regallautsprecher an. Die heutigen Regallautsprecher klingen oft größer, als sie sind. Wer gerne nicht zu laut hört und dennoch auf Bass nicht verzichten möchte, wird hier fündig. Glasklare Höhen, saubere Mitten und punchiger, definierter Bass.

Ich könnte jetzt einfach die Daten (siehe auch unten) runterrattern, deswegen beschränke ich mich. Wirkungsgrad 87 db, ab 40 Watt Leistung bis 200 Watt, 4 Ohm.

Als Besonderheit hat dieser Lautsprecher einen passiven Radiator, um den Bass zu verstärken. Das ist teurer als mit Bassreflexrohr zu arbeiten, bringt aber gerade bei kleinen Volumen einen satteren Bass. Die zweite Besonderheit ist der Hochtöner. Er sitzt unter dem Mittel/Tieftöner und hat einen großen Waveguide. Dazu ist das Gehäuse leicht nach hinten geneigt. Die Anschlüsse stammen von Argento Audio und sind frei von Eisen. Die Frequenzweiche verwendet Kabel aus Silber, die Kondensatoren stammen von Miflex, andere Bauteile kommen von Jantzen Audio Denmark (Cross Caps, gebrannte Luftspulen und Superres-Widerstände). Wie klingen die denn jetzt? Augen zu und du hörst alles. Bei „Harridan“ von Porcupine Tree (Album Closure/Continuation) spüren wir den E-Bass, die Drums, jedes Instrument hat seinen Platz auf der Bühne, die Stimmen kommen klar heraus. Carbon Based Lifeforms electronic Ambient Album „Seeker“ geht so delikat durch die Ohren, das wir selbst den leisesten Ton des Moogs im Hintergrund hören. Joe Bonamassas bluesige Gitarre klingt erdiger und Thorbjörn Risagers Reibeisenstimme klingt, als wenn er neben uns steht. Jazz von Melody Gardot, Blues von Hugh Laurie, Stoner-Blues von Bellhound Choir klingt erdig und groovig, Progressive Rock, Psychedelic Rock, egal ob Pink Floyd, King Crimson oder Porcupine Tree, also von 1969 bis 2022, die feinen Dynamiken kommen noch besser raus. Doom ist dunkler, Metal von Iron Maiden über Nu-Metal von System Of A Down härter oder perfekter wie Blind Guardians Remaster von „Somewhere Far Beyond“. Egal mit was sie gefüttert wird, es klingt gut.

Im Stereo Dreieck klingen sie am besten, jedoch klingen sie auch außerhalb der Achse immer noch gut. Wenn die S400 Mk II einen „Nachteil“ haben, dann, dass sie schlechte Produktionen gnadenlos aufdecken. Was ich aber als Vorteil sehe. Zum Schluss noch alle allgemeinen Daten.

TECHNISCHE DATEN

  -Funktionsprinzip 2-Wege-Passivradiatorsystem

– Hochtöner 1 x 0,74″ Fein gewebtes, weiches Textilgewebe mit CDC-Aluminium-Wellenleiter

– Mitteltöner / Tieftöner 1 x 6″ Linearer Langhub-Papierkegel

– Passiver Strahler 1 x 5×8″ Langhub-Passivradiator

– Impedanz 4 Ohm

– Empfindlichkeit 87 dB

– Frequenzgang 33 – 40.000 Hz +/- 3dB (im Raum)

– Kreuzungspunkt 1800 Hz

– Leistungsempfehlung 40 – 200 W

– Abmessungen (H x B x T) 365 x 180 x 280 mm (14,4” x 7” x 11”) Gewicht 7,5 kg pro Stück

– Garantie 20 Jahre für den Erstkäufer, 10 Jahre für Gebrauchtkäufer

– Gehäuse aus 15 mm HDF mit interner Verstrebung.

Vielen Dank an Jan für diesen tollen Bericht!

Hier ein paar Bilder dieser spannenden Lautsprecher:

Buchardt S400 Mk. II Signature Edition, Tribut (limitiert auf 50 Paare)
Buchardt S400 Mk. II Signature Edition, Tribut (limitiert auf 50 Paare)
Buchardt S400 Mk. II Signature Edition, Tribut (limitiert auf 50 Paare)
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