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Videotipp: Genesis Live 1973!

Videotipp: Genesis Live 1973!

Hier ein Videotipp eines Konzerts von Genesis am 10.01.1973 in Paris. Ein klanglich, bild-technisch und musikalisch toller Rückblick in die Geschichte dieser großartigen Band. Und in der „einzig wahren“ Besetzung…

Quelle: https://www.youtube.com/channel/UCPJ6zgKXZIAOdkMM-yqMgYQ

Hilary Hahn, Prokofiev Violin Concerto No. 1 in a Nutshell

Hilary Hahn, Prokofiev Violin Concerto No. 1 in a Nutshell

Hier ein unglaublich toller Videotipp, der die herausragenden Fähigkeiten der wunderbaren Hilary Hahn wieder einmal wohl allen unter Beweis stellt! Das ist etwas, das nicht nur die Klassikliebhaber anspricht, sondern hoffentlich auch viele Menschen, die vielleicht noch nicht den Zugang dazu haben. Vielen lieben Dank an die wunderbare Hilary Hahn!

Hier noch der wirklich tolle Youtube Kanal der Künstlerin mit vielen weiteren sehenswerten Beiträgen:

https://www.youtube.com/channel/UCI9pm8WplvpIN8uKpoxcXaQ

John Scofield und Larry Grenadier helfen uns bei Youtube musikalisch durch die Krise

John Scofield und Larry Grenadier helfen uns bei Youtube musikalisch durch die Krise

Leider sind Konzerte noch immer nicht möglich. Einen Tipp, um die Zeit vielleicht etwas zu überbrücken, habe ich für Sie zufällig bei Youtube gefunden: John Scofield und Larry Grenadier Duo Performance at Fisherman’s Ball 2020

Wunderbare Musik, phantastische Musiker und in 2 Videos zusammen fast 40 min., die uns zeigen, was wir alle hoffentlich bald wieder live erleben können.

Einfach traumhaft gut!

Hier die beiden Mitschnitte:

https://www.youtube.com/watch?v=C3W-2QA5z8k

https://www.youtube.com/watch?v=BypeeRSMQsI

ARTE TV: Alexandre Tharaud und der Sonnenkönig

ARTE TV: Alexandre Tharaud und der Sonnenkönig

In einem Post vor einer Woche hatte ich auf das ungemein spannende Projekt von Tharaud mit dem Künstler, Akrobat und Choreograph Yoann Bourgeois hingewiesen. Bourgeois visualisiert darin in und mit seiner tänzerischen Interpretation Debussys „Clair de Lune“, gespielt von Tharaud. Aufgrund des Tipps einer Leserin meines Blogs, habe ich nun von einem weiteren interessanten Projekt erfahren, auf das ich natürlich auch gerne hinweisen möchte (verbunden mit einem großen „Danke Schön“ nach Hamburg!)

Im Rahmen der „Promenades à Versailles“ spielte Alexandre Tharaud im Jahr 2020 im so ungemein geschichtsträchtigen (und unglaublich beeindruckenden) Spiegelsaal im Schloss Versailles einige ausgewählte Barockkompositionen aus Frankreich. Und ARTE TV hat dies nun allen Zuscher*innen zur Verfügung gestellt, s.u.

Auf der Playlist des Pianisten standen so u.a. die „Marche pour la Cérémonie des Turcs“, die „Suite a-Moll“ von Jean-Baptiste Lully, also dem so wichtigen Künstler, der die ganzen Vorstellungen und Ideen des Sonnenkönigs musikalisch begleiten und fördern sollte. Geboren in Italien, wurde Lully in Frankreich zu der Person, die die ganzen klanglichen Visionen des kunstbegeisterten Königs umzusetzen wusste, nicht ohne diesen immer den eigenen Stempel aufzudrücken.

Lully wurde in der Zeit an nahezu allen Höfen in ganz Europa schnell das prägende Vorbild, welches vorgab, was man wie zu hören und zu musizierenhatte. Durch die von König ihm zwangsweise auferlegte Zusammenarbeit mit dem großen Moliere entwickelte sich u.a. das comédie-ballet.

Neben den „Sieben Stücke für Cembalo“ von François Couperin, interpretierte Tharaud am großen Yamaha Flügel drei Kompositionen von Reynaldo Hahn.

Inhalt des Konzerts:

Reynaldo Hahn: Le Banc songeur
Jean-Baptiste Lully: Marche pour la Cérémonie des Turcs
François Couperin: Sieben Stücke für Cembalo (La Logivière, Les Calotines, Les Rozeaux, Les Barricades mystérieuses, Passacaille, Les Ombres errantes, Le Tic-toc-choc ou les Maillotins)
Reynaldo Hahn: Adieux au soir tombant
Joseph-Nicolas-Pancrace Royer: L’Aimable
Jean-Philippe Rameau: Suite a-Moll (Auszüge aus: Allemande, Sarabande, Fanfarinette, Gavotte et doubles)
Reynaldo Hahn: Hivernale

Auf Arte TV können Sie die Aufzeichnung aus 2020 aus dem Spiegelsaal von Schloss Versailles sehen, die mir gerade umso mehr deutlich macht, was gerade wegen der Coronabeschränkungen alles nicht mehr möglich ist. Daher ein doppeltes „Danke Schön“ an ARTE TV und Tharaud!

https://www.arte.tv/de/videos/098485-003-A/alexandre-tharaud-im-spiegelsaal/

Beitragsbild des Posts: Screenshot: Quelle:

https://www.arte.tv/de/videos/098485-003-A/alexandre-tharaud-im-spiegelsaal/

Tharaud, Debussy und die hohe Kunst des langsam-explosiven Tanzes

Tharaud, Debussy und die hohe Kunst des langsam-explosiven Tanzes

Durch Zufall bin ich auf eine unglaubliche Performance bei youtube gestoßen, die ich Ihnen, falls Sie sie nicht schon kennen, natürlich nicht vorenthalten möchte. Der schon immer sehr experimentierfreudige und keine künstlerische Grenzen zu kennen scheinende Pianist Alexandre Tharaud, hat mit dem, zumindest mir bis dahin persönlich leider unbekannten Künstler, Akrobat und Choreograph Yoann Bourgeois etwas ganz besonderes erschaffen. Bourgeois visualisiert in und mit einer außergewöhnlichen tänzerischen Interpretation die Musik Debussys („Clair de Lune“), gespielt natürlich von Tharaud.

Bourgeois schafft dabei etwas ganz außergewöhnliches, denn er setzt die Melodien, deren Fluss und ihre interpretatorischen Eckpunkte in eine völlig faszinierende Mischung zwischen Tanz-Performance und einer akrobatisch anspruchsvollen Choreographie um. Dabei transformiert er die Emotionen der Musik in fast schon traumhaft erscheinende Bewegungen voller Zartheit, Ruhe und Melancholie.

Musik und Tanz fließen ineinander, ja verschmelzen geradezu miteinander und beim ersten Zuschauen glaubt man, dass hier digital „getrickst“ wurde, denn sich gleichzeitig so langsam dahingleitend und dennoch so energie- und kraftvoll zu bewegen, erfordert ein absolutes Höchstmaß an Körperbeherrschung.…aber mehr wird nicht verraten. Schauen Sie es sich einfach selbst bei google an:

Quelle: www.warnerclassics.com

www.youtube.com/watch?v=SFRiHQ-Lwzk