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Mein Hörtipp: Florian Ross / Lucas Leidinger: „Checks & Balances“

Mein Hörtipp: Florian Ross / Lucas Leidinger: „Checks & Balances“

So klingt es also, wenn Lehrer und Schüler zusammen Musik machen? Nun, ganz so einfach ist es dann wohl doch nicht. Der Kölner Pianist und Hochschullehrer Ross und sein ehemaliger Schüler Leidinger kennen und schätzen sich heute erkennbar als gleichberechtigte Musiker und das hört man dem Album an. Die beiden spielen fast ausschließlich freie Improvisationen, zwei eigene Kompositionen jeder der beiden Musiker und einen Song von Joni Mitchell.

Dieses Werk stellt etwas dar, was heute selten geworden ist. Ein echtes sich selbst erklärendes, in sich schlüssiges und dennoch unglaublich abwechslungsreiches Album. Egal, ob die beiden in freiere improvisatorische Sphären miteinander einen immer neuen gemeinsamen Weg gehen, oder ob sie beide in einen durch die 2 (zum Teil präparierte) Klaviere zum Teil musikalisch überwältigenden Dialog treten, bei dem die Songs sich wie von selbst zu entwickeln scheinen. Nicht die Technik, die zweifelslos gegeben ist, sondern die ganz bewussten Töne und Inhalte sind es, die die beiden manches Mal wie nur ein einziges Instrument klingen lassen. Die Stücke sind von einer subtilen Schönheit und einer inneren Spannung geprägt, die die Zuhörer:innen fesselt und zum konzentrierten Hören zu zwingen scheint. Es ist aber kein Zwang, es ist das stetig steigende eigene Interesse daran, wie sich die Songs jeweils entwickeln werden.

Hier erschaffen zwei Pianisten aus unterschiedlichen Generationen eine klanglich ganz besondere Atmosphäre und im Ergebnis eine großartige CD mit Musik, die einen entspannt, aber auch die Aufmerksamkeit einfordert, um einen mit so unglaublich vielen kleinen und intensiven musikalischen und akustischen Nuancen belohnt. 

Toy Piano Records TPR 202101

Bruder von King of Pop Michael Jackson und Jackson 5-Mitglied Tito Jackson veröffentlicht Blues-Album „Under Your Spell“

Bruder von King of Pop Michael Jackson und Jackson 5-Mitglied Tito Jackson veröffentlicht Blues-Album „Under Your Spell“

Creme de la Creme der internationalen Blues-Szene als Gastmusiker involviert: George Benson, Joe Bonamassa, Claudette King (Tochter des legendären B.B. King), Eddie Levert, Marlon Jackson, Kenny Neal, Bobby Rush und Stevie Wonder.

Als zweitältester Bruder von Michael Jackson erblickt Toriano Adaryll „Tito“ Jackson am 15. Oktober 1953 das Licht der Welt. Mit den bis heute populären Jackson 5, zu deren Gründungsmitgliedern Tito zählt, feiert er große Erfolge. Bis heute ist er fest im Musikbusiness verankert. Seit 2003 ist Tito als Solo-Musiker im Blues-Genre aktiv. Nach unzähligen Live-Auftritten solo und mit zahlreichen populären Künstlern wie Angelo Earl oder Big Daddy Kane veröffentlicht Jackson 2016 sein Debüt-Album „Tito Time“ und steigt damit weltweit in die Charts ein.

Jetzt steht das 2. Album des vielseitig begabten Multitalents „Under Your Spell“ vor seiner Veröffentlichung. Es ist das Label-Debüt des Künstlers auf Hillside Global, Proper / Bertus Musikvertrieb und erscheint am 6. August auf CD sowie am 24. September auf Vinyl.

Auf seinem YouTube-Kanal veröffentlicht Tito Jackson interessante Statements rund um seine Musik


Tito Jacksons enormes Songwriting-Talent manifestiert sich in den 11 Songs auf „Under Your Spell“. Der seit Kindertagen in der Musikszene aktive Rock ’n Roll Hall of Famer wird von zahlreichen Weggefährten und Musik-Größen auf dem Album unterstützt. Beteiligt waren u. A. George Benson, Joe Bonamassa, Eddie Levert, Marlon Jackson, Kenny Neal, Bobby Rush, Claudette King (Tochter des legendären B.B. King) und Stevie Wonder:

Vor allem aber kommen auf Titos neuem Werk dessen beeindruckende Fähigkeiten als Sänger, Songwriter, Gitarrist, Produzent und Arrangeur brillant zum Vorschein. Mit seiner Kreativenergie schafft der 67-Jährige ein spektakuläres Album. Die Debütsingle des Albums, „Love One Another“, ist das perfekte Gegenmittel gegen die negativen Einflüsse der heutigen Zeit. Der kernige Gesang von Tito, Marlon Jackson, Bobby Rush und Kenny Neal vor den charismatischen Klängen von Stevie Wonder, schafft bereits nach wenigen Augenblicken eine unvergleichliche Wohlfühlcharakteristik voller Power, die wohl nur der Blues auf diese Weise kreieren kann. „Under your Spell“ hat echten Drive, ist dynamisch und wartet mit immenser Power auf. Tito Jackson zeigt sich als sein Werk verstehender Blueser, der seine Musik wuchtig zelebriert und das ganz besondere Gefühl für dieses faszinierende Genre mitbringt.

Tito Jackson live in Europa:
25.8. Spanien: Mallorca Blues Night, Camp de Mar, Mallorca, Balearen

Graham Candy und Deepend: „Belong“

Graham Candy und Deepend: „Belong“

Frischer, zeitgenössicher Pop mit Bedeutsamkeit und Tiefgang
Locker und geprägt von Candys neuseeländisch-leichtem Flair sowie Deepends Beats

Graham Candy und Deepend veröffentlichen Remix-Single „Belong“

Graham Candy ist ein in Berlin lebender Künstler mit neuseeländischen Wurzeln. Enorme Bekanntheit verschaffte ihn seine Zusammenarbeit mit Alle Farben. 2014 schoss „She Moves“ an die Spitze der Charts und verschaffte ihm mit seinen schrulligen, hochfrequenten Vocals Aufmerksamkeit. Resultat: Der Song wurde zur Platin-Single. Seine weiteren Kollaborationen mit Parov Stelar, Robin Schulz, Deepend und Thomas Gold brachten ihm sowohl in Europa als auch in den USA eine große Fangemeinde ein.

Mit Deepend harmonierte Candy so gut, dass sich beide ein weiteres Mal zusammengetan haben. Diesmal für die Single „Belong“. Deepend war vom Original derart angetan, dass er sich diesem Stück einfach widmen musste. Und abermals trifft die Kombination aus seinen Beats mit Candys unverwechselbarem Style genau ins Schwarze. Die Stile kulminieren zu einer eingängigen Single. Hier verschmilzt Elektro und Pop, Beat und Groove. Ein einzigartiges Sound-Konglomerat.

Deepend, Falco van den Aker, ist Musiker, DJ und Producer aus den Niederlanden. Mit seinen Songs erreicht der aus Roermond stammende Künstler mehr als 250 Mio. Spotify-Plays und 80 Mio. youtube-Streams. Mit seinem Remix von Matt Simons „Catch & Release“ Platz 1 der Deutschen Singlecharts.

Mit seinem Album „Plan A“ (2016) schuf Candy ein Paradebeispiel für seinen vielfältigen Musikstil, dessen Bestandteil auch immer intime, eingängige Texte sind. Das Album nahm er mit dem Produzententeam Feeling Valencia auf, aus dessen Feder auch seine von der Kritik hochgelobte EP „Holding Up Balloons“ stammt.

Candy tourte bereits ausgiebig durch Europa und spielte vor Zuschauermassen auf Festivals wie Glastonbury, Sziget und Rock im Park. Auf Festivals wie Tomorrowland, Melt und Lollapolooza animierte Candy das Publikum zum Tanzen.

Kürzlich sind die Singles „Belong“ und „Aroha“ erschienen. Jetzt folgt der Remix von Deepend.

Neues Album von Sean Chambers

Neues Album von Sean Chambers

Eine neue Produktion der Blues/Country/Rock/Soul-Legende: Das Tribut-Album für Hubert Sumlin

„That’s What I’m Talkin About“

Am 9. Juli veröffentlicht der seit 1998 aktive, in Florida geborene amerikanische Blues Rocker, Americana- und Country-Rockmusiker Sean Chambers sein 8. Album. „That’s What I’m Talkin About“ ist der Nachfolger des 2018 erschienenen Werkes „Welcome To My Blues“. Es erscheint als CD auf Quarto Valley Records, Proper / Bertus Musikvertrieb GmbH.

Sean Chambers mit Album „That’s What I’m Talkin About“ (9.7. auf Quarto Valley, Proper / Bertus Musikvertrieb)


Aufgewachsen mit der Musik von Jimi Hendrix und Stevie Ray Vaughan, auch Johnny Winter, Freddie King oder B. King gehören zu den von ihm verehrten Musikern. Chambers arbeitete bereits mit Größen wie Johnny Winter, Freddie King sowie Albert King, Eric Clapton oder Jeff Beck.

Als erste Single erscheint am 11.6. „Hidden Charms“

Seinen musikalischen Feinschliff erlangte der Künstler zu einem frühen Zeitpunkt seiner Karriere, als er über vier Jahre mit dem Blues-Urgestein Hubert Sumlin tourte. Sumlin – geboren 1931, verstorben 2011 – hat Rang 43 im Rolling Stone Ranking „100 Greatest Guitarists of All Time“ inne.

A Place To Bury Strangers veröffentlichen neue EP: „Hologram“

A Place To Bury Strangers veröffentlichen neue EP: „Hologram“

A Place To Bury Strangers veröffentlichen EP „Hologram“ auf Dedstrange, Redeye / Bertus

VÖ: 16. Juli 2021; Tourtermine für Deutschland und die Schweiz in 2022, s.u.

„Hologram“ ist die erste Veröffentlichung der New Yorker Post-Punk-Legenden A Place To Bury Strangers auf ihrem eigenen, neu gegründeten Label Dedstrange. „Hologram“ ist der Nachfolger ihres erfolgreichen 5. Albums „Pinned“ und bedeutet eine klangliche Rückkehr zu A Place To Bury Strangers‘ rauem, ungestümen Sound früherer Tage.

 Die erste Single „End of the Night“ erobert bereits die Fans!

Mit Songs, die sich mit dem Verfall von Beziehungen, verlorenen Freundschaften und den Irrungen und Wirrungen heutiger unruhigen Zeiten befassen, dient „Hologram“ als abstrakter Spiegel für den Moment, in dem wir leben. Geschrieben und aufgenommen während der andauernden globalen Pandemie und inmitten des Niedergangs, ist diese EP ein akustischer Impfstoff gegen die Schrecken des modernen Lebens.

Die Band besteht aus Oliver Ackermann (Vocals, Gitarre, Bass), Sandra Fedowitz (Drums) und John Fedowitz (Bass.)

A Place To Bury Strangers aus Brooklyn, New York gibt es seit 2003. Oft als „die lauteste Band New Yorks“ bezeichnet, sind APTBS bekannt für ihre wilden Live-Auftritte, die mit alles verzehrenden Visuals sowie mit experimentellem Klangkonstrukt hervorstechen und das Publikum nachhaltig beeindrucken. Davon können sich die deutschen Fans der Band 2022 selbst überzeugen:

Besonderer Musik- und CD-Tipp: Minoriten Codex – Virtuose Violinsonaten aus Wien mit Nina Pohn

Besonderer Musik- und CD-Tipp: Minoriten Codex – Virtuose Violinsonaten aus Wien mit Nina Pohn

Die österreichische Geigerin Nina Pohn präsentiert hier auf Ihrer Debüt-CD sieben der Sonaten aus dem Codex 726 des „Wiener Minoritenkonvents“ (hier die Nummern 81 bis 87). Die Sonaten stellen bis auf die Nr. 82 und 87 sogar eine Ersteinspielung dar.

Der Begleittext des Videos sagt dazu folgendes:

„Als Autoren sind bei der Sonata Nr. 83 Johann Jakob Walther sowie bei der Sonata Nr. 84 Heinrich Ignaz Franz Biber genannt, die übrigen Sonaten sind anonym überliefert. Angesichts der herausragenden Rolle Bibers in der Geschichte der Violinskordatur ist bemerkenswert, dass in der Sonate Nr. 84 keine Skordatur vorgesehen ist – sie wird hier lediglich in den anonymen Sonaten Nr. 81 in A-Dur und Nr. 85 in a-Moll verlangt, wobei es sich um eine im 17. und 18. Jahrhundert häufige Form, a – e’ – a’ – e’’, handelt. Neben virtuoser Violintechnik und Skordatur ist es aber auch die Form der Sonaten, die beim heutigen Zuhörer Staunen hervorruft: Die Sonaten basieren allesamt auf einer Anreihung von kontrastierenden und unterschiedlich langen Abschnitten, wobei sich diese Kontraste sowohl auf die Satzweise (einstimmig vs. mehrstimmig bzw. homophon vs. kontrapunktisch) und/oder Takt sowie Tempo beziehen. Um die Bedeutung dieser besonderen Formbildung zu begreifen, ist es notwendig, die Musik jener Zeit im Einklang mit der Musikästhetik des 17. und 18. Jahrhunderts als „Abbildung“ menschlicher Emotionen bzw. „Affekte“ zu verstehen. Laut dem aus der Antike stammenden Nachahmungsprinzip waren in der Barockzeit alle Künste wie auch die Musik der Nachahmung der Natur verpflichtet. Diese konnte sich in der Musik entweder auf die tatsächliche „Natur“ wie Nachahmung diverser Tierstimmen oder Naturgeräusche (hier in der Sonata Nr. 83) oder eben auf die Nachahmung menschlicher Emotionen („Affekte“) beziehen. Die Aufnahmen fanden in der Kirche St. Anna in Steinbruch (Oberösterreich) statt. Die dortige einmanualige Orgel, erbaut 1726 vom Linzer Orgelbauer Josef Richter, eignet sich perfekt für diese Musik. Im Sinne der historischen Aufführungspraxis wurden vier der sieben Sonaten in tiefer Haltung, allerdings alle im Untergriff eingespielt.“

Unbedingt empfehlenswert!

https://www.youtube.com/channel/UC7_E2IE3OL-XbwhHpRUOONw

Weitere Produktionen:

Quelle Begleittext des Videos

https://vkjk.de/

Der Shop:

https://vkjk.de/artikelliste/kategorie/willkommen-in-unserem-shop-unsere-neuerscheinungen.html