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Neue wunderbare Scarlatti CD bei TACET erschienen!

Neue wunderbare Scarlatti CD bei TACET erschienen!

Alle 555 Sonaten Domenico Scarlattis Folge 6

2020 lag das Scarlatti-Boot auf seiner Weltreise vor Madgaskar fest. In den Kesseln faulte das Wasser.

Für die 30 Sonaten der Folge 6 verließ die Mannschaft daher die hohe See und zog sich auf eine Räumlichkeit auf dem Land zurück, wo sich Möhre und Zwiebel Gute Nacht sagen. – Und wo es Corona zu langweilig ist. Zwischen einem Stapel von senkrecht gestellten Flügeln, Klavieren und in unvorstellbar trockener Akustik versetzte Christoph Ullrich auf dem vertrauten schönen Flügel von Gerd Finkenstein Raum und Zeit in eine alte Welt, die doch vielleicht nicht so fern liegt, wie wir heute glauben. Schlimme Krankheiten gab es damals überall. Das hinderte die Menschen nicht, sich wie wir heute um gleichermaßen wichtige Dinge zu kümmern wie etwa um das Aufheitern eines melancholischen Königs. Dazu war ja Scarlatti unter anderem angestellt.

Werter Leser! Sie sind der König, der angesichts der Krisen dieser Welt droht in Depressionen zu versinken. Lauschen Sie dieser Doppel-CD (zum Preis von einer) voller fröhlicher, oft auch besinnlicher Stücke in unendlicher Vielfalt und lassen sich auf andere Gedanken bringen!

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Spreer
TACET Musikproduktion Oktober 2021
www.tacet.de

Domenico Scarlatti

Complete piano sonatas
Sonatas K. 206 – K. 235

Christoph Ullrich, piano

2 CDs (Gesamtspielzeit 155:30)
Bestellnr. 0269-0
EAN 40 09850 026907

mehr Einzelheiten unter www.tacet.de

Hanne Mjøen veröffentlicht EP „Emotional Fever“ in den Formaten LP und digital

Hanne Mjøen veröffentlicht EP „Emotional Fever“ in den Formaten LP und digital

Nach mehreren Singles folgte am 17.9. die EP „Emotional Fever“ in den Formaten LP und digital auf V2 Records. Hanne Mjøen präsentiert sich und ihre Musik dem großen Publikum. Auf der EP „Emotional Fever“ erzählt sie die Geschichte einer Frau, die eine emotionale Mauer um sich herum aufgebaut hat. Nach außen hin ist sie eine starke und unabhängige Frau, aber wenn sie beginnt, sich zu öffnen, sieht man Risse an der Oberfläche. Sie braucht Mut, um ihre emotionale Seite zu zeigen. Und als sie schließlich die Mauer niederreißt, gibt sie zu, dass sie zerbrechlich ist wie jedes andere Mädchen auch. Am Ende ihrer Geschichte akzeptiert sie Letzteres, was sie stärker macht. Sie ist immer noch benommen und müde von dem ganzen Prozess, aber vor allem stolz, erstarkt blüht sie auf.

Hanne Mjøen

2017 startete Hanne ihre vielversprechende Karriere. Ihr Song „Sounds Good To Me“ erreichte 15. Millionen Streams, vor allem in UK schlug die Single ein. Auch die Radiosender erkannten das Talent der in Oppdal geborenen Sängerin und Songwriterin: „Sounds Good To Me“ wurde in 25 Ländern weltweit Bestandteil der Airplaylisten. 

Inhaltlich geht es Hanne um Gefühl. „All I want to do is write songs that means something for someone. Hope you can find a song that makes you feel something“, so die Norwegerin. Mit „Hell with you“ gibt sie ihr Statement zu nicht funktionalen Beziehungen und all jenem Chaos, was auf einen zukommt, wenn die Dinge nicht wie gewünscht laufen, Gefühle enden, sich Träume in Luft auflösen. Doch Hanne ist keine Klagende, sie kämpft. Und skandiert voller Selbstbewusstsein: ‚Heaven is for girls who play nice‘!

Nate Smith veröffentlicht neues Album „Kinfolk 2

Nate Smith veröffentlicht neues Album „Kinfolk 2

Zeitgenössischer, progressiver Jazz:
Nate Smith veröffentlicht neues Album „Kinfolk 2: See the Birds“ am 8.10. auf Edition Records

Der am 14.12.74 im US-Bundesstaat Virginia geborene Jazzer Nate Smith veröffentlicht am 8.10. sein neues Album ”Kinfolk 2: See the Birds” auf Edition Records, TheOrchard / Bertus Musikvertrieb (CD, LP & digital). ”Kinfolk 2” folgt auf Smiths Debüt als Leader ”Kinfolk: Postcards from Everywhere” aus dem Jahr 2017, welches für einen Grammy nominiert war. Neben seiner Solokarriere (hauptsächlich als Drummer in den Bereichen zeitgenössischer und progressiver Jazz) ist der Songwriter und Producer auch als Komponist für Filmmusik tätig. Zudem hat er zahlreiche Alben mit anderen Musikern veröffentlicht. So hat er auch für sein neuestes Werk mit Vernon Reid, Brittany Howard, Kokayi, Joel Ross, Michael Mayo, Stokley, Amma Whatt und Regina Carter zusammengearbeitet.

”Kinfolk 2: See the Birds” beweist Nates Kunstfertigkeit als einen der aufregendsten, dynamischsten und innovativsten Schlagzeuger-Komponisten seiner Generation, der sich mit einer unverkennbaren und markanten Basis im Jazz, zudem in verschiedenen Genres und Stilen auskennt und verschiedenartigste stilistische Elemente zu seinem ganzheitlichen Kunstwerk arrangiert. Inspiration findet der Musiker in seinen von den vielfältigen und eklektischen Künstlern wie Prince, Michael Jackson und Living Colour geprägten Teenager-Jahren. ”Kinfolk 2: See the Birds” ist ein facettenreiches Juwel und wird eines der bedeutendsten Alben des Jazz-Jahres 2021 sein.


Nate bewegt sich aufgrund seines außergewöhnlichen Schlagzeugspiels, seiner Zusammenarbeit mit Brittany Howard und den Fearless Flyers (einem Ableger von Vulfpeck), seiner Arbeit mit den berühmten Produzenten Dave Cobb und Mike Elizando und seines Talents als Komponist/Arrangeur/Produzent in einem einzigartigen Bereich innerhalb der progressiven Welt. Er bringt auch ein „erwachsenes“ R&B-Element in seine Musik ein.

Neues Album von Kurt Elling mit Jazz-, Rock- und Fusion-Gitarrist Charlie Hunter

Neues Album von Kurt Elling mit Jazz-, Rock- und Fusion-Gitarrist Charlie Hunter

Gemeinsames neues Album von Jazz-Sänger- und Songwriter Kurt Elling mit Jazz-, Rock- und Fusion-Gitarrist Charlie Hunter

„SuperBlue“ erscheint heute auf Edition Records, TheOrchard / Bertus Musikvertrieb

Jazz-Sänger Kurt Elling zeigt sich mit einem Album voller ungestümen Funk und unauslöschlichen Beats als Musik-Veteran, dessen Schaffen Genregrenzen überschreitet und auf Klänge verschiedensten Couleur baut. Bei diesem neuen Album unterstützen der funkige Charlie Hunter, Corey Fonville und DJ Harrison von den Groovern Butcher Brown den 1967 in Chicago geborenen Elling.

Nachdem er im März 2021 seinen zweiten Grammy Award (und seine 14. Nominierung) erhalten hat, macht  Kurt Elling mit „SuperBlue“ für Edition Records eine unerwartete Linkskurve. Es ist ein mitreißender, wasserfallähnlicher Schwung aus ungestümem Funk, unauslöschlichen Beats und aktuellen Textzeilen. Großen Anteil an dieser Fulminanz haben Produzent und Gitarrist Charlie Hunter und zwei Stars der Hip-Hop-Generation: Schlagzeuger Corey Fonville und Bassist/Keyboarder DJ Harrison (Butcher Brown). Elling war schon immer ein Meister der Grooves, die von Bebop über reinen Pop und progressiven Jazz bis hin zu Neo-Soul reichten, aber noch nie hat er ein Album wie dieses kreiert.

Dank Ellings neuer Melodien und Texte und den frischen Grooves von Hunter & Co., bietet „SuperBlue“ völlig neue Songs, innovative Bearbeitungen von Kompositionen der Jazz-Urgesteine Wayne Shorter und Freddie Hubbard sowie eine rohe, reduzierte Bearbeitung von „The Seed“, einem immer noch dynamischen, jahrzehntealten Riff über Unsterblichkeit, das von Cody Chestnutt geschrieben wurde. Es gibt sogar eine beeindruckende neue Version eines Tom Waits-Songs

Mein Hörtipp und DER Tipp für die Platte des Jahres 2021: Tony Coe & John Horler: „Dancing in the Dark”

Mein Hörtipp und DER Tipp für die Platte des Jahres 2021: Tony Coe & John Horler: „Dancing in the Dark”

Wir haben zwar erst August, dennoch habe ich eine meiner besten Platten für das laufende Jahr schon gefunden. Ein Duett, bestehend aus Klavier und Klarinette, und eingespielt von zwei seit vielen Jahrzehnten in der weltweiten Jazz-Szene aktiven Musikern und bekannten Komponisten aus Großbritannien: Tony Coe (clarinet) und John Horler (piano).

Tony Coe, geboren 1934, spielte in seiner langen Karriere u.a. mit Kenny Clark, Peter Herbolzheimer, Clark Terry und Kenny Wheeler und war u.a. am „Pink Panther“ Album von Herr Manchini als Tenorsaxophonist beteiligt. Als erster europäischer Jazz-Musiker erhielt er 1995 den dänischen Jazzpar-Preis und 1997 den British Jazz-Awards. 

John Horler, geboren 1947, spielte u.a. mit Harry Allen, Chet Baker, Zoot Sims, Clark Terry und Kenny Wheeler und gilt als bedeutender Komponist.

Aufgenommen wurde das am 13.08.21 veröffentlichte Album „Dancing in the Dark“ bereits im Jahr 2007, in der St Michael´s Church in Appleby im Rahmen des dort stattfindenden Jazz-Festivals. Eine hier nicht uninteressante Information, denn die Akustik in der Kirche ist phantastisch und den Tontechnikern ist es hervorragend gelungen, dies auch entsprechend so in allen klangfarblichen Facetten aufzuzeichnen.

8 Stücke, bestehend aus eigenen Kompositionen und bekannten Standards wie z.B. Bill Evans‘ „Person I Knew“ und Cole Porters „Night and Day“ oder Monks „Blue Monk“.

Ein Duett Album läuft immer Gefahr langweilig zu werden. Wenn nur zwei Stimmen miteinander agieren und dann noch bekannte Standrads interpretieren, ist es nicht selten der Fall, dass den Musiker:innen neue Impulse schwer fallen. Nicht hier. Im Gegenteil. Obwohl mit Klavier und Klarinette ein Duett antritt, dass so in der Jazz-Musiklandschaft nicht häufig anzutreffen ist, geht das Konzept voll auf: Hier spielen zwei perfekte Techniker mit ungemein hohem jahrzehntelangem Erfahrungsschatz, die sich nicht nur perfekt kennen, schätzen und sich in ihren Spielarten akzeptieren, sondern auch Menschen die weder sich noch dem Publikum irgendetwas beweisen müssen. Es spielen zwei Instrumente, die eine eigene Stimme haben, ohne diese jedoch in den Vordergrund stellen zu wollen. Nur zwei Instrumente und dennoch hört man so viele Stimmungen, strahlende Ausdrucksformen und fast schon lyrisch anmutende musikalische Erzählungen. Unangestrengte minimalistische Ton-Strukturen, fantasievolle Wechsel und ein von Harmonie und eine von unwiderstehlichem Rhythmusgefühl geprägte fast lässig-swingende Leidenschaft in der Umsetzung der Kompositionen. Einzelne förmlich hingehauchte zarte Einzel-Impulse finden immer wieder in gemeinsamen stimmigen Läufen der beiden Musiker zueinander, um die Zuhörer:innen von der ersten bis zur letzten Sekunde in eine fast magische Klangwolke zu entführen.

Ein von Intensität geprägtes Treffen zweier stiller Musiker, deren virtuoses Zusammentreffen von eleganter Homogenität und pointilistischen Linien geprägt ist. Etwas, das gerade bei „nur“ 2 Instrumenten sehr viel schwieriger ist, als es vielleicht zunächst den Eindruck macht. Trotz, oder gerade wegen der damit zunächst einmal gegebenen eigentlich geringeren Ausdruckmittel, sind die hörbaren musikalischen Ausdrucksformen und die vielen kleinen spannungsreichen Kontraste überwältigend.

Alles live eingespielt, perfekt aufgezeichnet und mit einer großen Klangfülle, einer kreativen Filigranität und einer stimmungsvollen Wärme beseelt. Etwas, das wir heute mehr denn je brauchen.

„Dancing in The Dark“ ist ein Album, das einen in eine andere, in eine bessere Welt entführt. Für mich eine der besten Jazz-Duett-Alben und mit Sicherheit eine der besten Jazz-CDs in diesem Jahr.

Hier noch drei Anspieltipps. Danach wird es vielleicht auch Ihre Platte des Jahres…Und weiter unten noch ein Tipp von mir: Die Alben von Ulrich Drechsler (Bass-Klarinette), unbedingt auch mal reinhören!

Trailer:

Infos zu den beiden Musikern:

http://www.tonycoe.co.uk/index.php

https://johnhorler.co.uk/

Weitere Infos über den Vertrieb GEARBOX:

https://www.youtube.com/c/GearboxRecordsLdn/videos

Tony Coe & John Horler: „Dancing in the dark“
Tony Coe & John Horler: „Dancing in the dark“

Hier noch die versprochenen Tipps zu Ulrich Drechsler:

Die Ikonen des Funk Kool & the Gang nach 10-jähriger Pause mit neuem Album: „Perfect Union“

Die Ikonen des Funk Kool & the Gang nach 10-jähriger Pause mit neuem Album: „Perfect Union“

„Perfect Union“ erscheint am 20.8.21

auf Omnivore Recordings, TheOrchard / Bertus Musikvertrieb

Das neue Projekt der zweifach mit dem Grammy Award ausgezeichneten Combo wurde von dem 2020 verstorbenen Ronald Khalis Bell, dem Bruder von Kool, produziert. Das Album enthält zehn Tracks, darunter die neuen Singles „Pursuit of Happiness“ und „Sexy (Where’d You Get Yours“).

„Perfect Union“ ist das erste Album von Kool & the Gang seit 2011 und ihr erstes auf Omnivore. Ihre legendäre lange Karriere hat Mega-Hits wie „Celebration“, „Ladies Night“, „Get Down On it“, „Jungle Boogie“, „Summer Madness“ und „Open Sesame“ hervorgebracht, die ihnen zwei Grammy Awards, sieben American Music Awards, 25 Top Ten R&B-Hits, neun Top Ten Pop-Hits und 31 Gold- und Platin-Alben eingebracht haben.

Kool über „Perfect Union“: „Mein Bruder Khalis schrieb die Single ‚Pursuit of Happiness‘ zur Zeit von Obamas zweitem Wahlkampf für das Präsidentenamt. Das war eine so inspirierende Zeit. Hook und Musik sprudelten nur so aus ihm heraus. Es war eine sehr kreative Periode für ihn und uns alle. Jetzt, wo er gestorben ist, macht der Name ‚Perfect Union‘ für mich noch mehr Sinn. Es geht um uns. Er sagte immer, wir seien das koolektive Genie einer Band namens Kool & the Gang. Wir wurden als Kinder zusammen in diese Welt geboren und es war eine perfekte Union. Er wusste das.“

Ronald Bell, George Brown, Robert „Kool“ Bell und Dennis Thomas von Kool & The Gang (Credit: Omnivore Recordings)