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Endlich wieder ewtas Neues von der Monika Roscher Bigband

Endlich wieder ewtas Neues von der Monika Roscher Bigband

Endlich wieder Neuigkeiten von der großartigen Monika Roscher Bigband. Ich gebe diese mal direkt weiter. Unbedingt anhören und ansehen! UNBEDINGT! Und weiter unten mein (älterer) Plattentipp. Mit dieser CD habe ich Monika Roscher und die Bigband vor rund 10 Jahren kennen- und liebengelernt.

Liebe Bigband Freunde,

wir spielen endlich wieder live!:)

20. November in Nürnberg imHubertussaal
27. November in Delmenhorst auf dem Jazz Fest
26. Dezember in Regensburg im Jazzclub Leerer Beutel

Wir freuen uns tierisch, Euch mal wieder zu sehen und werden so richtig einheizen und eine ganze Menge neue Stücke mitbringen!

Neulich waren wir für ein Live-Set beim Bayerischen Rundfunk und da ist dieses tolle Video mit brandneuen Tracks entstanden:

Unser neues Album köchelt immer noch vor sich hin, es wird wohl eher Frühjahr werden, aber wir sind immer noch dran, es wird massiv, lang und beinhart werden!:) Bis bald hoffentlich „in echt“, bis dahin könnt Ihr neueste Fotos/Videos auch auf unserem Instagram, Facebook oder unserer Homepage finden.
Hexige Grüße,
Monika und die Bigband  

Hier mein Plattentipp aus 2011/2012:

Wynton Marsalis feiert seinen 60. Geburtstag

Wynton Marsalis feiert seinen 60. Geburtstag

Am 18.10.1961 wurde der begnadete Trompeter Wynton Marsalis in New Orleans geboren. Also Spross einer Musikerfamilie wuchs er mit dem Sound der Stadt auf. Egal ob Vater oder Brüder, der Marsalis Clan ist weltberühmt. An der Spitze steht aber wohl Wynton, der es zudem geschafft hat, nicht nur im Genre des JAZZ zur absoluten Spitze aufzusteigen, sondern gleichzeitig auch in der Klassik. Außerdem hat er etwas geschafft, was vor ihm noch kein Jazz-Musiker geschafft hat: 1997 erhielt er für sein Werk „Blood On The Fields“ (s.u.) den Purlitzer Preis (s.u.).

Seit vielen Jahren ist er der künstlerische Leiter des „Jazz at Lincoln Center“ und spielt unglaublich viele Alben ein. Er ist praktisch immer auf einer Bühne zu sehen und zu hören, denn nur so kann man den Jazz schließlich wirklich erleben.

Wynton Marsalis wird aber auch kritisch gesehen und spaltet die Jazz-Fan-Gemeinde. Die einen sehen ihn ihm einen brillanten Musiker, die anderen einen „ewig gestrigen“, der dem Jazz keine neuen Impulse gibt. Insbesondere seine Auseinandersetzungen mit anderen Musiker:innen zeigen, wie hart die Fronten hier sind. Insbesondere seine „Anmerkungen“ über Miles Davis führten zu zum Teil heftigen Diskussionen und persönlichen Anfeindungen.

Jeder mag selbst entscheiden, wie er seine Arbeit bewerten möchte. Ich denke, dass Vergleiche ohnehin nicht angebracht sind und gerade im Jazz haben diese doch noch niemals zu etwas geführt. Wie man so schön sagt: Jeder soll das tun, was er für richtig hält.

Wynton Marsalis ist ein technisch perfekter Musiker, der sehr genau weiß, was er will und was er kann. Er macht so viel für die Musik und für die Verständigung zwischen den Generationen und setzt sich immer für die Gleichberechtigung ein.

Ich habe Ihnen hier ein paar Tipps eingefügt. Zunächst das sehr persönliche Buch: „Jazz mein Leben, Von der Kraft der Improvisation. Eine wunderbar zu lesende Reise in den Jazz, verfasst von einem Menschen, der Musik nicht nur liebt, sondern lebt.

Als Tipps zudem eine Box mit 10 großartigen Alben und das Werk, für dass er den Purlitzer Preis erhalten hat: Blood On The Fields.

Schließlich noch meine ganz persönliche Lieblingsplatte von Wynton Marsalis: „Standard Time Vol. 2, Intimacy Calling“. Ich habe dieses 1991 erschienene Album sicherlich weit mehr als 1000 mal gehört…  

Schließlich habe ich unten für Sie noch ein wunderbares Konzert und weitere interessante  websites eingefügt.

Also: Feiern Sie mit und genießen Sie die großartige Musik dieses wunderbaren Menschens!

https://www.pulitzer.org/winners/wynton-marsalis

https://wyntonmarsalis.org/

Quelle Video:

https://www.youtube.com/channel/UC4eYXhJI4-7wSWc8UNRwD4A

Nate Smith veröffentlicht neues Album „Kinfolk 2

Nate Smith veröffentlicht neues Album „Kinfolk 2

Zeitgenössischer, progressiver Jazz:
Nate Smith veröffentlicht neues Album „Kinfolk 2: See the Birds“ am 8.10. auf Edition Records

Der am 14.12.74 im US-Bundesstaat Virginia geborene Jazzer Nate Smith veröffentlicht am 8.10. sein neues Album ”Kinfolk 2: See the Birds” auf Edition Records, TheOrchard / Bertus Musikvertrieb (CD, LP & digital). ”Kinfolk 2” folgt auf Smiths Debüt als Leader ”Kinfolk: Postcards from Everywhere” aus dem Jahr 2017, welches für einen Grammy nominiert war. Neben seiner Solokarriere (hauptsächlich als Drummer in den Bereichen zeitgenössischer und progressiver Jazz) ist der Songwriter und Producer auch als Komponist für Filmmusik tätig. Zudem hat er zahlreiche Alben mit anderen Musikern veröffentlicht. So hat er auch für sein neuestes Werk mit Vernon Reid, Brittany Howard, Kokayi, Joel Ross, Michael Mayo, Stokley, Amma Whatt und Regina Carter zusammengearbeitet.

”Kinfolk 2: See the Birds” beweist Nates Kunstfertigkeit als einen der aufregendsten, dynamischsten und innovativsten Schlagzeuger-Komponisten seiner Generation, der sich mit einer unverkennbaren und markanten Basis im Jazz, zudem in verschiedenen Genres und Stilen auskennt und verschiedenartigste stilistische Elemente zu seinem ganzheitlichen Kunstwerk arrangiert. Inspiration findet der Musiker in seinen von den vielfältigen und eklektischen Künstlern wie Prince, Michael Jackson und Living Colour geprägten Teenager-Jahren. ”Kinfolk 2: See the Birds” ist ein facettenreiches Juwel und wird eines der bedeutendsten Alben des Jazz-Jahres 2021 sein.


Nate bewegt sich aufgrund seines außergewöhnlichen Schlagzeugspiels, seiner Zusammenarbeit mit Brittany Howard und den Fearless Flyers (einem Ableger von Vulfpeck), seiner Arbeit mit den berühmten Produzenten Dave Cobb und Mike Elizando und seines Talents als Komponist/Arrangeur/Produzent in einem einzigartigen Bereich innerhalb der progressiven Welt. Er bringt auch ein „erwachsenes“ R&B-Element in seine Musik ein.

Neues Album von Kurt Elling mit Jazz-, Rock- und Fusion-Gitarrist Charlie Hunter

Neues Album von Kurt Elling mit Jazz-, Rock- und Fusion-Gitarrist Charlie Hunter

Gemeinsames neues Album von Jazz-Sänger- und Songwriter Kurt Elling mit Jazz-, Rock- und Fusion-Gitarrist Charlie Hunter

„SuperBlue“ erscheint heute auf Edition Records, TheOrchard / Bertus Musikvertrieb

Jazz-Sänger Kurt Elling zeigt sich mit einem Album voller ungestümen Funk und unauslöschlichen Beats als Musik-Veteran, dessen Schaffen Genregrenzen überschreitet und auf Klänge verschiedensten Couleur baut. Bei diesem neuen Album unterstützen der funkige Charlie Hunter, Corey Fonville und DJ Harrison von den Groovern Butcher Brown den 1967 in Chicago geborenen Elling.

Nachdem er im März 2021 seinen zweiten Grammy Award (und seine 14. Nominierung) erhalten hat, macht  Kurt Elling mit „SuperBlue“ für Edition Records eine unerwartete Linkskurve. Es ist ein mitreißender, wasserfallähnlicher Schwung aus ungestümem Funk, unauslöschlichen Beats und aktuellen Textzeilen. Großen Anteil an dieser Fulminanz haben Produzent und Gitarrist Charlie Hunter und zwei Stars der Hip-Hop-Generation: Schlagzeuger Corey Fonville und Bassist/Keyboarder DJ Harrison (Butcher Brown). Elling war schon immer ein Meister der Grooves, die von Bebop über reinen Pop und progressiven Jazz bis hin zu Neo-Soul reichten, aber noch nie hat er ein Album wie dieses kreiert.

Dank Ellings neuer Melodien und Texte und den frischen Grooves von Hunter & Co., bietet „SuperBlue“ völlig neue Songs, innovative Bearbeitungen von Kompositionen der Jazz-Urgesteine Wayne Shorter und Freddie Hubbard sowie eine rohe, reduzierte Bearbeitung von „The Seed“, einem immer noch dynamischen, jahrzehntealten Riff über Unsterblichkeit, das von Cody Chestnutt geschrieben wurde. Es gibt sogar eine beeindruckende neue Version eines Tom Waits-Songs

Neues Jazzpodium mit tollen Themen!

Neues Jazzpodium mit tollen Themen!

Die aktuelle Ausgabe des Jazzpodium (8-9/2021) hat wieder viele spannende Themen. So viele, dass ich darüber kurz berichten möchte. Neben u.a. Stephan Micus und Helge Schneider, sind es besonders die Beiträge über die großartige Clara Haberkamp und Irène Schweizer.

Über Clara Haberkamp hatte ich schon mehrfach etwas geschrieben, u.a. im Zusammenhang mit dem Berliner Schlagzeuger Thilo Weber. Clara stellt nun mit Ihrem Trio die CD „Reframing the Mon“ vor und das Album ist richtig gut! Unbedingt anhören! Im Magazin gibt es alle Hintergründe zu dem neuen Werk und zu dieser wunderbaren Künstlerin.

Am 02.06.2021 wurde Irène Schweizer 80 Jahre alt. Kaum zu glauben, wie lange diese unglaublich innovative Musikerin schon die Grenzen der Musik immer wieder zu sprengen scheint. Das freie Spiel am Klavier wäre nicht das Gleiche ohne Sie!

Ein großartiger Bericht über sie von Manfred Papst finden Sie in der aktuellen Ausgabe des Jazzpodium! Ich musste sofort wieder mal ein paar ältere Aufnahmen der Pianistin hören…aus einem kurzen Reinhören wurden schließlich viele Stunden…

Siehe auch:

http://www.intaktrec.ch/schweizer-a.htm