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Neues Jazzpodium mit tollen Themen!

Neues Jazzpodium mit tollen Themen!

Die aktuelle Ausgabe des Jazzpodium (8-9/2021) hat wieder viele spannende Themen. So viele, dass ich darüber kurz berichten möchte. Neben u.a. Stephan Micus und Helge Schneider, sind es besonders die Beiträge über die großartige Clara Haberkamp und Irène Schweizer.

Über Clara Haberkamp hatte ich schon mehrfach etwas geschrieben, u.a. im Zusammenhang mit dem Berliner Schlagzeuger Thilo Weber. Clara stellt nun mit Ihrem Trio die CD „Reframing the Mon“ vor und das Album ist richtig gut! Unbedingt anhören! Im Magazin gibt es alle Hintergründe zu dem neuen Werk und zu dieser wunderbaren Künstlerin.

Am 02.06.2021 wurde Irène Schweizer 80 Jahre alt. Kaum zu glauben, wie lange diese unglaublich innovative Musikerin schon die Grenzen der Musik immer wieder zu sprengen scheint. Das freie Spiel am Klavier wäre nicht das Gleiche ohne Sie!

Ein großartiger Bericht über sie von Manfred Papst finden Sie in der aktuellen Ausgabe des Jazzpodium! Ich musste sofort wieder mal ein paar ältere Aufnahmen der Pianistin hören…aus einem kurzen Reinhören wurden schließlich viele Stunden…

Siehe auch:

http://www.intaktrec.ch/schweizer-a.htm

Grosser Bericht über Christian Lillinger und Gina Schwarz im aktuellen Jazzpodium

Grosser Bericht über Christian Lillinger und Gina Schwarz im aktuellen Jazzpodium

Ich hatte Ihnen in meinem Hörtipp vom 28.04.2021 die neue und wirklich herausragende Platte von Kaja Draksler, Petter Eldh und Christian Lillinger (Punkt.Vrt.Plastik, Somit) vorgestellt. In der aktuellen Ausgabe des Jazzpodium (6-7/2021) ist nun ein umfangreicher und wirklich interessanter Bericht über den Menschen und Musiker Christian Lillinger erschienen.

Wieder eine tolle Ausgabe, u.a. auch mit der wirklich unglaublich großeartigen Gina Schwarz, die gerade ihr neuestes Werk: „Pannonica“ herausgebracht hat!

Übrigens weist der Titel auf eine nicht unbekannte Frau hin: Pannonica de Koenigswarter. Mein Lesetipp dazu: „Die Jazzmusiker und ihre drei Wünsche“ Ein tolles Buch mit zum Teil sehr spannenden Einblicken in das Leben vieler bekannter Jazzmusiker!

https://www.christianlillinger.com/

https://www.ginaschwarz.com/

Neuer „Unison Research Simply Italy TAD Jubiläumsedition“ Röhrenvollverstärker

Neuer „Unison Research Simply Italy TAD Jubiläumsedition“ Röhrenvollverstärker

In der aktuellen Image Hifi (Heft Nr. 159; 3/2021) wird ein ungemein spannender Röhrenvollverstärker besprochen. Ein „Klassiker“ in der neuesten aktuellen Auflage und als Sonderedition des deutschen Vertriebs auf den Markt gebracht. Der „Unison Research Simply Italy TAD-Jubiläumsedition“ Und das für einen phantastischen Preis.

Ich kenne den Vor-Vor-Läufer der aktuellen Version, den Unsion Simply Two sehr gut, denn ich habe ihn selbst viele Jahre besessen und seitdem ist und bleibt er meine ganz persönliche Empfehlung für alle Musikliebhaber*innen, die vielleicht bislang vor einen Verstärker mit Röhren zurückschreckten. Viele der Märchen über „fehlende Betriebssicherheit und Ausfälle“ haben nämlich dazu geführt, dass einige Menschen „Angst“ vor Röhrenverstärkern haben. Das ist, wenn man Geräte namhafter Hersteller kauft, aber blanker Unsinn.

Der Unison Simply Italy ist ein ganz normal einsetzbarer Vollverstärker, klein und fein (Klavierlackfront und abnehmbares Röhrengitter) gebaut, mit einer Fernbienung versehen, mit einem intenen DAC und einem USB Eingang ausbaubar und mit einem Gewicht von 15kg auch fühlbar gut gebaut. Für 1999,00 EUR (UVP) bekommt man einen vollständig in Röhrentechnik aufgebauten Vollverstärker in Single-Ended Class A Technik, erzeugt aus einem Paar EL 34 Pentoden und ECC 82 Doppeltrioden (beide Typen sind leicht und sehr günstig zu beschaffen, wenn in vielen (!) Jahren mal ein einfacher Austausch nötig ist) und allein das wäre bereits eine große Empfehlung wert. Aber es ist mehr, viel mehr:

Dieser Verstärker klingt einfach unglaublich gut! Er vereint förmlich die meisten Vorteile der Röhrentechnologie mit denen der „Transistorzunft“.

Also: Wenn die rund 12 Watt reichen (und das tun sie sehr viel häufiger, als es zunächst den Anschein macht, insbesondere auch durch das Feature einer schaltbaren Gegenkopplung!) kenne ich keinen Verstärker, der an dieses wunderbar stimmige und emotionale Klangbild für das Geld, in der Qualität und der Ausstattung herankommt. Wirklich keinen!

Röhrenverstärker müssen nicht immer neu erfunden werden und dieser „einfach“ konstruierte und phantastisch gebaute Verstärker zeigt, dass gerade die einfachen Konzepte meist die besten sind. Und wenn Sie dann noch aus Italien kommen, passt auch das Design. Also SIMPLY ITALY

Diesen Verstärker sollte wirklich ausnahmslos jeder Mensch, der Musik liebt, unbedingt einmal selbst testen…und staunen!

Mehr Infos unter:

https://www.tad-audiovertrieb.de/aktuelles/simply-italy-tad-jubilaeumsedition

Quelle Bild: https://www.tad-audiovertrieb.de/produkte/unison-research/unison-research-roehrenverstaerker/simply-italy-tad-jubilaeumsedition

Kontakt

TAD Audiovertrieb GmbH
Rosenheimer Straße 33
83229 Aschau im Chiemgau

Handelsregister: HRB24827
Registergericht: Traunstein

Vertreten durch:
Paula & Hannes Knorn

Telefon: 08052/9573273
Telefax: 08052/4638
E-Mail: hifi@tad-audiovertrieb.de

Nachtrag zur neuen WE 300B

Nachtrag zur neuen WE 300B

Ich habe heute eine Nachricht eines Lesers erhalten, die ich nicht verschweigen möchte:

Die Schaltung des neuen WE 91 E ist von Günther Mania aus dem Westend Audio Leo. Hat sich Mania zusammen mit Charles Whitner patentieren lassen.

Dazu ein link zu einem super interessanten und spannenden Bericht von Holger Biermann auf Lowbeats:

www.lowbeats.de/test-westend-audio-leo-300b-innovativer-roehren-amp/

Und hier noch ein witziger Test der WE300B:

Vielen Dank lieber Thorsten für die beiden Tipps!

Neue Serie im „neuen“ JAZZPODIUM

Neue Serie im „neuen“ JAZZPODIUM

Vor etwas mehr als einem Jahr hat das Leitungsteam des bereits im 70 Jahr erscheinenden „Jazzpodium“ gewechselt. Verantwortlicher Redakteur ist nun Adam Olschewski. Ich muss gestehen, dass ich den anfänglich doch ab und zu etwas konfus erscheinenden Layout Änderungen als langjähriger Abonnent (30 Jahre) etwas kritisch gegenüberstand. Aber nun, nach anfänglichen Schwierigkeiten (mit denen übrigens super menschlich und sympathisch umgegangen wurde) konnte ein sehr zeitgemäßes und offenes Design gefunden werden. Was aber noch wichtiger ist, das sind die inhaltlichen Änderungen, und die sind ausnahmslos positiv zu bewerten. Berichte ohne (Zeichen-) Begrenzungen (auch mal mehr als 8-12 Seiten lang) viele sehr spannende, ausführliche und in die fachliche Tiefe gehende Reportagen (bei anderen Magazinen sind diese immer häufiger schon in der Länge stark begrenzt) und viele neue Rubriken. Eine ist ganz besonders interessant, betrifft sie doch eine der Grundfragen: „Was ist Jazz? Wie schreibt Olschewski selbst in seinem Vorwort in dem aktuellen Magazin so treffend:

„Wir lancieren ab sofort als Diskussionsforum und im lockeren Erscheinungsrhythmus die Rubrik „Was ist Jazz?“ und machen damit quite a Fass auf.“

Die Frage beantwortet in der ersten Ausgabe Maike Albath und zieht dafür nicht Musik heran, sondern den Roman „Jazz“ der Literaturnobelpreisträgerin von 1993, Toni Morrison. Sofort holte ich meine nun fast 30 Jahre alte Taschenbuchausgabe heraus und las interessiert nach, was Maike Albath als Eckpunkte ihrer Betrachtung auswählte. Und da es mir wirklich sehr gefallen hat, konnte ich von den beiden anderen und ebenfalls schon leicht vergilbten Ausgaben der großartigen Werke, die ich von der leider 2019 verstorbenen Autorin besitze („Sula“, „Im Dunklen spielen“), ebenfalls nicht mehr die Finger lassen und musste diese gleich noch einmal lesen.

Morrison war eine unglaublich begnadete und vom Schreiben besessene Autorin, die eigentlich jedoch niemals vorgehabt hatte, Schriftstellerin zu werden. Sie sagte einmal von sich selbst, dass sie nur zu schreiben angefangen habe, weil sie niemanden hatte, mit dem sie reden konnte. Einen Grund, den mir in entsprechender Anwendung auch viele Musiker*innen immer wieder sagen, verbunden mit dem Zusatz, dass die Musik ihnen helfe, das alles auszudrücken, was sie selbst nicht mit Worten in der von ihnen gewünschten Art, Weise und Intensität tun können.

Genau das ist, was das neue Jazzpodium ausmacht. Eine sehr intensive, offene und schrankenlose Beschäftigung mit der Musik, dabei aber weit über den Tellerrand Musik und Jazz hinausblickend.

Meine Gratulation!

Übrigens, das wieder einmal phantastische Coverbild der aktuellen Ausgabe stammt von der bekannten New Yorker Fotografin Anna Yatskevich, die schließlich von sich selbst sagt: „My heart belongs to jazz…“ (Seite 4 der aktuellen Ausgabe) Mehr Infos zu der wirklich tollen Künstlerin finden Sie übrigens unter: www.annayatskevich.com     

Das aktuelle Jazzpodium, Ausgabe 3-4/2021, ist gerade erschienen zum Einzelpreis von EUR 8,10 EUR. Wie immer, empfehle ich Ihnen ein Abo, denn so können die kleinen unabhängigen Magazine besser planen und gerade in den heutigen Zeiten überleben.

www.jazzpodium.de

redaktion@jazzpodium.de

Tel: 08158 9978488