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Neue Videos UND weitere Formate!

Neue Videos UND weitere Formate!

Nachdem durch Corona die gesamte Planung und die Drehtermine der Videos erst durcheinander gerieten und schließlich sogar ganz gestoppt werden mussten, haben die neuen nun endlich wieder begonnen. Viele Musikliebhaber:innen haben mich gebeten neben den Magazinvideos zusätzlich einzelne Geräte, Lautsprecher oder Zubehör noch intensiver vorzustellen. Ihr Wunsch ist mir Befehl! In dieser Woche werde ich mehrere neue Videos zu wirklich spannenden Themen erstellen.

Lassen Sie sich überraschen und schreiben Sie mir einfach, welche Proukte Sie gerne getestet und dann besprochen haben wollen!

Thorens TD 124: Laufwerksrevision im Praxistest

Thorens TD 124: Laufwerksrevision im Praxistest

von Joachim Bung

Von der Restaurierung zurück: der Thorens TD 124/II aus Großbritannien mit der Miniconic-Kombination von Euphonics

„Eine Restaurierung, die ihren Namen verdient“ – unter dieser Überschrift hatte ich in meinem letzten Beitrag beschrieben, welche Arbeiten eine seriöse Laufwerksüberholung umfasst. Hier geht es um meine Erfahrungen mit meinem von Peter Feldmann revidierten Thorens TD 124/II, den ich zusammen mit der Euphonics Miniconic Abtastkombination in Großbritannien gekauft hatte.

Um es vorwegzunehmen –  ich war über das Arbeitsergebnis des Bad Homburger Technikers schlicht begeistert. Hochlauf innerhalb einer halben Tellerumdrehung – so soll es sein. Rumpeln in Verbindung mit dem Euphonics-Tonarm nicht vernehmbar. Wobei ein etwaiges Rumpeln beim TD 124 stark vom verwendeten Tonarm, dem eingebauten Tonabnehmer und dessen Nadelnachgiebigkeit abhängt. Es gibt da absolut unverträgliche Kombinationen – Stichpunkt Resonanzverhalten – und andere, die überhaupt keinen Ärger machen – das ist eine Frage des Ausprobierens.

Auch das Laufgeräusch des Plattenspielers ist beinahe nicht existent. Allerdings läuft nach meiner Erfahrung selbst ein perfekt überholter 124er akustisch nie ganz so geräuschlos wie ein ebenso perfekt, zum Beispiel von Martin Bastin revidierter Garrard 301 oder 401.Wobei die beiden britischen Laufwerke ihrerseits das Problem haben, dass die magnetische Wirbelstrombremse nicht wie beim TD 124 auf ein entkoppeltes Zwischenrad, sondern direkt auf eine an der Motorachse angebrachte Metallscheibe wirkt, was eine leichte, akustisch nachteilige Flatterbewegung der Scheibe bewirken kann.

Manche Experten setzen deshalb beim Garrard die Bremsscheibe samt Magnet außer Funktion und steuern die Feinregulierung der Tellerdrehzahl über eine kostspielige externe Stromversorgung mit „sauberem Strom“. Was aber wiederum den ärgerlichen Nachteil einer noch geringeren Leuchtkraft des Stroboskops (beim 401) und eines deutlich längeren Anlaufs des Plattentellers hat. Dabei ist gerade der rasche Tellerstart das Qualitätsmerkmal eines gut gewarteten Reibrad-Laufwerks! Nicht mein Ding. Den Stelltrafo von Martin Bastin habe ich wieder verkauft – zumal ich mit meinen Ohren auch keine klangliche Verbesserung mit dem Teil feststellen konnte.

Völlig lautlosen Lauf verhindert beim Thorens TD 124

  • zum einen die zweistufige Untersetzung mit einem zusätzlich sich drehenden und zumindest theoretisch Geräusch produzierenden Zwischenrad
  • zum anderen der kurze Flachriemen, der mit einer für Riemenlaufwerke untypisch hohen Drehzahl zwischen Motor (1350 U/min) und Stufenantriebsrad (700 U/Min) rotiert und dadurch ein leichtes Rauschen erzeugen kann.

Wobei dieses Rauschen stark vom verwendeten Treibriemen abhängt. Hat man da ein gut eingelaufenes, fast unhörbares Exemplar, heißt es „never change an winning team“. Ohne Not sollte man da nie etwas verändern. Peter Feldmann berichtet, dass er sich inzwischen durch lange Versuche und Überlegungen das Know-how erarbeitet, einen TD 121 oder 124 absolut ruhig zu stellen. Der Fachmann hat ermittelt, dass für beste Laufruhe außer der Beschaffenheit des Treibriemens auch die der Oberflächen von Motorpulley und Stufenantriebsrad die entscheidenden Parameter sind.

Nie verändern sollte man auch die Einstellung einer gut funktionierenden Tellerkupplung. Und ein Reibrad nicht austauschen, wenn dieses gut eingefahren ist. Im Gegensatz zu Autoreifen nutzt sich das Gummirad des TD 124, das mit 80 Millimeter einen außergewöhnlich großen Durchmesser besitzt, praktisch nicht ab. Ein Wechsel aus diesem Grund ist deshalb unnötig.

Aufrüstung mit LED-Stroboskop

Wie Peter Feldmann bin auch ich strikt gegen jedwede dubiose oder gar schädliche Modifikationen und illusorische „Verbesserungen“, die dem Original abträglich sind. Einzige Veränderung an dem britischen TD 124/II war der Einbau eines „Keystrobe“: Dabei handelt es sich um eine helle orangefarbene LED-Leuchte, die von einem Frequenzgenerator gespeist wird und welche die funzelige Glimmlampe ersetzt – ein Schwachpunkt des sonst so hervorragenden Schweizers – siehe Vergleichsfotos.

Stroboskopbeleuchtung ohne Keystrobe

Stroboskopbeleuchtung mit Keystrobe

Keystrobe am britischen Thorens TD 124/II – hier etwas übertrieben dargestellt

Wobei es meinem Sparringspartner gelang, das Versorgungskästen elegant unter dem Chassis anzubringen, so dass die technische Veränderung außer dem deutlich helleren Stroboskoplicht optisch nicht auffällt. Das 105 Pfund kostende Keystrobe kann ich jedem Besitzer eines TD 124 als wirkliche Verbesserung empfehlen. (link, s.u.)

Neuer Überteller von Swissonor

Auch erwies sich der Überteller von Swissonor als Ersatz für das verzogene Originalteil als gute Wahl. Als „1b-Exemplar“ hat er einen geringen Höhenschlag, der aber das tadellose Funktionieren der Kupplung nicht beeinträchtigt.

Der o.a. link:

https://keystrobe.co.uk/product/keystrobe-pulser-optibloc-124/

Vielen Dank an Joachim Bung für einen weiteren tollen Bericht!

Übrigens hat er sein (DAS) Standardwerk zu Thorens und weiteren Geräten der 60-70 Jahre um ein weiteres Teil-Werk ergänzt:

Home

Hier aktuelle News auf der tollen Webseite:

Verlag Joachim Bung

Stichelwiese 2 b 61389 Schmitten GERMANY

Tel. +49 (0)6084-3764 mail@joachim-bung.de

Röhrenvorverstärker „Comet“ der Röhrenschmiede im nächsten Test!

Röhrenvorverstärker „Comet“ der Röhrenschmiede im nächsten Test!

in meinem übernächsten Video teste ich die Röhrenvorstufe „Comet“ der Röhrenschmiede und stelle die Ergebnisse wieder live im Video vor. Und es wird wohl nicht nur musikalisch einzigartig, denn das getestete Modell gibt es nur ein Mal und ist reserviert für eine/einen der Leser*innen von hören & fühlen!

Damit Sie schon mal sehen, um was es gehen wird: hier ein paar verschiedene (Beispiels-)Fotos und unten die technischen Angaben der Röhrenschmiede.

Röhrenschmiede Röhrenvorverstärker Comet
Röhrenschmiede Röhrenvorverstärker Comet
Röhrenschmiede Röhrenvorverstärker Comet
Röhrenschmiede Röhrenvorverstärker Comet
Röhrenschmiede Röhrenvorverstärker Comet
Röhrenschmiede Röhrenvorverstärker Comet
Röhrenschmiede Röhrenvorverstärker Comet
Röhrenschmiede Röhrenvorverstärker Comet

6N6P / ECC83 Röhrenvorstufe der Spitzenklasse mit integrierter OTL Kopfhörerendstufe in SRPP Schaltung, 3 Line Eingänge und 1 Phono MM, kapazitiv anpassbar.

Individuell auf Bestellung mit feinsten Komponenten handgefertigt! In edlem Gehäuse, Oberfläche Chrom / nach Wahl, 4x ECC83, 2x 6N6P.

Der Vorverstärker besticht durch seinen warmen, exzellenten und fein auflösenden Klang und sein edles Erscheinungsbild. Hochwertige und handverlesene Bauteile in Verbindung mit einem durchdachten Schaltungskonzept garantieren ein unvergleichliches Hörerlebnis.

So besitzt dieser Vorverstärker neben seinen 3 Line Eingängen einen auf das Tonabnehmersystem kapazitiv anpassbaren MM-Phonoeingang. Eine sauber und kräftig agierende OTL Röhrenendstufe in SRPP Schaltung für den Kopfhörer ist ebenfalls an Bord.

Auf der Rückseite befinden sich geschaltete Kaltgerätebuchsen zur Stromversorgung anderer Komponenten wie Endstufen, CD, etc.

Andere Design-Varianten wie Vintage, Kupfer oder Goldoberflächen sind ebenfalls möglich.

Echtholz Seitenwangen sind optional erhältlich.

Technische Daten:

Breite: 36.6 cm

Höhe: 13 cm (ohne Griffschutzgitter)

Tiefe: 35 cm

Gewicht: 7,5 Kg

– 2 MM Phonoeingänge mit ECC83, Impedanz 47K Ohm, zuschaltbare Kapazitäten 47, 100, 220 und 330 pF, untereinander addierbar, voreingestellt 220 pF

– Line mit ECC83, 3 Eingänge, Impedanz 47K, 0,775V Eingangsempfindlichkeit

– Ausgangsimpedanz 5K, 0,775V (bis >3V einstellbar)

– Kopfhörerausgang eisenlos mit 6N6P in SRPP, voreingestellt für niederohmige Kopfhörer, intern schaltungstechnisch umrüstbar.

– Komplett getrennte Signalführung beider Kanäle

– 2 separate Transformatoren zur Verhinderung von Brummeinstreuungen

– Gleichstromheizung der Vorstufenröhren

– Hauptschalter hinten schaltet das Gerät und die Heizung ein (Kontroll LED im Kanalwahlschalter)

– Standby Schalter vorne schaltet die Betriebsspannung und die Kaltgerätebuchsen (6A) zu (Kontroll LED im Poti)

– Eingangsempfindlichkeit Line: 775 mV

– Röhren: 4x ECC83, selected, matched und 2x 6N6P Russia

– Keramik-Röhrenfassungen mit vergoldeten Kontakten

– Cornell Dublier / Mundorf Kondensatoren, Orange Drops und Mica Caps

– Widerstände Dale CMF, 1% Toleranz

– Alps Poti

– Platinen mit Silentblöcken schwingungsdämpfend aufgehängt

– Netztrafos in Einzelanfertigung mit besonders streuarmen Blechen

– Gleichstromheizung der Vorröhren

– 1 vergoldetes Masseterminal 6 qmm für große Kabelquerschnitte

– 10 vergoldete Cinchbuchsen

– Kaltgeräte Netzanschlussbuchse mit eingebauter Gerätesicherung und 2 poligem Netzschalter

– 2 Kaltgeräte Netzanschlussbuchsen zur Stromversorgung externer Geräte (max. 6A)

– 1,5 mm glanzverchromtes Edelstahlgehäuse mit eingraviertem Schriftzug „Comet“

– Aus dem Vollen gedrehte, hochglanzpolierte und schwingungsdämpfende Aluminiumfüße

– 2 Jahre Garantie (Röhren ½ Jahr)

Kontakt: www.roehrenschmiede.de

bFly-audio – Entkopplungsmöglichkeiten für Racks und Lautsprecher – Ein Test von TALIS und b.DISC

bFly-audio – Entkopplungsmöglichkeiten für Racks und Lautsprecher – Ein Test von TALIS und b.DISC

Ich kenne den Kopf hinter bFly-audio, Herrn Schäffer, seit dem Beginn seiner geschäftlichen Tätigkeiten. Und genau so lange nutze ich seine Produkte seiner im wunderschönen Augsburg ansässigen Firma. Ja, ich habe noch immer die erste Serie seiner Geräte-Entkopplungs-Füße. Sie sehen übrigens anders aus, als die aktuellen Serien, verrichten aber auch heute noch ohne Probleme ihren klangförderlichen Dienst unter meinen gesamten Geräten.

Insbesondere die für unterschiedliche Gewichtsteile eines Gerätes ausgelegten und konstruierten verschiedenen Sonderversionen für schwere Röhrenverstärker (die im hinteren Geräteteil wegen der Übertrager und dem Netztrafo meist wesentlich schwerer sind als in im vorderen) stellen für mich noch immer die mit Abstand beste und zugleich preisgünstigste Lösung dar um gerade Röhrengeräte vor nachteiligen Schwingungen, hier erzeugt meist durch die Geräte selbst, zu schützen. Die aktuelle Version hört auf den Namen: 4TUBE:

https://www.bfly-audio.de/produkte/produkte-absorber/4tube.html

Und damit wären wir auch schon bei der Sache, die mich bei Schäffer vom ersten Produkt an eingenommen hat. Meiner Meinung nach hat er drei Ansätze:

  • Erkennen des tatsächlich bestehenden Problems und eine NUR darauf basierende konkrete Lösung durch seine Produkte
  • Ein perfekter Aufbau und eine hervorragende Materialauswahl bei der Herstellung der Produkte
  • Hervorragende Preise

Die Leser*innen, die mich noch von meiner Autorentätigkeit kennen, wissen, dass mich nicht nur viele Geräte und besonders Zubehörteile aus musikalischer Sicht nicht wirklich überzeugen, sondern sie wissen insbesondere auch, dass ich nichts gegen teure und zugleich gute Dinge habe, ich mich aber nur dann wirklich freue, wenn musikalische Geräte zudem günstig sind.

Und damit sind wir wieder bei bFly-audio, denn ausnahmslos alle Zubehörprodukte aus der Firma von Schäffer, die ich kennenleren durfte, sind hervorragend UND günstig und, wie ich selbst aus mehr als einem Jahrzehnt der Nutzung weiß, auch ausgesprochen langlebig. Und das mag ich einfach…Qualität statt Quantität…aber ich schweife ab…

Heute möchte ich Ihnen zwei Zubehörteile vorstellen, die mich beide wieder einmal mehr als nur überzeugt haben. Die b.DISC und die TALIS, jeweils verfügbar in den Versionen

Basic und Pro (MKII),

in verschiedenen Größen (für verschiedene Gewichtsklassen: TALIS in M und L, b.DISC in S,M,L) und

in Silber und Schwarz

Was hinter alledem steckt? Nun, ich erkläre es Ihnen sehr gerne.

Die b.DISC sind auf den ersten Blick „nur“ Unterlegscheiben, die die Spikes von Lautsprechern oder Racks aufnehmen, damit diese sich nicht in den Boden „bohren“, auf dem sie stehen und sie zudem entkoppeln. Wer genauer hinsieht, kann aber mehr entdecken, viel mehr.

Von oben betrachtet hat die b.DISC also das was man einfach braucht, um Spikes schonend UND entkoppelnd aufzunehmen. Eine nicht zu unterschätzende Verbesserungsmöglichkeit, ist übrigens die mit den b.DISC mögliche Entkopplung ganzer Racks (mit dann ggf. zusätzlichen Spikes unter dem Rack). Hierzu muss man übrigens das Gewicht beachten und daher wohl eher die größere Version „L“ wählen. Die sehr gut gemachte Webseite von bFly-audio bietet Ihnen hierzu alle Informationen leicht auffindbar und nachvollziehbar an.

Interessanter ist die Unterseite der b.DISC:

Hier befindet sich eine sehr spezielle Absorber-Lösung, um die Lausprecher und Racks vor klangschädlichen Schwingungen zu schützen und selbst erzeugte zu eliminieren. Je instabiler der Untergrund/Boden, desto größer der sofort und klar wahrnehmbare Effekt.

In der BASIC Version besteht die Unterseite aus dem bewährten Granulat aus Kork-Kautschuk.

In der PRO (MkII) Version wird diese zudem durch eine Variante aus Sorbothane ergänzt, wodurch insbesondere der Bassbereich sofort gewinnt.

Der Einsatz ist denkbar einfach: Die Lautsprecher oder Racks, die bereits mit Spikes ausgestattet sind, (oder ausgestattet werden sollen) einfach auf die b.DISC stellen. Hören. Und stauen.

Die Auswirkungen sind je nach dem Untergrund von sofort wahrnehmbar bis hin zu „überraschend groß“, wie ich es in meine Hörnotizen eingetragen habe. Am meisten wirkten sich die kleinen unscheinbaren Scheiben unter den Lautsprechermodellen aus, die bereits von den Entwickler*innen mit Spikes konzipiert wurden. Nicht selten übrigens bei insbesondere den Modellen, die bei einer leichten Neigung nach hinten besser klingen und so auch aufgestellt werden sollten. Das kann übrigens bei Lautsprechern, die eigentlich für eine absolut senkrechte Ausrichtung gedacht waren, bei größeren Hörabständen auch bei diesen sinnvoll sein. Und bei diesem Vorgehen sind Spikes aufgrund ihrer flexibleren Höheneinstellung eine gute Wahl.

Der Klang:

Der gesamte Grundton wird sofort wesentlich präziser, klarer konturiert und differenzierter in seiner ganzen offenbar zudem erweiterten Farbpalette. Grob- und Feindynamik nehmen deutlich wahrnehmbar zu. Sofort hörbar wird auch der Einfluss des Grundtonbereichs an der Gesamtperformance eines Lautsprechers, also eben auch auf die mittleren und höheren Bereiche, aber insbesondere auf die „Rauminformationen“ in der Musik. Allein das hätte schon für eine uneingeschränkte Empfehlung ausgereicht. Aber es gab noch mehr.

Der gesamte Mitten- und Hochtonbereich werden in ähnlicher Weise positiv beeinflusst, wird förmlich richtiggehend leichtfüßig, wenngleich die klnaglichen Wirkungen nicht in so großem Maße erscheinen, wie im Bassbereich. Es entstehen im Ergebnis so nahezu völlig neue und natürlicher klingende Klanglandschaften, beseitigt von den ungewollten Bewegungen und Schwingungen, die gerade eben nicht der unmittelbaren Schallerzeugung dienen (Ausnahme: Lautsprecher, deren Gehäuse sich mitbewegen sollen). Das u.a. aus dem Grund heraus, dass die Auslenkungen der Basschassis größer sind, und daher jede Beseitigung von ungewollten Schwingungen dem Treiber die Arbeit extrem erleichtert. Und das hört man hier deutlicher als in den bauchtechnisch meist kleineren Hoch- und Mitteltoneinheiten. Diese profitieren aber auch vom der Beruhigung und machen das Fehlen von Störeinflüssen ebenfalls klar hörbar,

Durch über den gesamten Frequenzbereich erheblich gesteigerte Präzision werden gerade bei klassischer Musik, kleineren und gerne auch akustischen Gruppierungen und der menschlichen Stimme die Töne, Instrumente und Linien in der gesamten Musik deutlich differenzierter wahrnehmbar. Wohlgemerkt: Ohne dabei eine Sezierung vorzunehmen, die nicht selten zu einer klanglichen Härte führt (so wie es m.N. nach einige MC Tonabnehmer machen…aber genau das gefällt einigen Musikliebhaber*innen wieder…).

Es entsteht ein harmonisches Gesamtbild, das zudem mit einer sofort wahrnehmbaren gesteigerten Räumlichkeit gekrönt wird, die die Klangbühne in der Breite und die Tiefe deutlich vergrößert und mit mehr Luft um die Instrumente herum fühl- und erlebbarer macht.

Für Lausprecher und Racks eine phänomenale Lösung, einfach und schnell einsetzbar und ein großer Schritt in die Richtung Musik und weg von Hifi.

Und das Beste kommt noch: die b.DISC gibt es schon ab 16,00 EUR pro Stück

Lösung für Geräte?

Für Geräte würde ich übrigens persönlich keine Spike-Lösung und erst recht keine Kombination mit absorbierenden Unterstellscheiben einsetzen (eigentlich ja auch zwei physikalisch völlig unterschiedliche Herangehensweisen der „Umwandlung/Ableitung“ der Schwingungen) Hier sind die individuell für verschiedene Geräte und Gewichtsklassen konstruierten Absorber in den unterschiedlichsten Ausführungen der Augsburger Firma meiner Meinung nach die bessere Wahl. Ich werde diese in einer meiner nächsten Berichte vorstellen.

TALIS

Und was sind dann die TALIS? Nun, es gibt viele Lautsprecher, die keine Spikes haben und unter denen ggf. keine eingesetzt werden sollten (nicht wenige Entwickler*innen sehen das so). Hier schlägt nun die Stunde der TALIS.

Konzipiert für den Einsatz unter Lautsprechern, können sie auch unter Geräten (mit Gewinde) oder (Gewichtsangaben der unterschiedlichen Versionen bitte beachten!) unter Racks eingesetzt werden.

Die TALIS sind mit einem schraubbaren Gewinde ausgestattet, dass, siehe oben Punkt 1 der drei meiner vermuteten Anforderungen an b.Fly-audio Produkte, natürlich in verschiedenen Versionen der Gewindeadapter (und austauschbar) konstruiert wurde. Hier wird einfach wieder von Schäffer das Problem richtig analysiert und erst dann eine Lösung konstruiert…so einfach, so flexibel und so gut gemacht können Lösungen sein…

Die TALIS haben noch eine Besonderheit: Auf der Unterseite befindet sich eine ringförmige Einlage aus dem Spezialkunststoff POM. Mit dieser „Glider“ genannten Unterseite, lassen sich die Lautsprecher relativ einfach auf dem Boden bewegen und verschieben. Wer schon einmal Lautsprecher „richtig“ aufgestellt hat, und dazu diese ggf. vielfach verschieben musste, weiß, wie vorteilhaft dies ist. Ich selbst hatte mal einen Standlautsprecher, der eine einfach unter die Unterseite aufgeschraubte Aufnahme für Spikes hatte…nachdem ich diese dann ohne die Spikes ein paarmal hin und hergeschoben hatte, hatte ich nahezu den gesamten Holzboden unter den LS ruiniert.

Die TALIS lassen sich durch die unterschiedlichen Gewindestangen fest (wichtig!) mit den Lautsprechern verbinden, entkoppeln diesen perfekt vom Boden und schonen nicht nur die Nerven und den Rücken der Musikliebhaber*innen bei Aufbau, sondern sind in gleichem Maße dem Klang förderlich, wie die b.DISC.

Der Unterschied zwischen BASIC und PRO Ausführungen entsprechen dem der b.DISC (mit oder ohne zusätzliche Sorbothane Schicht)

Der Klang:

Ich mach es mir jetzt mal einfach: Lesen Sie meine Beschreibung weiter oben zu den b-DISC noch einmal durch und Sie wissen Bescheid. UND mein ganz besonderer TIPP: Je mehr aktive Teile Ihrer Anlage richtig entkoppelt werden, desto besser ist das Ergebnis. Denken Sie z.B. auch mal an externe Netzteile, Netzfilter, Netz-Leisten… 

Und auch hier wieder das Beste zum Schluss. Ein 4-er Set kostet nur 129,00 EUR.

Fazit:

TALIS und b.DISC von bFly-audio sind ausgesprochen gut gefertigt, haben ausnahmslos positive Auswirkungen auf den Klang und haben ein in der heutigen High End Szene nahezu konkurrenzloses Preis-Niveau und Preis-Leistungs-Verhältnis. Und wenn sich Ihre Geräte. Lautsprecher oder Racks ändern, die b.Fly-audio Produkte bleiben einsatzbereit (nur bitte immer bei einem Wechsel die Gewichtsklassen beachten!) Ich habe Ihnen unten ein paar Aufnahmen einiger meiner mit bFly-audio eingesetzten Geräte eingefügt.

Meine Empfehlung ist einfach:

TESTEN Sie die Absorber von b.Fly-audio, selbst wenn Sie sich noch nie für dieses Thema interessiert haben. Und wenn Sie sich schon für die phantastischen Möglichkeiten der Entkopplung und der Beruhigung der Geräte, Lautsprecher und Racks interessieren und die damit möglichen ernormen klanglichen Auswirkungen wirklich alle hören wollen, testen Sie sie erst recht!

Ich wette mit Ihnen, dass Sie schon nach wenigen Minuten wissen, was ich hier beschrieben habe.

Mehr Infos unter:

https://www.bfly-audio.de/

bFly-audio
Reinhold Schäffer
Theodor-Sachs-Str. 60
86199 Augsburg

E-Mail: info@bfly-audio.de

Tel:    +49 (0)821 9987797

Quelle: Bilder TALIS und b.DISC: bFly-audio, der Rest: CV