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Mono oder Stereo – ganz nach Wunsch

Mono oder Stereo – ganz nach Wunsch

Von Joachim Bung

Exot unter den zahlreichen US-Tonarmen der 1950er Jahre ist diese Zehnzoll-Ausführung der Firma Livingston. Den „Universal-Arm“ konnte ich ebenfalls „New Old Stock“ kaufen. Leider gibt es dazu so gut wie keine Informationen im Netz. Auch die bewährte Tonarm-Datenbank der Webseite Vinyl Engine kennt dieses Modell nicht – geometrische Daten Fehlanzeige. Bei der fachgerechten Installation half da nur noch Peter Feldmann. Der Analogexperte aus Bad Homburg ist in der Lage, so ein Schätzchen selbst zu vermessen und auf ein – wieder maßgefertigtes – Thorens-Brett mit minimalem Tangentialfehler zu montieren.

Einen abnehmbaren Tonkopf hat der elegant geschwungene Arm in damals typischen grauen Hammerschlaglack nicht. Bestückt ist er mit dem legendären und hoch gehandelten Tonabnehmer M 3 D von Shure. Gebaut von 1958 bis Anfang der 1970er (!) Jahre, war das Shure M 3 D das erstes Stereo-Modell des Herstellers aus Evanston, Illinois. Auflagekraft 4 Gramm, ideal für alte Monos.

Eine Armstütze besaß der Livingston ursprünglich nicht. Zur besseren Handhabung hat Feldmann eine Stütze maßgefertigt – sogar mit praktischer Überwurfklammer zur Armsicherung und filzbezogenen Kontaktflächen, um Kratzer an der Unterseite des Tonarms zu vermeiden. Solch elegante, mit historischen HiFi-Geräten harmonierende Lösungen zu finden und zu realisieren zählen zu seinen besonderen Stärken.

Maßgefertigte Armstütze mit Überwurfklammer und Filzbezug

Ebenfalls zur leichteren Handhabung des Universal-Tonarms wurde ein separater Armlift montiert, ein historischer Dextrafix Microlift der amerikanischen Dexter Chemical Corporation.

Dextrafix Microlift – in den frühen 1960er Jahren von Telefunken und der deutschen Garrard-Verkaufsgesellschaft in Frankfurt am Main vertrieben, Preis damals 23,50 DM – heute ein Mehrfaches davon

Zweiköpfiger Bruder

Tonarm-Brüder der US-Firma Livingston – oben die zweiköpfige Ausführung

Interessant ist dieser einfach konstruierte Tonarm aus einem ganz besonderen Aspekt: Es gibt davon eine „zweiköpfige“, binaurale Ausführung! Und zwar zum Abspielen von Stereo-Schallplatten nach dem System von Emory Cook. Bei diesen Scheiben sind die beiden Kanäle auf getrennten Bändern aufgezeichnet.

Abtastprinzip der Stereo-Schallplatten nach dem System von Cook

Allerdings haben diese ersten, schon 1952 (!) erschienenen Stereo-Schallplatten nicht nur den Nachteil halbierter Spieldauer– kaum mehr als 10 Minuten bei der damals üblichen 25-cm-LP. Sie erweisen sich auch als ergonomisch unpraktische Idee. Denn der zum Abspielen benötigte „Duplex-Tonarm“ hat zwei parallele Mono-Tonabnehmer, die gleichzeitig auf die Platte gesetzt werden. Entwickler Emory Cook betont die Wichtigkeit des Synchronisierens. „Fehler dürfen dabei nicht passieren“, schreibt er in High Fidelity. „Sonst spielt einer der beiden Tonabnehmer eine Kleinigkeit vorweg, mit schrecklich unmusikalischem Ergebnis.“

Noch mehr Geschick erfordert die Montage eines „Clip-On Conversion“ genannten Adapters mit zweitem Tonabnehmer, wodurch sich ein herkömmlicher Arm auf Stereowiedergabe umrüsten lässt. Angeblich soll der „Beiwagen“ der Cook Laboratories sich auch für Plattenwechsler eignen – ein Vorgehen, von dem Martin Mayer in seinem HiFi-Ratgeber von 1956 aber abrät.

Exponat in einer Vitrine des Deutschen Phonomuseums St. Georgen

Interessant ist, dass man sich auch im Schwarzwald im Versuchslabor von Perpetuum-Ebner schon lang vor der offiziellen Einführung der Stereo-LP (1958) über zweikanalige Musikwiedergabe von Schallplatten Gedanken gemacht macht hat – was das obige „Beiwagenfoto“ an einem „Rex“-Plattenwechsler beweist.

Parallele Tonabnehmer am Duplex-Tonarm – hier zwei moderne Mono-Systeme OM D 25 M von Ortofon

Das obige Foto zeigt den Duplex-Tonarm von Livingston an einem Thorens TD 124. Um Höhenschlag auszugleichen, sind die Köpfe voneinander unabhängig beweglich gelagert. Eine Stellschraube auf der Oberseite erlaubt, den Standardabstand der Abtastnadeln von 43 Millimeter leicht zu variieren, wodurch sich mögliche Toleranzen der Bänder kompensieren lassen. Auch Mono-LPs kann der „Duplex-Arm“ abspielen. Dazu wird einfach der innere Kopf angehoben.

Diese nach dem System von Cook aufgezeichnete Blues-Langspielplatte gehört, wie auch der TD 124 mit binauralem Livingston-Tonarm, einem Restaurator und Sammler alter Phonographen aus der Westschweiz. Er lobt den Klang: „Die Wiedergabe ist phantastisch – sehr dynamisch und mit außergewöhnlicher Kanaltrennung.“

Vielen Dank wieder einmal an Joachim Bung!

Hier seine Seite mit weiteren tollen Infos:

Axiss Europe bringt preisgünstigen MUSTANG MM Tonabnehmer auf den Markt

Axiss Europe bringt preisgünstigen MUSTANG MM Tonabnehmer auf den Markt

Der Vertrieb der u.a. großartigen (und leider teuren bis sehr teuren) Tonabnehmer von Koetsu, Air Tight und Phasemation, hat nun einen eigenen MM Tonabnehmer unter dem Namen MUSTANG im Programm. Dieser eignet sich für die weit verbreiteten leichten bis mittelschweren (also bis ca. 14 Gramm) Tonarme. Erste Tests in der Fachpresse klingen vielversprechend und das Beste kommt erst noch: 295,00 EUR für das System ist ein Preis, der heute nicht mehr häufig an Tonabnehmern zu lesen steht. Klingt also alles zusammen sehr spannend.

Die technischen Infos:

  • Abtastdiamant: elliptischer Nadelschliff
  • Ausgangsspannung: 1KHz (3.54cm/s) : 1.7mV ~ 3.4mV
  • Frequenzumfang: 20~ 20Khz
  • Kanaltrennung: bei 1KHz > 16 dB
  • Kanalgleichheit: bei 1 KHz < 3.0 dB
  • Abschlusswiderstand: 47KOhm / 200pF
  • Nadelnachgiebigkeit: mittel ~ hoch
  • Auflagegewicht: 2.5g ~ 3.5g
  • Gewicht: 4.3 Gramm
  • Made in Japan

Weitere Infos unter:

Quelle Bild und technische Infos:

DIY für Fortgeschrittene…die etwas andere Zarge für den Garrard 301…

DIY für Fortgeschrittene…die etwas andere Zarge für den Garrard 301…

Sie wollten schon immer wissen, wie man eine tolle Zarge für den Plattenspieler selbst bauen kann? Hier eine Lösung…und vielleicht auch ein Hinweis darauf, warum manche Zargen etwas teurer sind…beachten Sie bitte auch das wunderbare Laufwerk (Garrard 301), den Tonarm von IKEDA und den Tonabnehmer von Kondo…da hat jemand sich was klanglich wirklich sehr gut passendes zusammengestellt…Gratulation und viel Vergnügen mit dieser Traumkombination!

Quelle: New Yorkshire Workshop

https://www.youtube.com/channel/UCWRgjGPIutM9r91dihIyl5Q

Fortschrittsbericht der Restauration: Thorens TD 124/II mit Miniconic-Abtastkombination – Teil 4 (letzter Teil)

Fortschrittsbericht der Restauration: Thorens TD 124/II mit Miniconic-Abtastkombination – Teil 4 (letzter Teil)

„Dem Stand der Technik um mindestens 10 Jahre voraus“

von Joachim Bung

Startklar: der restaurierte TD 124/II mit Miniconic-Kombination

Bevor die Miniconic-Abtastkombination in Großbritannien zu den Kunden ging, wurde das für 117 Volt ausgelegte US-Versorgungsteil PS 15-E beim Importeur Elstone Electronics auf die Stromspannung in Europa umgestellt. „Zuerst habe ich dieses Kästchen mit einem neuen Netzkabel und dem bei uns gebräuchlichen Stecker versehen“, berichtet Peter Feldmann von der Revision. „Dann wurde ein neuer Netztransformator eingebaut. Der alte war zwar gut gemacht, aber defekt. Die Kabelzugentlastung habe ich auf den erlaubten Stand gebracht. Schließlich habe ich das Wunderwerk einmal in Betrieb genommen: Beide Systeme, die Tonarmelektrik und die Versorgungseinheit funktionieren tadellos! Das Hintergrundrauschen konnte ich am PS 15-E durch Elko-Tausch verringern.“

Laut Feldmann sind beide Miniconic-Systeme gespielt; die elliptischen Diamanten aber in guter Verfassung mit großer Restlebensdauer. Zudem stellte der Techniker fest, dass der in Analogkreisen bekannte Fachmann Martin Göttmann in der Lage sein würde, die Nadelträger bei Bedarf mit einer neuen Abtastnadel zu bestücken. Bei praktischen Versuchen ermittelte Feldmann 1,8 Pond für sicheres Abtasten als optimale Kraft – ein Wert, der sich auch heute noch sehen lassen kann und große Plattenschonung garantiert. Sein Urteil über das Euphonics Miniconic: „Innovativ und hochmodern, dem damaligen Stand der HiFi-Technik um mindestens zehn Jahre voraus.“

Tonarmlager mit Gegengewicht und Stellknopf für die Auflagekraft

Die Montage eines Tonarmlifts (Ortofon Hi-Jack oder Dextrafix Microlift) verbat sich in dem Fall, da diese externen Aufsetzhilfen – da sind Feldmann und ich uns einig – mit dem zierlichen Arm nicht harmonieren und die elegante Optik stören würden. Was sich aber in der Praxis nicht als Manko erwies. Dank der ergonomisch günstigen Form des Kopfgriffs – daran sollte sich mancher neuzeitliche Tonarm ein Beispiel nehmen – lässt sich der Euphonics ruhig und sicher an den Rand einer Schallplatte setzen, wenn man dabei die Hand auf dem Chassis des Laufwerks abstützt.

Tonkopf mit ergonomisch günstigem Griff

Sockelmontage des Versorgungsteils

Das Versorgungsteil PS 15-E war zur Wandmontage, etwa in einem Plattenspielerschrank gedacht, wo es permanent mit dem Stromnetz verbunden war. Zur optisch vorteilhafteren Aufstellung neben dem TD 124/II hat mein „Sparringspartner“ das Kästchen auf einen präsentablen Holzsockel montiert und diese Basis mit Ein- und Ausschalter sowie roter LED-Betriebslampe versehen. Ein- und Ausgänge befinden sich rechterhand, wobei zur Stromversorgung des Tonabnehmers kein gesondertes Kabel benötigt wird. Der Gleichstrom wird über das Tonarmkabel dem Tonkopf zugeliefert.

Mit einem Schalter am PS 15-E schaltet man zwischen linearem Frequenzgang und Phono-Entzerrung hin und her. In der einen Stellung wird das Versorgungsteil mit einem Hochpegeleingang des Verstärkers verbunden, in der anderen mit dem magnetischen Phono-Eingang. Wobei sich Letzteres im Praxisbetrieb als vorteilhafter erwies.

Versorgungsteil PS 15-E auf Holzsockel mit Schalter und Betriebslampe

Das Miniconic-System arbeitet nicht ganz brummfrei. Allerdings erwies sich die Ausgangsspannung des Systems als derart hoch, dass der Lautstärkeregler am Verstärker selbst für hifi-gerechte Lautstärke nur wenig aufgedreht werden muss. Was einerseits den Brummpegel mit sicherem Abstand unter die Hörschwelle senkt, andererseits nach einem Phonoeingang mit hoher Übersteuerungsfestigkeit verlangt.

Plastisch und ausgewogen

Die praktische Erprobung der Miniconic-Kombination nahm 1966 das Testlabor des fono forum an einem SME-Tonarm 3012 auf dem Thorens TD 124 vor. Für einen Vergleich standen elektrodynamische und magnetische Tonabnehmer zur Verfügung. Abgehört wurde mit einem Transistorverstärker TX-200 von Fisher und der Lautsprecherkombination Kelly-Peerless-Duode. Zur Kontrolle diente der Koss-Kopfhörer Pro 4.

„Das Euphonics-System“, so das Urteil der Zeitschrift, „zeigte sich allen zur Verfügung stehenden Magnetsystemen überlegen. Lediglich bei einem gehörmäßigen Vergleich mit dem SPU sprachen sich zwei Teilnehmer zugunsten des Ortofon aus. Auch ist die Unempfindlichkeit gegenüber magnetischen Plattentellern wie dem des TD 124 ein unbestreitbarer Vorzug.“ Ähnlich positiv die Meinung in Großbritannien: „Das Klangbild war bemerkenswert klar, mit fein gezeichneten Höhen und weitem Hörspektrum“, schrieb John Borwick in der Zeitschrift Gramophone, der das Euphonics Miniconic auf der Londoner Audio Fair hörte.

In der US-Zeitschrift Stereophile rangierte das Miniconic in der Hitliste der weltbesten Tonabnehmer an vierter Stelle nach Decca ffss, Ortofon SPU und Shure V-15. Ein Urteil, dem ich mich nach einigen genussvollen Schallplattenabenden mit dem TD 124/II in Verbindung mit meiner Verstärkerkombination McIntosh C 26/MC 2505 nur anschließen kann: Ein sehr ausgewogenes, plastisches Klangbild – zum Beispiel bei Henry Mancinis Living-Stereo-LP „Peter Gunn“ (RCA Victor LSP-1956) aus dem Jahre 1959. Die berühmte, etwas vom Jazz inspirierte Filmmusik perlt förmlich aus meinen herrlich altmodischen Tannoy-Stirling-Lautsprechern mit Bespannung Marke „Omas Gardinenstoff“. Wobei ich mir die lyrischen Klangkommentare von High-End-Zeitschriften („feinkörnig und eher stringent“) aber sparen möchte.

Britischer Thorens TD 124/II mit Zink-Schwungteller CB 788

Anzumerken ist noch, dass das antimagnetische Schwungrad CB 788 des britischen Thorens TD 124/II sich hier nicht als klingelnder Klangverhinderer erwies, obwohl dies dem Zinkteller gegenüber der gusseisernen Normalversion nachgesagt wird und ich dies in meinem Werk Schweizer Präzision auch begründet habe. Wegen ihres starken Magneten lassen sich die auf der Insel unter HiFi-Freunden weit verbreiteten Decca-ffss-Tonabnehmer auf dem gusseisernen Teller nicht betreiben. Der Londoner Thorens-Importeur Metro Sound hatte deshalb das Schweizer Laufwerk für den englischen Markt grundsätzlich ab Werk mit dem CB 788 bestellt. Was in angelsächsischen Ländern zur immer wieder geäußerten, aber irrigen Auffassung führt, die graue Version des Laufwerks sei serienmäßig mit dem leichteren Zinkteller (Leuchtstroboskopkontrolle nur bei 33 ⅓ U/min) geliefert worden.

Hier wieder ein paar wunderbare Fotos zu dem Text:

Neuer Transformator im PS 15-E
Geöffnete Unterseite der Basis mit „Innenleben“

Und hier noch mal der nun fertige Thornes TD 124/II. Und vielen Dank an Herrn Joachim Bung! Schön, dass es weiterhin Menschen gibt, die solche tollen Produkte für die Zukunft bewahren…und weiterhin nutzen, denn, das kann ich selbst bestätigen, viele Klassiker sind heute noch mehr als mur hörenswert.

1 Startklar: der restaurierte TD 124/II mit Miniconic-Kombination

Hier noch mal mein Tipp zu dem Standardwerk zum Thema von Joachim Bung:

Schweizer Präzision von Joachim Bung

Waren schon die ersten beiden Auflagen dieses Buches weit mehr als nur ein Werk über den bekannten Thorens TD 124 Reibradspieler, ist die revidierte 3. nun so umfangreich, dass es gleich 2 echte Prachtbände wurden. Auf insgesamt fast 1000 großformatigen Seiten stellt Joachim Bung mit fast 2000 Abbildungen und Fotos nicht nur die bekannten Thorens Laufwerke und deren historisch mit diesen im Wettbewerb stehenden Produkte von Garrard, Lenco und Co. dar, sondern er zeigt auch eine unglaublich faszinierende Übersicht über sehr viele Hifi-Geräte dieser wunderbaren Ära auf.

Die Texte machen schnell deutlich, dass hier ausnahmslos wahre Kenner und zugleich echte Musikliebhaber am Werk waren. Menschen, die zudem auch heute noch, wie ich selbst, mit Thorens Laufwerken und manch anderem klassischen Gerät aus dieser Zeit zuhause wundervoll Musik genießen. Ich konnte diese tollen Bücher gleich beim ersten Durchblättern schon nicht mehr aus den Händen legen und merkte nicht einmal, dass es schon tiefe Nacht war, als ich schließlich zum ersten Mal wieder von den Büchern aufsah. Lustiger Weise war ich gerade auf Seite 114 von Band 1 und erblickte dort den Thorens TD 124 mit SME 3009 und SPU von Robert Thorens in der identischen Lichtstimmung, in der mein eigener TD 121 mit SME 3009 und einem SPU nur wenige Meter vor mir stand. Gelebte Geschichte…

Was die Bücher zudem nicht nur für Liebhaber klassischer analoger Wiedergabegeräte interessant macht, sind zum einen die zahlreichen wundervollen Fotos, zum anderen aber insbesondere auch die vielen klassischen Werbungen, Beschreibungen und ausnahmslos ausgezeichnet recherchierten Hintergründe dieser vielfach auch heute noch klanglich absolut wettbewerbstauglichen Geräte. Ganz egal ob Thorens, EMT, Garrard, Quad, Ortofon, Leak, Scott und Co, alle sind es wert erhalten, genutzt und weiterhin „gehört“ zu werden. Vielleicht heute mehr denn je, denn was gibt es nachhaltigeres, als Dinge zu bewahren und nicht durch immer neue mit zudem meist immer kürzeren Lebenszyklen zu ersetzen?

Es ist wirklich beeindruckend, mit welchem unglaublichen Gespür die Zeit mit ihren Produkten durch die Bilder und Texte gleichermaßen kompetent und interessant wiedergegeben wird. Eine Zeit, in der sich übrigens die Hersteller noch gegenseitig durch immer bessere Produkte zu übertreffen versuchten, wo Qualitätsführerschaft vor einer Preisführerschaft stand. Eine Zeit, in der man Geräte im täglichen Leben ganz bewusst kaufte, um sie nicht selten viele Jahrzehnte zu nutzen.  Ein Anspruch, den ich heute bei vielen Produkten leider vermisse, egal in welchen Bereichen.

Nein, früher war nicht alles besser, aber der Fokus war damals ein anderer und ein besserer. Heute gibt es wieder einige wenige meist kleinere Hersteller und Manufakturen, die auch wieder so denken und arbeiten und deren Ergebnisse zeigen, dass es auch heute noch möglich ist, absolut phantastische Produkte zu bauen, die eine so hohe Qualität besitzen, dass man sie nicht immer gleich gegen vermeidlich „bessere“ Nachfolger austauschen will. Ganz egal, ob der Erzeugung landwirtschaftlicher Produkte, Uhren, Kleidung, Möbeln, Musikinstrumenten oder auch Musikwiedergabegeräten. Daher waren wohl einige Ansichten in Bezug auf den eigenen Konsum und dessen tatsächliche Notwenigkeit früher vielleicht doch besser.

Und man muss ehrlich zu sich sein: Wer sich heute unvoreingenommen mit den Geräten aus dieser Zeit beschäftigt, sich auf diese offen einlässt und sie in einem technisch adäquat ausgesuchten Umfeld hört, wird sicherlich früher oder später zu einem Punkt gelangen, an dem (auch) er sich fragen wird, wie viele der Entwicklungen, die diesen Geräten zeitlich nachfolgten, aus klanglicher Sicht, aber erst recht aus der Sicht der wunderbaren Vermittlung musikalischer Inhalte, wirklich einen „Fortschritt“ darstellten oder sie doch nicht selten eher nur der jeweiligen Mode und der zum Teil maßlosen Steigerung von immer neuem Konsum dienten.

Nahezu alle Geräte dieser Ära sind, wenn sie nicht mutwillig zerstört werden, in der Regel immer reparabel. Wie viele technische Geräte in unserem täglichen Leben kennen Sie, bei denen Sie das auch heute noch behaupten können? Früher war es einfach nur normal gelebte Nachhaltigkeit, erwachsen aus dem da noch bestehenden Selbstverständnis im Umgang mit Ressourcen und der Setzung des Schwerpunktes auf Qualität und nicht nur auf schnelle Gewinne. 

Diese beiden Bände sind daher für mich viel mehr als nur die wunderbare Darstellung der Geräte, den Menschen dahinter und deren Geschichten. Sie sind ein Beweis dafür, dass schon seit einiger Zeit in der Wirtschaft und unserer Gesellschaft einiges nicht mehr so ganz optimal läuft und wir nicht selten die eigentlich wichtigen Dinge und Fragen aus den Augen verloren haben. Oder glauben Sie vielleicht, dass es in 50 Jahren ein 1000-seitiges Buch über Produkte der heutigen Zeit geben wird, egal welcher Branche?

Wir leben in einem Zeitalter größter Veränderungen, einer ständig steigenden Komplexität und persönlichen Belastung, schwindenden Gewissheiten und großen Unsicherheiten. Mein Thorens ist nun rund 55 Jahre alt, erfreut mich weiterhin täglich und ich glaube, nein, ich bin mir sogar ganz sicher, dass er auch meinem Sohn und seinen Kindern noch Freude bereiten wird, wenn sie es denn wollen. Und genau hier scheinen sich viele Dinge bei der jüngeren Generation aktuell wieder zum positiven hin zu ändern. Weniger blinder massenhafter Konsum und wieder mehr Qualität und weniger sinnlose Quantität…Allein der täglich von uns allen produzierte Müll nimmt ständig zu. Jedes Gerät, das reparabel ist, durchbricht diesen für die Umwelt so schädlichen Vorgang. Das ist gelebte Nachhaltigkeit ohne eine wie auch immer geartete Einschränkung in der Nutzung.  

Ich glaube, wir alle sollten daher die sich geänderten Wünsche unserer Kinder nicht nur im Bereich unseres eigenen heute vielfach an Wahnsinn erinnernden Konsumverhaltens endlich wieder ernst nehmen. Und vielleicht werden sie dann selbst in 10, 20 oder noch mehr Jahren unsere so liebgewonnen Geräte so schätzen, wie wir es heute schon tun. Sie haben es verdient.

Ich denke, Sie verstehen, was ich meine. Und ich lege nun eine Platte auf…

Mehr dazu erzähle ich Ihnen in meinem Videobericht vom 29.11.2020 https://www.youtube.com/embed/xTKq5dusBoQ?feature=oembed

Viel mehr als nur ein Werk in zwei Bänden …kommentiert Claus Volke, Musikliebhaber, langjähriger HiFi- und High-End-Tester sowie Autor, Schweizer Präzision in einem sehr persönlichen Statement – und macht sich über Nachhaltigkeit und die Wegwerfmentalität heutiger Tage Gedanken. (www.joachim-bung.de)

Hier noch die notwendigen Informationen und die Kontaktdaten.

Informationen:

Preis: 198 EUR für das zweibändige Werk im Schuber einschließlich Mehrwertsteuer

Versand in doppelwandigem Karton als versichertes Paket:
Deutschland: 12 EUR
EU-Länder: 26 EUR
Schweiz: 26 EUR (39 EUR abzüglich 13 EUR Mehrwertsteuer)

Kontakt Vertrieb:

Verlag Joachim Bung

Stichelwiese 2 b 61389 Schmitten GERMANY

Tel. +49 (0)6084-3764 mail@joachim-bung.de

www.joachim-bung.de

Und hier noch mal mein Bericht dazu im Video:

Fortschrittsbericht der Restauration: Thorens TD 124/II mit Miniconic-Abtastkombination – Teil 3

Fortschrittsbericht der Restauration: Thorens TD 124/II mit Miniconic-Abtastkombination – Teil 3

Miniconic – ein Tonabnehmer „neuen Stils“

von Joachim Bung

Die amerikanische Miniconic-Abtastkombination ist heute so selten, dass es mir während der langjährigen Recherche zu meinen Büchern und als aufmerksamer eBay-Beobachter nicht einmal gelang, einen Prospekt des Herstellers aufzutreiben. Das einzig angebotene Exemplar hatte mir vor endlosen Zeiten ein kundiger eBayer weggeschnappt. Auch sind in alten HiFi-Zeitschriften nur ganz wenige Anzeigen über das innovative Produkt erschienen. Umso mehr rieb ich mir die Augen, als in dem Online-Auktionshaus der britische TD 124/II mit leibhaftigem Euphonics-Tonarm auftauchte.

Oft legt sich nach näherem Betrachten solcher Exoten die Begeisterung, wenn das Objekt des Interesses schlecht erhalten ist oder es dafür keine Ersatzteile – in dem Fall neue Nadeleinschübe für den Tonabnehmer – mehr gibt. Doch hier zählten zum Angebot gleich zwei Abtastköpfe in Originalverpackung – voll funktionsfähig. Trotz des selbstbewussten Preises ohne jeden Verhandlungsspielraum, den der gewerbliche Verkäufer für den Plattenspieler verlangte, musste ich da sofort zuschlagen – wohl wissend, dass sich die Gelegenheit für einen TD 124 in dieser Armkombination und in dem Zustand wahrscheinlich kein zweites Mal mehr bietet.

Bevor ich über das Ergebnis der Revision durch Peter Feldmann und die Höreindrücke mit dem Euphonics-Tonarm berichte, hier Informationen zum Miniconic-System. Hersteller der Armkombination war eine Firma Euphonics in Chicago. Vertrieben wurde sie in Großbritannien von Elstone Electronics im mittelenglischen Leeds – wo dieser TD 124/II herstammt – und in Westdeutschland von Boyd & Haas. Der Kölner Importeur führte gegen Ende der 1960er Jahre noch weitere HiFi-Exoten wie den extravaganten britischen Hydraulic-Plattenspieler von Transcriptor im Programm.

Integrierte Abtastlösungen

„Will man von einem Abtastsystem ein Optimum an Qualität erreichen, muss man Tonabnehmer und Tonarm als Ganzes betrachten“, schreibt schon 1961 die Zeitschrift Funk-Technik. „Nur die sorgfältige Abstimmung beider Teile aufeinander ergibt beste Wiedergabequalität bei gleichzeitig höchster Plattenschonung.“ 1958 bringt Shure in den USA mit dem Dynetic-Tonarm das erste Produkt auf den Markt, das dieser Idee konsequent folgt. Auch in Großbritannien realisieren Hersteller das Prinzip eines Tonarms, an dem nur ein einziges, passgenaues System verwendet werden kann: Decca mit seinem berühmten ffss-Tonabnehmer an den Tonarmen Super Pick Up und Professional sowie der Schallplattenkonzern E.M.I. mit der heute ganz seltenen Armkombination EPU 100.

Das gleiche Konzept verfolgt auch das Tandem von Euphonics – mit einem entscheidenden Unterschied: Während Shure, Decca und E.M.I. für den Tonabnehmer die bekannten Arbeitsprinzipien Moving Magnet beziehungsweise Moving Iron nutzen, macht das Miniconic mit einem völlig neuen Wandlerkonzept Schlagzeilen. 1966 befasst sich das fono forum unter der Überschrift „Ein Tonabnehmer neuen Stils“ mit der US-Innovation auf vollen zweieinhalb Seiten.

„Nachdem die moderne Halbleitertechnik in den vergangenen Jahren die bisher gebräuchliche Elektronenröhre aus vielen Anwendungsgebieten verdrängt hat“, schreibt der nicht namentlich genannte Autor, „schickt sie sich nunmehr an, sich auf einem anderen Feld Einlass zu verschaffen. Dieses Feld wurde bisher ausschließlich von elektrodynamischen, magnetischen und piezoelektrischen Wandlern beherrscht. Den Konstrukteuren der Firma Euphonics in den USA ist es gelungen, mit der Entwicklung des neuen Halbleitersystems Miniconic die Vorteile aller drei Prinzipien zu vereinen, deren Nachteile jedoch zu vermeiden.“

Verwandt mit Kristallsystemen

Der Aufbau des Miniconic-Systems entspricht bis auf geringe Abweichungen dem Prinzip piezoelektrischer Tonabnehmer. Als Generator dient hier ein Silizium-Halbleiter-Steuerelement. Der extrem kleine und leichte Wandler ist direkt am Ende der Abtastnadel angebracht. Zur Verstärkung der abgegebenen Spannung sind in das System zwei Silizium-Halbleiter eingebaut. Die Bewegungen des Nadelträgers ziehen die Siliziumplättchen auseinander und drücken sie zusammen, so dass sich ihr elektrischer Widerstand ändert und die Plättchen den Strom einer externen Gleichstromquelle modulieren. Die Plättchen mit den Abmessungen 1,6 x 1,6 x 0,13 Millimeter sind kleiner als der Diamant des Nadelträgers.

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Technische Daten Euphonics Miniconic

Prinzip                                    Siliziumhalbleiter-Wandlerelement

Frequenzbereich                     0 – 50000 Hz ±2 dB

Kanaltrennung                       < – 25 dB

Systemgewicht                       2 Gramm

Nadelnachgiebigkeit              25 x 10-6 cm/dyn

Bewegte Masse                      0,6 Milligramm

Auflagekraft                          0,75 – 3 Gramm

Vertikaler Spurwinkel            15 Grad

Diamantnadel                         elliptisch 23 x 5 µ, sphärisch 13 µ

Ausgangsspannung                max. 80 mV bei 20 V Betriebsspannung (Speisestrom 10 mA)

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Vor- und Nachteile

Ein Vorteil der Konstruktion ist, dass die Abtastnadel aufgrund der großen Empfindlichkeit der Halbleiter nur wenig Energie liefern muss. Deshalb lässt sich das System für hohe Nadelnachgiebigkeit und sehr geringe Auflagekraft auslegen. Auch ist eine Phono-Entzerrung beim Miniconic nicht notwendig. Nachteil des Pickups ist, dass zum Betrieb eine Gleichspannung anliegen muss. Gleichzeitig mit dem System hat Euphonics deshalb ein externes Versorgungsteil PS 15-E entwickelt. Es erzeugt diese Spannung, verstärkt beide Signale und korrigiert die Phasenlage eines Kanals.

Der auffallend zierliche Tonarm mit der Bezeichnung TA-15 hat ein schlankes Rohr und einen schmalen, länglichen Kopf. Das gerade Armrohr misst gerade mal 6,3 mm im Durchmesser – so viel wie der Klinkenstecker eines Kopfhörers. Die notwendige Kröpfung erfolgt am Kopfanschluss. Das schwarze hintere Ende des Tonkopfs mit Fingergriff ist mit dem Armrohr fest verbunden. In diesen Kopf wird die elfenbeinfarbige Systemeinheit mit vier Kontaktstiften von vorn einfach eingesteckt.

Einen Lift hat der TA-15 nicht, ebenso kein Antiskating. In den Drehpunkten arbeiten viskositätsgedämpfte Miniaturkugellager. Die Lagerreibung beträgt horizontal lediglich 0,08 Gramm, in vertikaler Richtung sogar nur 0,06 Gramm. Die Auflagekraft zwischen 0,5 und 3 Pond erzeugt eine Feder, wobei deren Stellknopf rechts vom Sockel nicht kalibriert ist. Die Auflagekraft ist herstellerseitig auf etwas über ein Pond eingestellt.

Großer Erfolg war dem Miniconic trotz seines innovativen Ansatzes und positiver Eigenschaften nicht beschieden – wohl auch, weil der mir unbekannte Preis für die Tonarmkombination beträchtlich gewesen sein dürfte. Die Idee, für die Schallplattenabtastung ein völlig neues Prinzip anzuwenden, wurde aber weiter verfolgt. 1967 entwickelte Kenwood ein photoelektrisches Abtastsystem. Bekannter wurde in den frühen 1970er Jahren ein Modell ähnlicher Arbeitsweise von Toshiba. Grauhaarige HiFi-Veteranen erinnern sich noch an den markanten kugelrunden Tonkopf.

Wie sich die Miniconic-Kombination auf dem TD 124/II in der Praxis schlägt – darum geht es in meinem nächsten, abschließenden Bericht.

Hier nun, wie immer, ein paar spannende Bilder:


Beispiel einer weiteren Tonarm-Tonabnehmer-Kombination Shure Dynetic Tonarm M 222 auf Thorens TD 124
Beispiel einer weiteren Tonarm- Tonabnehmer-Kombination
Beispiel einer weiteren Tonarm- Tonabnehmer-Kombination

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Fortschrittsbericht der Restauration: Thorens TD 124/II mit Miniconic-Abtastkombination

Fortschrittsbericht der Restauration: Thorens TD 124/II mit Miniconic-Abtastkombination

von Joachim Bung

„Der Plattenspieler befindet sich in hervorragendem Zustand“ – so mein erstes Urteil über den Thorens TD 124/II aus England anhand der abgebildeten Fotos. Doch dann dies: Vor etwa drei Wochen meldete sich Peter Feldmann bei mir mit der ärgerlichen Nachricht, dass der Alu-Überteller leicht verzogen und deshalb nicht zu gebrauchen ist. Ich hatte mich leichtsinnigerweise auf die Fotos verlassen – und Feldmann den 124er nicht gleich nach dem Auspacken auf Höhenschlag des Tellers untersucht. Den Mangel hätte man sofort reklamieren müssen – zu spät.

So weit, so schlecht. Versuche von Feldmann, den Teller zu richten, brachten erwartungsgemäß keinen Erfolg. Das funktioniert praktisch nie und verschlimmbessert das Problem nur. Beträgt ein eventueller Höhenschlag mehr als 0,25 mm, ist der Teller nicht mehr bestimmungsgemäß zu benutzen, da das ordnungsgemäße Einstellen der Kupplung nicht gelingt.

Also machte ich mich auf die Suche nach Ersatz. Gebrauchte originale Überteller werden von Zeit zu Zeit angeboten, jedoch selten in einwandfreiem Zustand. Es kam daher eher der Ersatz durch den von Swissonor produzierten neuen Überteller in Frage. Wobei anzumerken ist, dass der Preis dieses Tellers (und auch der des antimagnetischen 5-Kilogramm-Schwungrads von Swissonor) inzwischen Produzenten in Großbritannien, den USA und den Niederlanden auf den Plan gerufen hat, die preislich deutlich günstigere Kopien anbieten.

Ob diese Kopien etwas taugen, vermag ich nicht zu beurteilen. Doch rein „aus dem Bauch heraus“ würde ich da keine Experimente eingehen und das Schweizer Original den Kopien gegenüber vorziehen. Ein Thorens TD 124 hat kein eigenmächtiges Herumdoktern und in puncto Ersatzteile nur das Beste verdient. Wer hier sparen will, sollte sich lieber einen anderen Plattenspieler zulegen. Jeder Besitzer eines TD 124 sollte doch froh sein, dass Anbieter den Mut haben, qualitativ hochwertige Ersatzteile für einen sehr begrenzten Abnehmerkreis in Kleinserien wieder herzustellen – und diesen Mut durch den Kauf der Teile auch honorieren. Ich weiß – nicht das Denkmuster der Bastler und Schnäppchenjäger, sondern meine persönliche Meinung.

Die Recherche bezüglich des Swissonor-Übertellers ergab, dass dieser bei Riverside in der Schweiz ausverkauft ist. Das gleiche Ergebnis direkt beim Hersteller am Genfer See. Firmeninhaber Urs Frei hat zurzeit nur noch Überteller mit der Qualifikation „1b“ auf Lager. Dazu muss man wissen, dass die Produktion dieses Übertellers äußerst schwierig ist und dabei auch Exemplare anfallen, die nicht ganz den ehrgeizigen Spezifikationen entsprechen. Beileibe keine „Ausschussware“, nur eben nicht hundert Prozent perfekt und mit entsprechendem Preisnachlass.

Solch einen 1b-Teller hat Peter Feldmann jetzt für mich bestellt – mit Option der Rückgabe, wenn er nicht passt. Bleibt nur zu hoffen, dass Urs Frei unter seinen B-Tellern ein besonders gutes Exemplar für meinen TD 124/II aussucht – in der Kategorie gibt es sicher auch noch Streuungen. Der Teller ist inzwischen hier und wird nach Einstellen der Kupplung das restaurierte Laufwerk komplettieren.

Dann wird es spannend: Über die einzelnen Restaurierungsschritte und das Hörergebnis mit dem Euphonics-Tonarm geht es im nächsten Bericht.

Vielen Dank an Joachim Bung: www.joachim-bung.de )

Und hier Teil 1 des Berichts und der Hinweis, dass ich das Buch von Joachim Bung auch in meinem ersten Videobeitrag besprochen habe. Weiter unten dann auch der Bericht über das Standardwerk in meinem Blog und der erste Videobeitrag:

Kontakt Joachim Bung:

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