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„When You Were Young“ Die moderne Adpation des The Killers-Hits ist die 2. Single des schwedischen Duos „waybackwhen“

„When You Were Young“ Die moderne Adpation des The Killers-Hits ist die 2. Single des schwedischen Duos „waybackwhen“

Im Beat unserer Zeit

waybackwhen ist das neue Künstlerprojekt des schwedischen Duos William Ek (Produzent) und Isak Hallén (Sänger). William Ek produziert seit seinem 12. Lebensjahr (heute 23) Musik und ist in der nordischen Szene für seine hochwertigen elektronischen Produktionen bekannt. Isak Hallén wurde vor fast 10 Jahren als Sänger und Gitarrist in einer schwedischen Kleinstadt entdeckt und ist heute ein bekannter Songwriter und Topliner. Zusammen kleiden sie Hits aus diversen Genres in ein neues, zeitgemäßes Sound-Kleid. waybackwhen wurde durch die Zusammenarbeit mit LIZOT (deren Adaption von Earth, Wind and Fires „Weekend“ erreichte 30 Mio. YouTube-Plays und 80 Mio. Plays auf Spotify) populär. Sie coverten den 90er Hit „What’s up?“, original von den 4 Non Blondes und erreichten allein auf Spotify 1,5 Mio. Plays.

Heute erscheint das neue Album von „The Cookers: Look Out!

Heute erscheint das neue Album von „The Cookers: Look Out!

The Cookers veröffentlichen am  24. September ihr erstes Album seit 5 Jahren. „Look Out!“ erscheint am 24. September auf CD und Doppel-LP. Für das 5. Album der Combo, die seit 2010 zusammen Musik veröffentlicht, taten sich Billy Harper, Donald Harrison Jr., David Weiss, Eddie Henderson, George Cables, Cecil McBee, und Billy Hart erneut zusammen, um ihrem Stil, der an den Jazz der 1960er-Jahre erinnert, erneut ihren ganz persönlichen Tribut auszusprechen.

The Cookers sind:
Billy Harper- Tenor Sax
Eddie Henderson- Trumpet
David Weiss- Trumpet
Donald Harrison- Alto Sax
George Cables- Piano
Cecil McBee- Bass
Billy Hart- Drums

Die 1. Single vom neuen Album „Somalia“ ist am 21. Juli erschienen.
Vor dem Album-Release erschien „Traveling Lady“ als 2. Single (18. August).

Graham Candy: „Find my Way“

Graham Candy: „Find my Way“

Der in Berlin lebende, ursprünglich aus Neuseeland stammende Singersongwriter Graham Candy spricht mit seinem Alternative-Indie-Pop ganz unterschiedliche Hörer aus unterschiedlichen Musik-Genres an. 2014 kollaborierte er mit Alle Farben – sein Durchbruch.
Jetzt erscheint seine neue Single „Find My Way“ (V2 Records).

„Es war meine Absicht, die großen, schnellen Sounds von Berlin mit dem akustischen Lagerfeuer-Feeling von Neuseeland zu mischen. So kommen meine beiden Welten zusammen.“
Graham Candy

Graham Candy ist ein in Berlin lebender Künstler mit neuseeländischen Wurzeln. Enorme Bekanntheit verschaffte ihn seine Zusammenarbeit mit Alle Farben. 2014 schoss „She Moves“ an die Spitze der Charts und verschaffte ihm mit seinen schrulligen, hochfrequenten Vocals Aufmerksamkeit. Resultat: Der Song wurde zur Platin-Single. Seine weiteren Kollaborationen mit Parov Stelar, Robin Schulz, Deepend und Thomas Gold brachten ihm sowohl in Europa als auch in den USA eine große Fangemeinde ein.

Mit seinem Album „Plan A“ (2016) schuf Candy ein Paradebeispiel für seinen vielfältigen Musikstil, dessen Bestandteil auch immer intime, eingängige Texte sind. Das Album nahm er mit dem Produzententeam Feeling Valencia auf, aus dessen Feder auch seine von der Kritik hochgelobte EP „Holding Up Balloons“ stammt. Candy tourte bereits ausgiebig durch Europa und spielte vor Zuschauermassen auf Festivals wie Glastonbury, Sziget und Rock im Park. Auf Festivals wie Tomorrowland, Melt und Lollapolooza animierte Candy das Publikum zum Tanzen.

Kürzlich sind die Singles „Belong“, „Aroha“ und der „Belong“-Remix von Deepend erschienen. Am 30.7. erschien nun die Single „Find My Way“ als letzte Veröffentlichung vor dem Release der EP „Keep on Smiling“ (V2 Records) im kommenden Herbst.

Mein Hörtipp: Flaute Veneziano, Dorothee Oberlinger – Sonatori de la Gioiosa Marca

Mein Hörtipp: Flaute Veneziano, Dorothee Oberlinger – Sonatori de la Gioiosa Marca

Eigentlich rezensiere ich ja neue CDs. Aber warum eigentlich? Sind ältere Aufnahmen schlechter, uninteressanter? Wohl kaum. Zudem sind solche CDs dann schon länger im niedrigen Preissegment angesiedelt und das ist auch nicht schlecht, oder?

Immerhin habe ich das Album von Dorothee Oberlinger gerade erst „neu“ gekauft, es wurde aber bereits vor 10 Jahren aufgenommen. Und es ist richtig gut!

Ich dachte übrigens immer, dass ich alle Aufnahmen von Dorothee Oberlinger habe. Falsch gedacht. Vielleicht lag es daran, dass ihre Alben sehr ähnliche Cover haben…aber egal. Sagte ich schon, dass diese CD unglaublich gut ist? Sie fragen warum? Nun, das ist einfach: Die Titel schaffen das Unmögliche und geben einen musikalisch-außergewöhnlichen Überblick über die Geschichte der Blockflötenmusik in Venedig von der Renaissance bis zum Spätbarock. Eine verdammt lange Zeitspanne…

Und ausnahmslos alle auf der CD zu findende Komponisten sind wahre Meister ihrer jeweiligen Epoche. Wie zu erwarten, ist die individuelle Auswahl der Stücke ausgezeichnet gelungen. Das ist aber eigentlich gar nicht so schwer, wenn man mal ehrlich ist, denn die Blockflöte (Flauto) war in der Lagunenstadt bis zum Ende des Barocks eines, wenn nicht sogar das beliebteste Musikinstrument, und daher gibt es einfach sehr viele Kompositionen. Die Stücke des Albums zeigen klar und eutlich auf, dass hier über Jahrhunderte eine wirklich sehr hohe künstlerische Perfektion erreicht wurde. Übrigens gibt es in Venedig bereits ein Bild aus dem Jahr 1528, auf dem eine Renaissance-Flöte erkennbar ist.

Die Musik dieser CD ist so ungemein vielfältig und doch, verbunden durch die Flöte, in sich und miteinander verbunden. Dabei spielt es übrigens keine Rolle, ob es eine geistliche oder weltliche Vokalmusik auf Instrumenten ist oder ein Instrument- oder Solowerk. Der hier anzutreffende kompositorische Reigen beginnt am Anfang des 16 Jahrhunderts und endet erst fast in der Mitte des 18.

Neben Antonio Vivaldi sind es z.B. Giovanni Battista Riccio, Dario Castello, Alessandro Marchello oder Philippe Verdelot, um nur ein paar der Komponisten zu nennen, die vielleicht nicht jedem bekannt sind.   

200 Jahre Flötenmusik, die – übrigens auch in klangtechnischer Sicht – die musikalische Entwicklung von der Renaissance hin zum Barock in 24 Teilen deutlich macht und dabei eine spannende Geschichte erzählt, eine, die Zuhörer:innen geradezu fesselt und die Aufmerksamkeit kontinuierlich einfordert… Die Musik besitzt in der musikalischen Umsetzung zum Teil eine fast überirdische Schönheit und verzaubert mit harmonisch fließenden Elementen, die man förmlich in sich aufsaugen möchte. Egal ob elegantere Tanzformen, Madrigale, klangprächtig besetzte Kompositionen oder überwältigenden Sonaten, dies ist eine CD, die jede Liebhaberin und jeder Liebhaber der Musik der Renaissance und des Barocks und der höchsten Flötenkunst einfach gehört haben muss. Aber auch wer vielleicht noch keinen unmittelbaren Zugang dazu hat, dem stößt dieses Album die Tür auf zu vielen neuen und tief-emotionalen Entdeckungen und Empfindungen.

Und so lautet mein Fazit hier: Unbedingt anhören. Oder gleich besser: Kaufen, denn noch günstiger wird die CD sicherlich nicht mehr und das macht die Entscheidung vielleicht noch einfacher…

Deutsche harmonia mundi, Sony Music  

Hier die Webseite von Dorothee Oberlinger

https://www.dorotheeoberlinger.de/

Creedence Clearwater Revival-Drummer Doug Clifford & Steve Wright „For All the Money In the World“

Creedence Clearwater Revival-Drummer Doug Clifford & Steve Wright „For All the Money In the World“

Creedence Clearwater Revival-Drummer Doug Clifford bildet mit
Steve Wright (Greg Kihn Band) das Duo Clifford/Wright
und veröffentlicht das Album „For All the Money In the World“


Lebhaft-rigoroses Kombinat aus 80er-Rock mit CCR-Roots-und-Blues-Rock:
Das 11 Tracks umfassende Album erschien am 27. August auf CD

Doug “Cosmo” Clifford schrieb mit Creedence Clearwater Revival ab Ende der 1960er-Jahre schlichtweg Musikgeschichte. Mit Songs wie „Proud Mary“, „Bad Moon Rising“ und „Have You Ever Seen the Rain“ feierte das kalifornische Quartett rekordverdächtige Erfolge. Einer der Höhepunkte der Band war sicherlich ihr Auftritt auf dem sagenumwobenen Woodstock-Festival im Sommer des Jahres 1969. Bassist Steve Wright startete 1976 zusammen mit Greg Kihn die Greg Kihn Band. Ebenfalls aus Kalifornien stammend, etablierten die Musiker rasch den für sie typischen Musik-Stil-Mix aus Rock, Pop und Power Pop, womit sie eine ganze Ära prägten. Mit ihren Hits „The Breakup Song (They Don’t Write ‚Em)“ und „Jeopardy“ sind sie bis heute präsent und bei Rockfans beliebt.

Doug ‚Cosmo‘ Clifford damals …


„For All The Money In The World“ ist ein spannendes Musikprojekt, welches Clifford neben CCR auf den Weg brachte. Während er mit den Rock and Roll Hall of Famern (Aufnahme 1993) am laufenden Band Alben einspielte, tourte und Erfolge feierte, strotze der Künstler nur so vor kreativer Energie. Diese liess er in die Produktion diverser Album-Projekte fließen. Sein Konzept war es, mit hochkarätigen Musikern ein Album mit Originalsongs zu schreiben und aufzunehmen, abzumischen und zu mastern. Wenn ein Projekt abgeschlossen war, wurden die Master archiviert und sicher in seinem Archiv gelagert, bis die Zeit reif war, sie zu veröffentlichen. Mit Beginn der Pandemie im letzten Jahr war der Zeitpunkt für Clifford gekommen, die gemeinsamen Aufnahmen mit dem im Januar 2017 an einem Herzinfarkt verstorbenen Wright hervorzuholen und das Album „For All The Money In The World“ fertigzustellen.

und heute:

Vervollständigt wurde die Clifford/Wright-Besetzung durch die Keyboarder Tim Gorman (The Who) und Pat Mosca (Greg Kihn Band) sowie die Gitarristen Greg Douglass (Steve Miller Band), Jimmy Lyon (Eddie Money) und Joe Satriani. Nach Leadsänger-Auditions wählte der 1945 im kalifornischen Palo Alto geborene Clifford Keith England aus, der perfekt zu den Clifford/Wright-Songs passte. Mit der Band im Rücken entstanden die 11 Album-Songs in diversen Aufnahme-Sessions in verschiedenen Studios in Nevada und der San Francisco Bay Area.

Mein Hörtipp: Four on the outside: inside!

Mein Hörtipp: Four on the outside: inside!

Das Quartett um den Harmonikaspieler und Pianisten Mathhias Bröde und den Posaunisten Andreas Schickentanz legt mit seinem neuen Album wieder ein ungemein spannendes Werk vor. Die Musiker beherrschen alle Facetten des Jazz und das in dieser zunächst ungewöhnlich erscheinenden Besetzung.

Die CD besticht durch ihre Vielfalt und ihre abwechslungsreichen Stücke, wie immer, technisch auf höchsten Niveau. Die akustischen Instrumente sind so direkt aufgenommen worden, dass dieses leichte „Session-Feeling“ auch klanglich wunderbar zur Geltung kommt und die Zuhörer:innen in die Aufnahme mit ihrer besonderen Stimmung förmlich hineinzieht.

Musik, weit weg vom Mainstream vieler aktueller Jazz-Produktionen und zugleich eines der interessantesten Werke des laufenden Jahres. Unbedingt anhören!

Hier zur Einstimmung ein akustischer „Einblick“:

Matthias Broede – chromatic & diatonic harmonicas, piano
Andreas Schickentanz – trombone
Volker Heinze – bass
Roland Höppner – Schlagzeug

Titel:

1 Loopee in the Toobee
2 Private Viewing
3 House by the Railroad
4 The greedy in 2019 Part 1
5 The greedy in 2019 Part 2
6 Es la paz que…
7 Two Landscapes
8 Schnee
9 Sketchbook For Lobbyists
10 Vier Spielt Fünf
11 Convite de Noche

https://www.youtube.com/channel/UCKpczm8iIliFpn_FDemGQUg